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Karlstraße: Sachsens erster Inklusions-Naturlehrpfad

Für ein barrierefreies Markranstädt wurde in der Vergangenheit zwar längst noch nicht genug, aber zumindest allerhand getan. Einstieg in den Kulki, Zugang zum Bürgerrathaus, ein paar Ampeln mit akustischen Signalen … Lutz Gatter und seine Mitstreiter vom Aktionskreis ackern unermüdlich für die Beseitigung weiterer Barrieren. Jetzt sind sie aber offenbar auf einer Seite überholt worden, von der sie bisher bestenfalls Gegenverkehr erwartet hätten. In der Karlstraße wird noch immer gewerkelt, geschachtet und gebaut. Seit Donnerstag steht fest, dass der Festumzug am Sonntag nicht wie geplant über die Schachtbahn verlaufen kann,lesen


Jogi im MN-Interview: „Wollen Bronze-Eumel nicht haben!“

Deutschland hat den WM-Auftakt gegen die Mexe verkackt. Weil das auch Markranstädter bewegt, haben wir uns um ein Exklusiv-Interview mit Jogi Löw bemüht. Und siehe: der DFB hatte ein Einsehen. Da man uns aus Russland nicht wieder rauslassen würde, musste das Gespräch telefonisch geführt werden. Keine Ahnung also, ob da wirklich unser Bundes-Jogi am anderen Ende der Leitung war. Aber zumindest klingen seine Aussagen glaubhaft. Das nachfolgende Gespräch wird wörtlich wiedergegeben. Also auch samt der Geräusche, die der Bundestrainer oder sein Imitat beim Hochschlürfen seiner Visionen (zzzschlürp) von sich gibt,lesen


Markranstädt setzt neues Zeichen

Im Streit um die territorialen Ansprüche der Stadt Markranstädt und deren Siedlungspolitik in der Enklave „Vier Schachthäuser“ hat die Kernstadt ein neues Zeichen gesetzt. Es prangt seit Montagvormittag an der Demarkationslinie zwischen Kulkwitz und Markranstädt. An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig wurde daraufhin die Atomuhr neu geeicht und misst nun die Zeit bis zum erneuten Fall des Schildes. Neuer Anblick am Checkpoint Jensi. Das am 29. Mai von Rebellenmilizen gestohlene Ortseingangsschild wurde originalgetreu wiederhergestellt und an seinem alten Platz angeschraubt. Aber ob das reicht, um am Zschampert einen nachhaltigen Friedensprozess inlesen


Das war ein Gaudi: Heißer Fladen auf B4

Das KuGäSe 2018 war mal eine etwas andere und vor allem mutige Art, sich auf dörfliche Gemeinschaft zurückzubesinnen, alte Traditionen in neuem Gewand fortzusetzen und das alles mit Spaß zu verbinden. Dass da trotzdem noch ein paar Leute zu Hause blieben, liegt wohl in den Genen des gemeinen homo marcransis. Der wartet erstmal, was die sagen, die hingegangen sind, um sich dann eventuell im nächsten Jahr als Teil der Gemeinschaft zu outen. Aber die Lücken im Kulkwitzer Bürgertum wurden durch Besucher aus der Kernstadt, aus Frankenheim, Kitzen, Räpitz und anderenlesen


Ehrlich hat den Längsten

Die Selbstbeschreibungen in Kontaktanzeigen sind bekanntlich oftmals Wort gewordene Wunschbilder eigener Merkmale. Vor allem Alter und Gewicht werden dabei gern … na, sagen wir mal … etwas abgerundet. Spätestens beim ersten Date wird dann jedoch die Mogelpackung enttarnt. Ein Markranstädter will damit offenbar Schluss machen und hats jetzt mal mit der ungeschönten Wahrheit versucht. Eigentlich soll man sich ja im Internet alle elf Minuten verlieben können. Das funktioniert aber nur, wenn man sich beispielsweise als Mann selbst so beschreibt, dass bei der Dame am anderen Ende schon beim Lesen dielesen


KUGÄSE 2018: Rohr frei! Lasset das Bingo beginnen.

