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Sehen wo’s wächst

Am vergangenen Wochenende hat der Frühling schon mal gezeigt, was in ihm steckt. Dass ihm inzwischen vorübergehend schon wieder die Puste ausging, ist aber gar nicht so schlimm. Am kommenden Wochenende werden sachsenweit die Tage der offenen Gärtnerei begangen und da gibts bekanntlich bei jedem Wetter die volle Dosis Frühling. Auch in Englers Landgärtnerei werden wieder Hunderte dem Blühen und Grünen, den Blumen und Kräutern oder kreativen Gestaltungsideen für Balkon und Garten verfallen. Nicht nur die rund um Markranstädt ansässigen Gartenfreunde haben sich den 28. April schon lange im Kalenderlesen


Neun Kilometer Anarchie

Der gestrige Sonntag war geradezu ideal, um die Nachtschichten gegen eine Tagschicht zu tauschen. Endlich mal wieder mehr als drei Leute an Bord und herrliches Wetter. Also nichts wie raus und ab an den Kulki. Sozusagen eine erste Bestandsaufnahme nach dem harten, sibirischen Winter. Was das MN-Team am See vorfand, hat alle Erwartungen übertroffen! Insbesondere am Westufer zeigt sich das Bild einer weltoffenen, lernfähigen Stadt. Eins gleich vorweg: Das Ostufer auf Leipziger Seite geht uns eigentlich nichts an. Trotzdem begann die Seeumrundung genau dort. Das war der Neugier geschuldet, dennlesen


Von männlichen Mädchen und weiblichen Abdeckern

Angespornt von den Diversen, die von Perversen in Kontroversen gesucht werden, ist eine Leserin in den vergangenen Tagen mit weit geöffneteren Augen als sonst durch den Blätterwald gegangen. Und siehe da, sie wurde fündig. Nicht nur in gendermäßiger Hinsicht ist das Gesuch der Deutschen Hospitality in Leipzig ein denkwürdiges Dokument. Auch die darin offerierte Berufsbezeichnung ist ausgesprochen innovativ. (Screenshot, gefunden bei: indeed.de) Zunächst sei mit einer irreführenden Vermutung aufgeräumt. Wenn früher in der LPG „Rote Scheiße“ (heute: Pink Gülle light GmbH) ein Schwein verhungert war und morgens tot im Stalllesen


… und am achten Tag schuf er den Diversen

Im Markranstädter Vorort  Leipzig haben Anthropologen des Diakonischen Werkes nach der bahnbrechenden Entdeckung einer neuen Spezies der Gattung Mensch jetzt damit begonnen, die Schöpfungsgeschichte neu zu schreiben. Es handelt sich um die bislang unbekannte Schaffung sogenannter Diverser als dritte Art nach Adam und Eva, die als 1. Buch Katrin Göring-Eckardt ins Alte Testament aufgenommen werden soll. Kurz nach dieser Bekanntgabe musste das Institut seine Forschungsarbeit allerdings einstellen. Aus nachvollziehbaren Gründen. Sie sehen aus wie wir und sind auf den ersten Blick vom gemeinen homo marcransis nicht zu unterscheiden. Dennoch hatlesen


Radlosigkeit auf den Drahtesel-Loipen (3)

Auf zur dritten und letzten Etappe der „Tour de Markranstädt“. Die beiden vorangegangenen Abschnitte hatten es in sich. Vom Orientierungslauf ohne Karte über anspruchsvolle Geländestrecken bis hin zu mannigfaltigen Schilderrätseln war alles dabei. Auch die Schlussetappe hat für Jabadu, unserem Mann im gelben Trikot, noch einige Herausforderungen zu bieten. Keine Bergwertung leider und auch keine Sprintankunft, dafür aber Slalom-Parcours, Radfahrverbote und versteckte Wege. Die zweite Etappe endete stadtauswärts an der Tankstelle. Ab da geht’s also in die Enge wie die Wurst in den Darm und weiter Richtung Kreisverkehr. Wenn einlesen


Gut in den April gestartet

Klar war das ein Aprilscherz mit dem gendergerechten Umbau der Stadt. Wer glaubt schon an Rossfrau? Dann schon eher an die zwei kleinen Urinale, an deren Schnepfen sich die unterjochten Männer gestresst erleichtern, bevor die Gleichstellungsbeauftragte pünktlich an der Klinke rüttelt.  


Markranstädt 2020: Stadt steht vor gesellschaftlichem Umbau

Diese Meldung schlug im Rathaus ein wie eine Bombe! Wie berichtet, steht die Stadtverwaltung vor einem nahezu kompletten Umbruch, weil der Freistaat bei der Besetzung der Stellen eine „drastische Schieflage der Geschlechterverteilung“ erkannt hat. Das zuständige Landesamt gibt der Verwaltung zwei Jahre Zeit, das zu ändern. Jetzt geht das Rathaus in die Offensive und will nicht nur die Personalstruktur, sondern offenbar die ganze Stadt neu aufstellen. Und dann ist da noch die Frage: Was wusste der Bürgermeister schon vorab vom Erlass dieser Anordnung? Man braucht sich eigentlich nur auf denlesen


Frohe und gesegnete Ostern allen Lesern sowie Freunden

Vor allem jüngere Menschen glauben gerne, dass Ostern nach den gleichnamigen Ferien benannt wurde. Das ist Quatsch! Wir haben diese Feiertage einem gewissen Jesus zu verdanken, der so sehr an seinem Kreuz hing, dass Menschen noch heute gern ins Nagelstudio gehen. Und nein: Hasen legen keine Eier! So, das musste mal gesagt werden. In diesem Sinne: Das MN-Team wünscht Ihnen gesegnete Ostern und entspannte Feiertage.


Radlosigkeit auf den Drahtesel-Loipen (2)

Beginnen wir den zweiten Teil unserer Radtour durch die Markranstädter Latifundien mit dem Westufer am Kulkwitzer See. Die Wege entlang der Promenade sind so gebaut, dass sie den Eindruck erwecken, es erfolge eine Trennung zwischen Radverkehr und Fußgängerströmen. Doch der Schein trügt. Unklar ist für alle, welcher Belag und mithin welcher Teil der Fläche für wen gebaut wurde. Man könnte sinnstiftend annehmen, dass der Pflasterstreifen für die Fußgänger und das Asphaltband für die Radfahrer vorgesehen ist. Aber weit gefehlt! Die Beschilderung machts. Das Zeichen 239 – Gehweg – stellt klar:lesen


Radlosigkeit auf den Drahtesel-Loipen (1)

Das schöne Wetter hat am vergangenen Wochenende die ersten Pedalritter auf die Markranstädter Pisten gelockt. Und wieder einmal wurde deutlich: Wer sich auf dem Schnittmusterbogen auskennt, hat’s gut. Dieser Heimvorteil hilft Umwege zu sparen, sicher zu fahren und vor allem, wieder nach Hause zu finden. Denn noch allzu oft herrscht auf den Loipen sprichwörtlich Radlosigkeit. Von wegen Rundweg, Ring oder Netz! Unser Volkskorrespondent Jabadu hat sich das mal von seinem neuen Gel-Sattel aus angeschaut. Lesen Sie heute Teil 1 seiner dreiteiligen Dokumentation. Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Radwegnetz undlesen