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Die Darmspiegelung (2) oder: Einer für alle!

Was bisher geschah: Im Rahmen ihrer Aufgabe als Gründer von „medi-leaks“ haben die Markranstädter Nachtschichten einen verdeckten Patienten ins Vorsorgesystem unserer Republik eingeschleust. Die avisierte Darmspiegelung erwies sich aber schon bald als eine über mehrere Tage angelegte Reise ins ich. Die einleitende Wasserfolter war dabei nur ein lächerliches Vorspiel. Lesen Sie heute im zweiten Teil, was passiert, wenn der Patient auf dem Schlauch steht. Noch bis kurz vor meinem Aufbruch in die Praxis ist mein Darm damit beschäftigt, die letzten Restposten des am Vortag begonnenen Räumungsverkaufs zu verschleudern. Alles musslesen


Neue Staffel startet mit Darmspiegelung

Nach dem Mega-Erfolg der Serie „Die weiße Religion“ haben sich die Macher der Markranstädter Nachtschichten nun an die Produktion der zweiten Staffel gewagt. Dazu wurde ein Schreiberling als Patient getarnt und zur Darmspiegelung geschickt. Sein Bericht ist eine schockierende Dokumentation über Lügen, Intrigen und Demütigungen – kurzum: eine anale Katastrophe. Aber lesen Sie selbst. Hier und heute das Making off und der erste Teil. Die Lebenserwartung von Frauen liegt in Deutschland im Schnitt bei 83,4 Jahren. Männer dagegen beenden ihren Weg vom Uterus zur Urne bereits nach 78,4 Jahren undlesen


Freizeit in Trikots statt Dessous

Auch wir Frauen werden älter, wenngleich man uns das nicht immer gleich ansieht. Bei der SG Räpitz führte der biologische Alterungsprozess vor zwei Jahren dazu, dass nicht mehr genügend Spielermaterial für die Damenmannschaft zur Verfügung stand. Jetzt wollen die verbliebenen Amazonen neu durchstarten und suchen Mitstreiterinnen. Denn auch bei den Frauen gilt: Elf Freundinnen müsst ihr sein… Im Land des mehrfachen Frauenfußball-Welt- und Europameisters ist diesem Sport längst kein Nischendasein mehr beschieden. Schienbeinschoner statt Strapse heißt es hier. Und ganz sicher werden die Räpitzer Damen im Einzugsgebiet Markranstädt auf derlesen


Auf nach Rückmarsdorf, wo der Herbst am schönsten ist!

Als die Landgärtnerei Engler am 23. Oktober 2010 zum ersten Rückmarsdorfer Herbst-Bauernmarkt lud, wollte man den Menschen eigentlich nur die Schönheit und Farbenvielfalt des Herbstes näher bringen. Aber die Sache gewann an Eigendynamik und entwickelte sich zu einer lieb gewordenen und inzwischen weithin bekannten Tradition. Am kommenden Samstag findet die nunmehr 8. Auflage statt. Für manche Menschen ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Alles wird bunt, die Abende zu Hause haben was von Kuschel-Romantik und es wird wieder mit allerlei Düften gespielt. Es gibt aber auch Menschen, deren Stimmung inlesen


Lei(d)artikel und die Hoffnung auf Vettel

Freitag, 6. Oktober 2017: Haben Sie mitgezählt? Nein? Gut, dann sei es Ihnen hiermit ins Gedächtnis gerufen: In zehn der letzten elf Ausgaben der LVZ seit dem 24. September ging es im Leitartikel – mal mehr und mal weniger – um die AfD. Nur am 4. Oktober fehlten die drei Buchstaben mal. Wahrscheinlich ließ sich zwischen dem Attentat in Las Vegas und der blauen Partei in Deutschland keine halbwegs glaubhafte Assoziation herstellen. Zwar wird immer auch gebetsmühlenartig betont, wie rechtspopulistisch die AfD ist, aber letztendlich ist die Wirkung dieser externenlesen


Neues aus der vierten Etage (33)

Nach verheißungsvollem Beginn fiel der satirische Spannungsbogen während der 33. Sitzung der Lallendorfer Knesset drastisch ab und kam bis zum Ende auch nicht mehr so richtig hoch. Jede Menge interessante Zahlen zwar, aber alles mehr was für den Kollegen der Qualitätspresse. Trotzdem gab es ein paar kleine Höhepunkte für die Mundwinkel. So sichtlich erholt wie Jens Spiske, möchte man gern selbst mal aus dem Urlaub kommen. Er muss wohl irgendwo ein altes FDGB-Heim aufgetan haben. So richtig mit seinem Poster an der Wand, Kulturbeutel im Mininetz und Bügeleisen für dielesen


Wo Barthel den Most holt

„Quo Bartolus vendit mustum“, heißt es in einem mittelalterlichen Knittelvers. Das bedeutet so viel wie „Wo Barthel den Most holt“. Das ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem Sprichwort geworden. Wenn einer weiß, wo Barthel den Most holt, dann ist er ein pfiffiges Kerlchen. Der Legende nach befand sich jener sagenumwobene Laden mit dem besten Saft einst bei Meißen. Heute ist sich die Fachwelt jedoch einig, dass Seebenisch der Ort ist, wo Barthel den Most holt. Tag der offenen Tür in der Weinkelterei Schauß, dem mitteldeutschen Inbegriff für hervorragende Obstweinelesen


Wahl 2017: Die Verschwörungstheorien der Satiriker

So, die Wahlpartys sind vorbei, das Geschirr von Zeitarbeitern wieder abgeräumt und die Kotze vom Siegesrausch durch osteuropäische Facility-Managerinnen auch schon runtergespült. Die Bundestagswahlen 2017 sind Historie. Ihre Ergebnisse aber noch nicht. Schauen wir also mal, was da so passiert ist, was nicht und wenn ja, warum doch. In den Tagen danach ist man noch vielerorts auf der Suche nach Gründen. Zum Beispiel dem, warum die AfD so überraschend gut abgeschnitten hat. Wobei hier schon die Fragestellung zeigt, in welcher Welt der Fragende bisher gelebt hat. Warum so gut, dielesen


Die Volksparteien verlieren ihr Volk

Die Bundestagswahl 2017 ist Geschichte. Wie fast überall in Deutschland, ist den Volksparteien auch in Markranstädt das Volk davongelaufen. Zu einer satirischen Aufarbeitung war noch keine Zeit, allerdings war das bisher auch nicht nötig. Das haben die Generäle der Volksarmeen bereits mit ihren Erklärungsversuchen übernommen. Laut Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen lag die Wahlbeteiligung in Markranstädt bei 77,2 Prozent. Das klingt fast schon wieder wie in alten Zeiten. Nur eben, dass die Kandidaten der Nationalen Front, die sich zeitgemäß GroKo nennt, diesmal ziemlich alt aus der Wäsche gucken. Einzig derlesen


Sexuelle Inhalte aus dem BH

Das war mal eine ganz neue Erfahrung. Die Markranstädter Nachtschichten sind mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Genauer gesagt, mit dem Gesetz des Marc Zuckerberg. Unser jüngster Beitrag auf Facebook wurde gelöscht. Grund sind die gezeigten Brüste. Also nicht die beiden Dinger an sich – das ist ja sogar auf Facebook noch erlaubt. Aber dass da auch Brustwarzen dran sind, das darf niemand wissen. Also weg damit. Facebook meint: Was sonst noch an Brüsten hängt, nennt man nicht Warzen, sondern Frau! Ganz nebenbei wurde die Anzeige auch noch aus demlesen