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Wandalen im Lehrpfad, Post vom Staatsanwalt, Feierei geht weiter

Von wegen Sommerloch! In Markranstädt und seinen Ortschaften tut sich zur Zeit so viel, dass weder die Medien noch die Stäbe für Öffentlichkeitsarbeit hinterher kommen. Da müssen also die satirischen Ehrenamtler in die Bresche springen und Informationslücken schließen. Wohlan, hier die wichtigsten Neuigkeiten.

In zwei Fällen fanden Geschichten ihren Abschluss, die von den Markranstädter Nachtschichten inspiriert wurden. Der Fahrraddiebstahl wurde endgültig zu den Akten gelegt und den Naturlehrpfad für Kleinwüchsige gibt es auch nicht mehr. Dann wären da noch ein verschobenes Dorffest und eine Stromtankstelle für Fahrräder.

Auf der Uferpromenade, direkt gegenüber des Strandbads, steht seit kurzem eine kleine Säule mit vier Steckdosen. Hier kann man sein Elektrofahrrad aufladen. Angekündigt war diese Aktion schon seit längerem, aber der Vollzug erfolgte eher in aller Stille und wohl auch im engsten Kreise.

Wie lange so ein Ladevorgang dauert und was er kostet, war urlaubsbedingt erstmal nicht in Erfahrung zu bringen. Es wird aber eine Weile dauern, bis die Akkus geladen sind und so lange sollte man sein Fahrrad nicht aus den Augen verlieren. Wir befinden uns immerhin in Markranstädt.

Was hier mit einem Fahrrad alles passieren kann, haben wir in der Story „Ein besonders schwerer Fall des Diebstahls“ hinreichend dargelegt. Dieser Fall ist jetzt übrigens ganz offiziell abgeschlossen. „Weil der Täter bisher nicht ermittelt werden konnte“, schreibt die zuständige Staatsanwältin hochachtungsvoll.

Das allerdings ist nicht korrekt. Hätte sie geschrieben, dass der Täter bislang nicht ermittelt wurde, wäre das richtig. Aber dass er nicht ermittelt werden konnte, kann man so nicht stehen lassen. Was ist mit dem Video, auf dem zu sehen ist, wer das Fahrrad dahin gestellt hat? Das hat sich bislang noch niemand angesehen.

Wir werden die Staatsanwältin dazu fragen. Und auch unseren Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass von einem Täter die Rede ist.

Unerträglich, diese sexistischen Vorurteile, dass selbst Unbekannte immer männlich sein sollen, wenns um Rechtsverstöße geht. Man muss nicht zwingend Eier in der Hose haben, um ein gestörtes Verhältnis zu fremdem Eigentum zu pflegen.

Gemessen am Einkommen eines Staatsanwalts ist es wirklich eine Bagatelle. Für den Normalbürger summiert es sich aber, vor allem wenn es schon das dritte geklaute Fahrrad ist.

Um Handlungen an fremdem Eigentum geht es auch im nächsten Fall. Wir hatten über Sachsens ersten Inklusions-Naturlehrpfad in der Karlstraße berichtet.

Dass man sich hinter den betreffenden Schreibtischen nicht einmal dreht oder windet, wenn wir den Finger in offene Wunden legen, sind wir ja gewöhnt. Insofern hatte der Naturlehrpfad im Geiste schon Bestandsschutz bis 2030.

In der Karlstraße ist wieder der aufrechte Gang möglich.

In diesem Fall jedoch wurde schnell gehandelt. Von wem? Wir wissen es nicht. Also geht man mit den für Markranstädter eigenen Pessimismus an die Sache und schiebt die Auslichtung der Pergola ganzen Horden marodierender Wandalen in die Schuhe, die nachts mit Kettensägen dafür sorgten, dass der Weg jetzt auch für normal entwickelte Menschen passierbar ist. Inklusion mal andersrum.

Und wie immer in Markranstädt, mischt sich unter die Freude darüber auch Kritik. Wieder einmal wurde durch übereilten Aktionismus ein weltweites Alleinstellungsmerkmal der Stadt beseitigt. Wir schlagen uns dennoch auf die Seite der Handelnden und schicken ein dickes Dankeschön ins Rathaus! Es geht also auch ohne dass man die Markranstädter Nachtschichten liest.

Das angekündigte Fest zur 1025-Jahrfeier von Schkölen findet nicht statt. Jedenfalls nicht wie geplant am kommenden Wochenende. Es wurde, wie man in liebevoller Handarbeit gefertigten Aushängen entnehmen kann, auf den 15. / 16. September verlegt.

Da gibt’s dann also im Süden der Stadt eine Fortsetzung dessen, was im Zentrum und Norden bereits im Mai begonnen wurde. Feierei ohne Ende. Erst das Festwochenende am 31. August und 1. September zum 70. Geburtstag der SG Räpitz, dann gleich das OpenAir in Seebenisch mit der Band City (übrigens das Original!), nur zwei Wochen später 1025 Jahre Schkölen und von da an sind’s auch schon wieder nur noch 99 Tage bis Weihnachten.

In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern schon heute ein frohes Fest und einen guten Rutsch!

 






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