kirche

 
 

Gewitter „made in markranstädt“ vertreibt Unwetter von oben

Bei genau 36,4 Grad Celsius überm Gullydeckel startete am Sonntag der Umzug zum 140. Markranstädter Kinderfest. Der Ozon-Messer zeigte kritische 208 µg/m3 an, so dass der Rettungsdienst schon mal ein ausreichend großes Fahrzeug am Ende des Umzugs positionierte. Besenwagen nennt man das Fahrzeug bei der Tour de France, in dem die Zurückgebliebenen und Siechen aufgenommen werden. Aber was will man machen, wenn es der Herr mehr als gut mit dem Wetter meint? Es gab Jahre, da war das Wetter so mies, dass man mit weniger als 36 Volumenprozenten in derlesen


Pfingsten: Leipzig trug schwarz, Markranstädt bunt

Das Pfingstwochenende hatte es in sich und es dürfte wohl für jede Markranstädterin und jeden Markranstädter was dabei gewesen sein. Der SSV holte sogar drei Punkte, während die gesamte Nation beim Song-Contest nicht mal einen bekam. Und: Man konnte Lallendorf verlassen und trotzdem was erleben. Leipzig beispielsweise trug am Wochenende schwarz. Aber wer da denkt, dass sich da wie jedes Jahr zu Pfingsten die Gruftis trafen, irrt gewaltig. Ein kleiner Sensenmann steht vor der Tür und das ältere Ehepaar dahinter erschrickt sich fast zu Tode. Da meint der Kleine beruhigend:lesen


Stilblüten-Hitliste gegen Markranstädter Langeweile

Sie haben es sicher schon gemerkt: Irgendwie ist es langweilig geworden in Lallendorf und seinen annektierten Gebieten. Das verwirrt uns. Auf der Suche nach satirisch duftenden Hormonen liegt der Weg ins Internet nahe. Aber auch da stößt man nicht gleich auf des Pudels Kern. Man muss schon zweimal hinsehen und zwischen den Buchstaben lesen, um was entdecken zu können. Aber es lohnt sich! Hier die vier jüngsten Fundsachen aus dem World Wide Web, der Presse und (siehe Titelfoto) so mancher Anschlagtafel. Manchmal ist das Leben schier zum Kotzen. Das hatlesen


Ungewöhnlicher Beifang beim Blitzermarathon

Der Blitzermarathon in der vergangenen Woche hat Wirkung gezeigt. Überall in Europa sind PKW im Schneckentempo unterwegs, vor den Kirchen stauen sich Trucks, deren Fahrer vor den Beichtstühlen Schlange stehen und kleine Kinder überholen mit ihren Rollern auf Radwegen neuerdings sogar Porsche und Lamborghinis. Die Veranstalter dieses Events schwimmen derweil im Geld. In Markranstädt allerdings hatte das Landratsamt ungewöhnlichen Beifang im Netz. Gertrude F. (94) ist nicht mehr so gut zu Fuß und stieg vor ein paar Jahren deshalb auf einen Rollator um. Ihre Enkel haben sich dabei nicht lumpenlesen


Bevor es heute in der Bürgerfragestunde Fragen gibt…

Eine von der vor 8 Stunden neu gegründeten Bürgerinitiative „Räpitzer Treue für Sachsen“ eilig einberufene Einwohnerbefragung, die laut Gesetz nur am 1. April möglich ist, ergab eine ebenso einstimmige wie überwältigende Willensbekundung: „April, April“ lautete das Veto der Räpitzer zum kolportierten Wechsel des Ortes nach Sachsen-Anhalt. Und während man im Dresdner Kreml noch nach einem Staatssekretär mit Namen Borderlein fahndet, ist in Markranstädt längst wieder der Alltag eingekehrt. Die Sprecherin schweigt, der Meister wird zum Spiskesellen und im Ordnungsamt wird aufgeräumt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die Idee hat was!lesen


Erst Räpitz verhökert, dann Markranstädt eingemeindet?

