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Paukenschlag zum Jahresbeginn: Weg mit den alten Bärten!

Es ist nicht nur ein Paukenschlag zum Beginn des neuen Jahres, sondern wieder ein Erfolg auf dem Weg zur Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Die Zunft der Innung des Markranstädter Friseurhandwerks hat auf Druck der GRÜNEN weitreichende Änderungen zur geschlechtlichen Neutralisierung ihres Portfolios auf den Weg gebracht.

Der Kernpunkt der neuen Verordnung lautet: Leistungen, die bislang nur Männern vorenthalten waren, müssen ab sofort auch für weibliche Kunden verfügbar sein.

Damit soll dem unerträglichen Zustand frauenfeindlicher Dienstleistungsangebote, die teilweise bis ins Mittelalter und früher zurückführen, ein Ende gemacht werden.

Traut Euch!

Unter dem Slogan „Traut Euch!“ fordern Cloudia Rath und Katharina Goebbels-Eckbert vor allem alleinstehende Frauen auf, sich beim Friseur ruhig auch mal rasieren zu lassen.

„Bartrasur ist längst keine Männerdomäne mehr. Die moderne Frau ist im 21. Jahrhundert angekommen und das sollte sie auch selbstbewusst zeigen!“, erklärte Renate Künasts Kammerzofe Ötz Cemdemir gestern auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz in Markranstädts ehemaligem Konsum in der Zwenkauer Straße.

Für die Friseure der Stadt und ihre Mitarbeiter stellen diese Neuregelungen eine teilweise enorme Herausforderung dar. Um sie bei der Umstellung zu unterstützen, bietet der Berufsverband spezielle Lehrgänge an.

In Ermangelung einschlägiger Erfahrungen und Ausrüstung werden die Seminare in einem Unternehmen für Garten- und Landschaftsbau abgehalten. Dort wird unter anderem mit konventionellen Rasenmähern auf Asphalt geübt.

Gesetze als Preistreiber

Immer wieder waren in der Vergangenheit vor allem Friseure von gesellschaftlichen Veränderungen betroffen. Zuletzt geschah das bei der Einführung des Mindestlohnes.

Seitdem müssen die Geschäftsinhaber ihren Mitarbeitern nun sogar Geld dafür zahlen, dass diese in ihren Geschäften anderen Menschen die Haare schneiden dürfen. Das führte zu einem teilweise spürbaren Anstieg des Preisniveaus.

Schon Ende der 1990er Jahre wurde das Friseurhandwerk für die Anhebung seiner Preise heftig kritisiert. In den neuen Bundesländern stieg der Preis für eine Rasur um bis zu 40 Prozent.

Damals wurde dieser Schritt mit der Aussage begründet, dass die Gesichter seit der Wiedervereinigung vor allem im Osten viel länger geworden sind.

Im Namen der Religionsfreiheit

In der neuen Verordnung wird übrigens auch geregelt, dass weibliche Muslime nicht mehr gezwungen werden dürfen, zum Schneiden und Färben der Haare oder beispielsweise dem Fertigen einer Kaltwellenfrisur ihr Kopftuch abzulegen.

Dies sei ein unerträglicher Eingriff in die Religionsfreiheit vor allem der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Die Volkshochschule bietet hier für interessierte Friseure den Spezialkurs „Scherenschnitt für Blinde und Sehschwache bei erschwerten Bedingungen unter Tage“ an.

 



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