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Was die Markranstädter im kommenden Jahr erwartet

Noch knapp drei Wochen bis zum Jahreswechsel. Jetzt legen sich die Qualitätsmedien traditionell ins Zeug und machen Quote mit Jahresrückblicken. Nichts für Satiriker. Die leben schließlich davon, die Zukunft zu prophezeien. Und so blicken wir also mutig nach vorn und schauen, was das kommende Jahr den Markranstädtern so bringen mag. Lesen Sie jetzt den ersten Teil über die wichtigsten Neuerungen ab 1. Januar. Erfahrungsgemäß treten ab Neujahr neue Gesetze, Vorschriften und Regelungen in Kraft. Es macht sich gut, wenn man die kennt, weil die Öffentliche Hand schließlich vor allem anlesen


Gutenberg – unser IT-Nerd sagt „Katastrophe“ dazu

Freude im Advent! Am Freitag wurden wir mit einer digitalen Nachricht überrascht. „Herzlichen Glückwunsch!“, heißt es darin. Und weiter: „Ihr WordPress wurde erfolgreich auf Version 5.0 umgestellt. Ab sofort können Sie den neuen Gutenberg-Editor nutzen!“ Was wie der Schritt in ein neues Zeitalter klingt, entpuppte sich aber als mediale Katastrophe. Für die Markranstädter Nachtschichten wäre damit beinahe das Ende einer Ära eingeläutet worden. Fürs Erste sind wir aber dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. Bevor Sie weiterlesen: Der Gutenberg-Editor ist ein Programm für Blogger und kein Gesetz fürlesen


Ein Vormittag bei Kerzenschein

Ist es nicht schön, wenn im Advent Wünsche in Erfüllung gehen? Entschleunigung, analoge Gespräche, Zeit füreinander … Genau das erfüllte sich heute für die Markranstädter. Zwar aufgezwungen von einer höheren Macht, aber gerade das sollte uns in der Vorweihnachtszeit nicht verwundern. Zweieinhalb Stunden ohne Strom – was ’ne Erholung!       Glaubt man einschlägigen Kontaktanzeigen, stehen alle Frauen neben einer starken Schulter zum Anlehnen und einem Glas Rotwein am Abend sowieso vor allem auf … klar … Kerzenschein! Und im Advent mögen das mitunter auch Männer. Insofern war der stromloselesen


Kulturbeitrag zum 12. Markranstädter Weihnachtsmarkt

Seit 2018 Jahren wird in der ganzen Welt Weihnachten gefeiert. In der ganzen Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Lallendorfern bevölkertes Dorf leistete über zwei Jahrtausende lang erbitterten Widerstand. Seit 12 Jahren jedoch ist er gebrochen, ebenso wie manch andere weihnachtliche Traditionen gebrochen werden. Zum Beispiel Glühwein. Pünktlich zum 12. Markranstädter Weihnachtsmarkt haben wir unter dem Einfluss einer nur auf Rum basierenden Feuerzangenbowle ein lyrisches Poem entbunden, das durchaus das Zeug hat, künftig zur Mitternachtsmesse abgesungen zu werden.     Der Lallendorfer Weihnachtsmarkt (eine Volksweise der Markranstädter Nachtschichten) Ganz still undlesen


Markranstädter Weihnachtsmärkte: analog und besinnlich

Die Weihnachtsmärkte hierzulande haben unter dem Druck der Gastfreundschaft ihre Ausstrahlung verändert. Eingemauert in Beton-Barrieren steht der Schutz vor individuellem LKW-Transit noch weit über der Wahrung solch historischer Traditionen wie erzgebirgischer Volkskunst aus China oder koscher geschächteten Bratwürstchen aus verganem Fruchtfleisch. Aber es geht auch anders. Zumindest in Markranstädt gibt es in den kommenden Wochen richtige Alternativen im Retro-Look. Was waren das noch für Zeiten, als der Weihnachtsmann völlig analog durch den Kamin kam. So richtig mit Sack und demzufolge als Mann freilich. Die Kinder hatten sich reihenweise befurzt vorlesen