Räpitz und seine Ortsteile sollen ab 1. 4. 2017 zu Sachsen-Anhalt gehören. Diese Mitteilung war mehr als nur ein landespolitischer Paukenschlag. Wie zu erwarten, beschäftigen sich jetzt ganze Stäbe von Juristen mit der Frage, ob ein solcher Vorgang tatsächlich vom Grundgesetz gedeckt wird. Artikel 29 sieht so etwas zumindest vor. Da es aber ein Präzedenzfall ist, lesen sich die Pressemitteilungen aus Dresden und Magdeburg eher wie Anleitungen zum Kauen von Naturkautschuk. Nur ein einziger Paragraf wurde benannt, dafür jede Menge Willensbekundungen und schwammige Phrasen. Eigentlich sind es nur zwei Argumente,lesen


50 000 Klicks in neun Monaten: Danke Markranstädt!

Die Turmuhr von St. Laurentuis tickt wieder, nachdem sie zuletzt konsequent 11:08 Uhr und daher nur zweimal am Tag die richtige Zeit zeigte. So mancher Rathaus-Insasse mit Blick auf den Marktplatz soll vorige Woche sogar seine Mittagspause verschlafpasst haben. Der Besucherzähler der Markranstädter Nachtschichten tickt dagegen zuverlässig ohne Unterlass. Heute feiern wir den 50 000. (in Worten: fünfzigtausendsten) Klick seit 1. Juli 2014. Mit durchschnittlich 5555 Klicks pro Monat wurden die Markranstädter Nachtschichten damit innerhalb von nur neun Monaten zu einer der beliebtesten Websites der Stadt. Danke Markranstädt!


Räpitz plant die Integration der Eremiten

An fast jedem Ort in Deutschland wird über die Integration von Ausländern diskutiert. Dabei sind noch nicht einmal Inländer in unserer Gesellschaft angekommen. Eine kleine, nahezu unscheinbare Meldung auf Seite 13 der jüngsten Ausgabe des Markranstädter Stadtjournals widmet sich diesem Thema. Interessant und sympathisch, was da zu lesen ist. Und höchste Zeit auch – allerdings nicht nur in Räpitz. Im Volksmund werden die urbanen Enklaven, die es mittlerweile in fast jeder Stadt gibt, Känguru-Siedlungen genannt. Weil die Ureinwohner jener Orte den Insassen der neuen Wohngebiete unterstellen, wegen der Kredite nichtslesen


Der Kreis ist ein rundes Quadrat

Druckfehler, Stilblüten, unfreiwillig missverständliche Formulierungen … die Welt der Schadenfreude ist schier unendlich. Zu DDR-Zeiten, als der Eulenspiegel nur gegen einen Bananen-Gutschein am Kiosk erhältlich war, zog sich die halbe Republik jene legendären Sonderseiten mit Fehldrucken von Flaschenetiketten, lustig formulierten Kontaktanzeigen oder Druckfehlern aus der Tagespresse rein. Seit die Silbentrennung vom Computer vorgenommen wird, die Rechtschreibreform als Standard-Ausrede für Redakteure gilt und unsere Muttersprache konsequent verdenglisht wird, ist auf diesem Leser-Auge Hornhaut gewachsen. Ein Grund mehr, nach solchen Dingen zu suchen. Es gibt sie, die Stilblüten und Druckfehler. Doch fallenlesen


Demonstrieren, bis eine Frau kommt

Das KuK war bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter den rund 100 Gästen, die in den gestrigen Abendstunden dem Vortrag von Frank Richter lauschten, befanden sich sogar zahlreiche Besucher aus den umliegenden Ortschaften. Um die wesentlichen und ernsthaften Fakten wird sich die lokale Presse kümmern, also konzentrieren wir uns gemäß unseres selbst gestellten, niederen Anspruchs um die satirische Seite der Veranstaltung. (Foto: SLpB,  Detlef Ulbrich, Montage Zitat: MN) Da war zunächst die Geduld des Publikums gefragt, denn Frank Richter, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, musste noch einen Terminlesen