Pressekonferenzen sind heutzutage eher langweilige Darbietungen chemisch porentief gereinigter Statements. Seltene Ausnahmen bilden Shows wie die mit Kim Jong Un und Donald Trump. Geplant war, dass gestern mindestens die halbe Welt der Pressekonferenz mit Präsident Trump lauschen sollte. Aber es kam anders. Ausgerechnet im beschaulichen Seebenisch hat man dem urinblondierten Ami die Show gestohlen und international völlig neue Maßstäbe für eine Pressekonferenz gesetzt. Auf dem Hof des Seebenischer Landwirts Erik Munkelt gackern sonst um diese Zeit die Hühner und im Stall hibbeln die Kühe mit prall gefüllten Eutern schon demlesen


Geldau-Tomaten: Die hatten nur Hunger

Letzte Nacht wurde in der Leipziger Straße ein Geldautomat gesprengt. So langsam wird’s auch ohne Kriminalitätsstatistik immer spürbarer, wohin die Entwicklung geht. Die Kernstadt wird zunehmend zur Bronx. Wir versuchen trotzdem, den Untersuchungsorganen und der Presse zuvor zu kommen, die Tat also positiv zu sehen und die nicht vorhandene Statistik zu schönen. Es ist nämlich gar nicht so sicher, dass es die Täter auf Geld abgesehen hatten und ob es wirklich eine Straftat war. Das Team der Markranstädter Nachtschichten ist durch jüngste Vorfälle sensibilisiert, was Kriminalitätsdelikte angeht. Es macht volllesen


Aufstand der Schildbürger gegen Annexion der vier Schachthäuser?

Man konnte fast schon Wetten drauf abschließen, dass wieder mal was passieren würde. Nachdem sich das Treiben um die Lindennaundorfer Schranke beruhigt hatte, sollte wohl ein neuer touristischer Anziehungspunkt her. Hierzu hat die Stadt ihr südliches Ortseingangsschild in Richtung Zwenkau umgepflanzt. Kaum in den Boden gerammt, wurde diese Steilvorlage von Förderern des lokalen Tourismus tatsächlich aufgegriffen und das Schild kurzerhand entfernt. Wohl eine Art Brauchtumspflege in einer Stadt, in der bei einigen Leuten das gestörte Verhältnis zu fremdem Eigentum jeden Tag offensichtlicher wird. Was Beschilderung, Blitzer und Tempolimit angeht, hatlesen


Die Folgen der DSGVO: „Der mit dem Tripper bitte!“

Das Nationaleinkommen in Markranstädt hat am Donnerstag einen heftigen Einbruch erlitten. Grund: Die Unternehmen konnten nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen, weil sie sich nur noch mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU beschäftigen mussten. Spät, zu spät. Viel zu spät vor allem für die Beantwortung plötzlich auftauchender Fragen aus der Praxis. Die neue DSGVO berührt alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens. Leider sind dadurch nicht nur die Datenschutzerklärungen, die eh niemand liest, noch länger geworden. Plötzlich sind auch Probleme aufgetaucht, die niemand auf dem Schirm hatte. Hier einige solcherlesen


Tristesse in Bildern: Promenadenfest ohne Menschen?

Ab Freitag wird’s trist in Deutschland. Auch in Markranstädt. Pure Langeweile in den Medien, keine visuelle Ablenkung mehr, nur noch Text und Stillleben. Der Grund: Die neue Datenschutzverordnung verbietet es grundsätzlich, Menschen zu fotografieren. Auf den Titelseiten der Gazetten drohen Fotos mit leeren Kaffeetassen oder leblosen Häuserfassaden. Das ganze Ausmaß ist noch gar nicht überschaubar, die Ursache aber könnte fast noch katastrophaler sein. Wer digital fotografiert und dabei – zufällig oder nicht – Menschen abbildet, hat ab Freitag ein richtig dickes Problem. Weil bei diesem Vorgang nicht nur die Pixellesen