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Pfingsten: Leipzig trug schwarz, Markranstädt bunt

Das Pfingstwochenende hatte es in sich und es dürfte wohl für jede Markranstädterin und jeden Markranstädter was dabei gewesen sein. Der SSV holte sogar drei Punkte, während die gesamte Nation beim Song-Contest nicht mal einen bekam. Und: Man konnte Lallendorf verlassen und trotzdem was erleben. Leipzig beispielsweise trug am Wochenende schwarz. Aber wer da denkt, dass sich da wie jedes Jahr zu Pfingsten die Gruftis trafen, irrt gewaltig. Ein kleiner Sensenmann steht vor der Tür und das ältere Ehepaar dahinter erschrickt sich fast zu Tode. Da meint der Kleine beruhigend:lesen


Bevor es heute in der Bürgerfragestunde Fragen gibt…

Eine von der vor 8 Stunden neu gegründeten Bürgerinitiative „Räpitzer Treue für Sachsen“ eilig einberufene Einwohnerbefragung, die laut Gesetz nur am 1. April möglich ist, ergab eine ebenso einstimmige wie überwältigende Willensbekundung: „April, April“ lautete das Veto der Räpitzer zum kolportierten Wechsel des Ortes nach Sachsen-Anhalt. Und während man im Dresdner Kreml noch nach einem Staatssekretär mit Namen Borderlein fahndet, ist in Markranstädt längst wieder der Alltag eingekehrt. Die Sprecherin schweigt, der Meister wird zum Spiskesellen und im Ordnungsamt wird aufgeräumt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die Idee hat was!lesen


Erst Räpitz verhökert, dann Markranstädt eingemeindet?

Räpitz und seine Ortsteile sollen ab 1. 4. 2017 zu Sachsen-Anhalt gehören. Diese Mitteilung war mehr als nur ein landespolitischer Paukenschlag. Wie zu erwarten, beschäftigen sich jetzt ganze Stäbe von Juristen mit der Frage, ob ein solcher Vorgang tatsächlich vom Grundgesetz gedeckt wird. Artikel 29 sieht so etwas zumindest vor. Da es aber ein Präzedenzfall ist, lesen sich die Pressemitteilungen aus Dresden und Magdeburg eher wie Anleitungen zum Kauen von Naturkautschuk. Nur ein einziger Paragraf wurde benannt, dafür jede Menge Willensbekundungen und schwammige Phrasen. Eigentlich sind es nur zwei Argumente,lesen


Räpitz plant die Integration der Eremiten

An fast jedem Ort in Deutschland wird über die Integration von Ausländern diskutiert. Dabei sind noch nicht einmal Inländer in unserer Gesellschaft angekommen. Eine kleine, nahezu unscheinbare Meldung auf Seite 13 der jüngsten Ausgabe des Markranstädter Stadtjournals widmet sich diesem Thema. Interessant und sympathisch, was da zu lesen ist. Und höchste Zeit auch – allerdings nicht nur in Räpitz. Im Volksmund werden die urbanen Enklaven, die es mittlerweile in fast jeder Stadt gibt, Känguru-Siedlungen genannt. Weil die Ureinwohner jener Orte den Insassen der neuen Wohngebiete unterstellen, wegen der Kredite nichtslesen


Demonstrieren, bis eine Frau kommt

Das KuK war bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter den rund 100 Gästen, die in den gestrigen Abendstunden dem Vortrag von Frank Richter lauschten, befanden sich sogar zahlreiche Besucher aus den umliegenden Ortschaften. Um die wesentlichen und ernsthaften Fakten wird sich die lokale Presse kümmern, also konzentrieren wir uns gemäß unseres selbst gestellten, niederen Anspruchs um die satirische Seite der Veranstaltung. (Foto: SLpB,  Detlef Ulbrich, Montage Zitat: MN) Da war zunächst die Geduld des Publikums gefragt, denn Frank Richter, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, musste noch einen Terminlesen


Erntedank: der gescheiterte Versuch einer satirischen Predigt

Es war ein guter und ertragreicher Sommer anno 2014. Kevin-Jason und Deborah-Chantal ist das egal. Ihre Früchte wachsen im Supermarkt und gedeihen wetterunabhängig. Milch reift im Tetra-Pack, Fleisch wird in der Fabrik hergestellt und Obst ist sowieso out, seit das private Bildungsfernsehen festgestellt hat, dass in Wurst mehr Vitamine ist. Außerdem sollen Früchte in der Natur wachsen und das ist nicht nur eklig, sondern auch gefährlich. Da lauern Fuchsbandwürmer und andere Bestien, die es auf Leben und Gesundheit ahnungsloser Menschen abgesehen haben. Erntedank? Wie jetzt? Ist die App schon alslesen