Triumph des Willens: locker einkaufen, entspannt bezahlen

Das Leben wird mit jedem Tag einfacher. Nur für wen, das ist die Frage. Oder wissen Sie Ihre 22-stellige IBAN inzwischen schon auswendig? Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Allein für die Banken ist der Fortschritt gemacht. Das gilt auch für andere Profiteure unseres Lebens. Schleichend und geradezu unbemerkt hat sich das stete Wachstum breit und uns zu seinen Sklaven gemacht. Sogar unsere Dienstleistungen an uns selbst erbringen wir inzwischen selbst und bezahlen andere sogar dafür. Ohne es zu merken. Seinen Höhepunkt findet der Dienst am Kunden im Einkaufsmarkt.lesen


Zwischen blankem Entsetzen und grauenhaftem Horror

Ganz böse Zungen behaupten ja, dass auf dem Lande immer Horror ist. Sozusagen genetisch, weil dort jeder zweite Stammbaum nur einen Ast haben soll. Das stimmt zwar nicht (immer), aber die Räpitzer Jecken haben trotzdem aus der Not eine Tugend gemacht. Zum Fasching verwandelt sich Franks Bierstube in einen Horrorsaal. Unser Volkskorrespondent aus der Süd-Redaktion hat den verunstalteten Bestien schon mal über die Schultern geschaut. Der Sommerschlussverkauf ist zwar vorbei, aber vielleicht machen Sie sich doch nochmal auf, ein paar Utensilien für Ihren Besuch beim Fasching in Räpitz zu besorgen?lesen


Wahlkampf fürs Zwerchfell: So werden Wähler an die Urnen gelockt

In knapp einem halben Jahr finden wieder irgendwelche Wahlen statt. Für die Platzhirsche lokaler Satire erhält die ohnehin schon existenzbedrohende Konkurrenz damit Zuwachs von außen. Die Parteien übertreffen sich gegenseitig mit humorgeladenen Brüllern und stellen das seriöse Treiben der Qualitätssatire gnadenlos in finstersten Schatten. Auch in Lallendorf hat der Wahlkampf bereits begonnen. Und es scheint, als seien die Tage der Markranstädter Nachtschichten damit gezählt. Man kann mit den Profis aus der Politik einfach nicht mithalten, wenns um Spaß und gute Unterhaltung geht. Haben auch Sie in den letzten Tagen inlesen


Menschenhandel und andere Geschenkideen

Wenn Sie jetzt noch ein passendes Weihnachtsgeschenk suchen, sind Sie definitiv zu spät dran. Die Supermärkte haben ihr Sortiment längst auf Ostern umgestellt. Aber keine Angst: Noch gibt es hier und da ein paar Schnäppchen für den Gabentisch. Das MN-Team hat sich für Sie mal umgeschaut und ist dabei auf kuriose, kreative aber leider auch auf menschenverachtende Angebote gestoßen. Menschenhandel im Allee-Center Nicht zu fassen, auf welche Ideen die Unternehmen kommen, um am ständigen Wachstum zu profitieren. Im Allee-Center wird jetzt beispielsweise schon ganz offiziell Menschenhandel betrieben. Sogar völlig ohnelesen


Schon wieder Probleme mit der Kommunikation: Diesmal grüner Nachtisch zu schwarzem Schmorbraten

Mit der Kommunikation ist das so eine Sache. Ganze Ehen sind schon daran gescheitert. Er hätte ihr doch schon seit Jahren zu verstehen gegeben, dass er keinen Spinat mag und sie wartet noch heute auf seine wohlwollende Anerkennung zum letzten Friseurbesuch. Beide sind der festen Überzeugung, dass sie darüber gesprochen hätten. Nonverbale Kommunikation nennt sich das. Sowas gibt es nicht nur in der Familie, sondern auch in der Politik. In Markranstädt blüht gerade ein besonders schönes Beispiel dafür. Grüne Schonkost für die Stadt, vegane Diät für die GRÜNEN, aber einlesen