Freitag, September 29th, 2017

 

Wo Barthel den Most holt

„Quo Bartolus vendit mustum“, heißt es in einem mittelalterlichen Knittelvers. Das bedeutet so viel wie „Wo Barthel den Most holt“. Das ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem Sprichwort geworden. Wenn einer weiß, wo Barthel den Most holt, dann ist er ein pfiffiges Kerlchen. Der Legende nach befand sich jener sagenumwobene Laden mit dem besten Saft einst bei Meißen. Heute ist sich die Fachwelt jedoch einig, dass Seebenisch der Ort ist, wo Barthel den Most holt. Tag der offenen Tür in der Weinkelterei Schauß, dem mitteldeutschen Inbegriff für hervorragende Obstweinelesen