Markranstädt

 
 

Neues aus der vierten Etage (30)

Nach der Hitze der vergangenen Tage verhieß die vierte Etage eine Art Alternative zum Besuch in der Meri-Sauna. Aber nix da: Nur knapp 25 Grad Raumtemperatur und 35 Prozent Luftfeuchtigkeit da oben. Sogar der Fahrstuhl hat funktioniert. Und auch sonst war das 30. Event über den Dächern der Stadt eher von satirischer Schonkost geprägt. Daran änderte auch die optimistische Begrüßung des Bürgermeisters nichts, der mit Blick nach rechts (LVZ) und geradeaus (MN) explizit die „Vertreter der Weltpresse“ willkommen hieß. Gleich nach dem üblichen Präludium mit dem Absingen diverser Beschlussnummern auslesen


Pfingsten: Mit Qualm vom Grill gegen Patschuli-Schwaden

Markranstädt bleibt in Feierlaune und es ist kein Ende abzusehen! Erst das lange Wochenende mit Promenadenfest, Geburtstagsfeier des Gewerbegebietes Frankenheim und Oldtimer-Rallye, dann Männertag und jetzt steht schon wieder Pfingsten vor der Tür. Was da in Lallendorf alles so geplant ist, avanciert zum puren Stress sowohl für verkniffene Seelen als auch nach Entspannung lechzende Lebern. Im Mittelpunkt des pfingstlichen Treibens steht wie immer das traditionsreiche Räpitzer Pfingstbier. Es ist bereits Nummer 37 und bedeutet: Vier tolle Tage, die am Freitag um 7 Uhr mit dem Schlagen der Pfingstmaien beginnen undlesen


Klimawandel zwei Tage aufgehalten

Bevor wir zum satirischen Rückblick auf das Promenadenfest, die Oldtimer-Rallye und das Fest im Gewerbegebiet Frankenheim kommen, richten wir unseren Fokus auf eine etwas nachdenklich stimmende Information. Der Radschefummel, beliebter Laden in der Leipziger Straße, schließt seine Pforten. Inhaber Henry Gasch hat sich per Video von seinen Kunden verabschiedet und bittet ab heute zum Ausverkauf. Das Auffällige wie auch Sympathische an seinem per Facebook transportierten Nachruf ist die Art und der Inhalt der Botschaft. Kein Jammern, kein Nachtreten und keine Suche nach der Schuldfrage bei anderen. Das hinterlässt positive Erinnerungen.lesen


Riesen-Bärengefahr nicht nur auf Radwegen

Es ist fast genau ein Jahr her, dass sich im ehrwürdigen Ratssaal von Markranstädt die Tür geheimnisvoll knarzend öffnete und niemand anderes um Gehör bat als Gandalf der Graue. Was damals zum Brüller des Jahres 2016 avancierte, hatte aber einen ernsten Hintergrund und weil der scheinbar nicht ernst genug genommen wurde, entwickelt er sich nun zum Problem. Einem Problem, das man ausnahmsweise mal nicht aussitzen kann, denn der Riesen-Bärenklau ist weder Gutmensch noch Wutbürger. Man kann die traurige Geschichte mit einem lustigen Wortspiel beginnen. Zum Beispiel, dass Bayern einst berühmtlesen


Der Alte und Rohr: Wenn das keine Geschichte ist? (Teil 2)

Was bisher geschah: Lokomotive Leipzig steht im Finale des Europapokals der Pokalsieger 1987 gegen Ajax Amsterdam. Niemand hatte dran geglaubt, dass Lok im Pokalwettbewerb überhaupt durch den Winter kommt. Nun schreibt man Mai, in Athen ist’s heiß und der Rat des Kreises Erlangen verweigert adidas die Erteilung eines Textil-Kontingents. Unter den Lieferengpässen im Westen droht Lok der Hitze-Kollaps. Kurzerhand hatten die Lok-Schneider von den teuren Westtextilien die Arme abgeschnitten und umgenäht. Wieder einmal wurde der Welt Zeugnis abgelegt von der Improvisationskunst der Ostgermanen und dem Erfindungsreichtum Leipziger Freigeister. Der Europacup-Finalistlesen


Der Alte und Rohr: Wenn das keine Geschichte ist? (Teil 1)

Eigentlich sollte es ja nur ein Interview anlässlich der Verleihung des Hudel-Dudel werden, das die Markranstädter Nachtschichten mit der Lallendorfer Fußball-Legende Wolfgang Altmann führten. Konnte ja vorher niemand wissen, was da noch so alles in seiner Lebenskiste schlummert. Aber was da ans Tageslicht kam, war zu lustig, zu kurios und vor allem viel zu interessant, um es der MN-Leserschar vorzuenthalten. Ein lesenswertes Stück deutscher Fußballgeschichte – mitten aus Markranstädt. Sie beginnt bereits im Jahre 1971. Tschechien ist Gastgeber des traditionsreichen UEFA – Juniorenturniers, einer Art Europameisterschaft für die U19. Mitlesen


Satire, aber kein Scherz – 2:56 Uhr Erdbeben in Markranstädt!

Für die MN-Mitstreiter war es noch die übliche Freitagsrunde, laut Kalendarium schrieb man jedoch bereits den heutigen Samstag, als Punkt 2:56 Uhr plötzlich die Wände des Satirebunkers zu wackeln begannen. Wir waren gerade beim Eintüten des Leerguts. Die Flaschen klapperten im Kasten und die Neige in der dritten Grappa-Flasche zeigte Anzeichen eines beginnenden Tsunami. Die Tippse meinte gar, das Dach über dem Bunker wäre eingestürzt. Was war passiert? Nach etwa zehn Sekunden in schwankenden Mauern verzogen sich die von ungewöhnlichem Grollen begleiteten Erschütterungen. Zurück blieben eine ohrenbetäubende Stille und fünflesen


Geschützt: Nachbarschaft kann schlimmer sein als Zahnschmerzen

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.


Ein Hudel-Dudel für: Wolfgang Altmann

Heute vor genau 30 Jahren, am 22. April 1987, schrieb Lok Leipzig Fußball-Geschichte. Im legendären EC-Halbfinale wurde Girondins Bordeaux vor rund 100.000 Zuschauern aus dem Zentralstadion gekickt. Der Treffer, den der Markranstädter Wolfgang Altmann im Elfmeterschießen zum 5:5 einlochte, ist sogar noch heute bei Youtube ein oft und gern geklickter Augenblick. Inzwischen sind drei Jahrzehnte ins Land gegangen. Die Erinnerung lässt vieles verblassen, auch wenn das Zentralstadion wirklich nicht mehr so groß ist wie einst. Wolfgang Altmann wird in diesem Jahr 65, ist bodenständig geblieben und lebt noch immer inlesen


Geschützt: Neues aus der vierten Etage (28)

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