leipziger straße

 
 

Stilblüten-Hitliste gegen Markranstädter Langeweile

Sie haben es sicher schon gemerkt: Irgendwie ist es langweilig geworden in Lallendorf und seinen annektierten Gebieten. Das verwirrt uns. Auf der Suche nach satirisch duftenden Hormonen liegt der Weg ins Internet nahe. Aber auch da stößt man nicht gleich auf des Pudels Kern. Man muss schon zweimal hinsehen und zwischen den Buchstaben lesen, um was entdecken zu können. Aber es lohnt sich! Hier die vier jüngsten Fundsachen aus dem World Wide Web, der Presse und (siehe Titelfoto) so mancher Anschlagtafel. Manchmal ist das Leben schier zum Kotzen. Das hatlesen


Apocalypse now: Ein Neujahrsspaziergang

Punkt 23:58 Uhr war der am 31. Dezember ausgebrochene Häuserkampf in Markranstädt beendet und die Sekt-Milizen stellten sich der offenen Auseinandersetzung auf den Straßen der Stadt. Bis auf vereinzelte Gefechte war die Schlacht in den Morgenstunden beendet. Das neue Jahr wurde traditionell mit vom Geruch verbrannten Schwarzpulvers geschwängerter Luft und tonnenweise Müll begrüßt. Da der Kampfmittelbeseitigungsdienst bis zum Neujahrs-Abend noch nicht ausgerückt war, bot sich dem Spaziergänger in der Stadt ein chaotisches Bild. Während sich die Hauptkampfzonen vor den Gaststätten und der Stadthalle erfreulicherweise aufgeräumt zeigten, glichen die Parkplätze vorlesen


Mach ihn! … Mach ihn! … Er macht iiiihn!

Die Vorgefechte hatten bereits vor Tagen begonnen, aber erst in wenigen Stunden wird der Höhepunkt erreicht sein: Speziell die Kernstadt wird dann einen Geräuschpegel entwickeln, der die Ureinwohner unserer Gegend an den britischen Bombenangriff vom 4. Dezember 1943 erinnern wird. Zerfetzte Briefkästen auf den Straßen, verängstigte Tiere in der Natur (oder was von ihr übrig ist) und Notärzte, die mit flinker Nadel abgerissene Finger annähen. Silvester ist die destruktive Ausdrucksform 364 Tage unter Verschluss gehaltener Emotionen. „The same procedure as last year?“, wird Freddy Frinton heute abend wieder fragen undlesen


Sind die Lichter angezündet…

So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit … Ja, in den Adventstagen passieren immer wieder wundersame Dinge. Man muss sie nur spüren und sehen wollen. Der Pfarrer wird nicht müde, vor allem in der Vorweihnachtszeit derlei Gleichnisse unter die Gemeinde zu bringen und sie für die Besonderheiten dieser Zeit zu sensibilisieren. So richtig glauben wollen derweil nur wenige Menschen an ein Weihnachtswunder. Jetzt ist ein solches geschehen. Noch dazu direkt vor der Kirche! Die Fichte auf dem Marktplatz erstrahlt in makellosem Lichterkleid! Nicht nur der Marktplatz wird jetzt vorweihnachtlich erhellt. Seitlesen


Am Ende des langen Weges zur neuen Straße

Auf himmlischen Beistand sollte man sich in der Politik zwar ohnehin nie verlassen, aber gerade unser Bürgermeister scheint nicht gerade gesegnet mit guten Kontakten nach oben. Fast schon scheint es Tradition zu werden, dass Petrus auf Spiskes Zettel pieselt, wenn dieser unter freiem Himmel auftritt. So auch in den gestrigen Abendstunden bei der lang ersehnten Freigabe der Leipziger Straße. Zum Glück waren es nur ein paar Tröpfchen.   Ein paar Tröpfchen waren es auch, die im Vergleich zu anderen Großbaustellen Deutschlands in die Leipziger Straße flossen. Rund 1,7 Millionen Eurolesen