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Nippel aus Stahl macht müde Männer munter

Schon der Literpreis von nur einem Euro verrät, dass das keine gewöhnliche Tankstelle ist, die da kürzlich in Kitzen eröffnet hat. Und auch exotische Angebote wie Super oder E 10 gibt es dort nicht. Die Oktanzahl beträgt zwischen 3,6 und 4 Prozent Fett, der Preis ist konstant und geöffnet ist täglich von 5 bis 22 Uhr. Die Kitzener Milchtankstelle erlebt einen wahren Run. Früher war der Einkauf Frauensache. In ihren Dederonbeuteln schleppten sie dabei aus HO oder Konsum auch literweise Milch nach Hause. In Kitzen allerdings scheint sich die heutigelesen


M – eine Stadt sucht einen Verdächtigen

M – eine Stadt sucht einen Mörder. Der Tonfilmklassiker aus dem Jahre 1931 hat Generationen von Filmemachern und Geschichtenschreibern inspiriert. Platz 6 unter den besten Filmen aller Zeiten! Und er ist auch heute noch aktuell. M – wie Markranstädt. Hauptdarsteller Peter Lorre hatte ein M auf dem Mantel, was ihn als Verdächtigen identifizierte. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es nicht geheißen hätte, dass der Täter ein M auf dem Mantel trägt, sondern nur, dass es ein schwarzhaariger Mann sei. Das zeigt, wie wichtig es ist, Verdächtige (wenn überhaupt) beimlesen


Gewitter „made in markranstädt“ vertreibt Unwetter von oben

Bei genau 36,4 Grad Celsius überm Gullydeckel startete am Sonntag der Umzug zum 140. Markranstädter Kinderfest. Der Ozon-Messer zeigte kritische 208 µg/m3 an, so dass der Rettungsdienst schon mal ein ausreichend großes Fahrzeug am Ende des Umzugs positionierte. Besenwagen nennt man das Fahrzeug bei der Tour de France, in dem die Zurückgebliebenen und Siechen aufgenommen werden. Aber was will man machen, wenn es der Herr mehr als gut mit dem Wetter meint? Es gab Jahre, da war das Wetter so mies, dass man mit weniger als 36 Volumenprozenten in derlesen


Die Kapelle rum-ta-ta, nur der Papst war auch nicht da…

Das Seebenischer OpenAir ist in der Tat erwachsen geworden. Pünktlich zur 18. Auflage gab es am Samstag eindrucksvolle Meriten von den Bands und auch vor der Bühne tummelte sich allerhand lokale und regionale Prominenz. Gäbe es eine Seebenischer BILD-Zeitung, wären deren Klatsch-Spalten heute voll wie ein Wassereimer nach dem Regenguss, der zu Beginn des Musikfestivals hernieder ging. BILD Seebenisch gibt’s aber nicht, und so mussten die Markranstädter Nachtschichten ausnahmsweise mal in der Boulevard-Suppe rühren. Da die Queen zwei Tage vorher die Flucht aus Deutschland angetreten hatte, waren die OpenAir-Macher auflesen


Nach Treuhand und Bankern nun auch noch echte Wölfe

Im Juni 2014 lief eine unscheinbare Meldung durch die Presseticker. In der Dübener Heide wurde ein Wolf gesichtet. Wenige Tage später lag dann auch der mit einer Wildkamera (Fotofalle) geschossene Beweis vor. Nachdem in den Jahren davor Sichtungen in der Dahlener und Annaburger Heide sowie in der Lausitz und davor in der Oberlausitz bekannt wurden, war klar, dass das Volk des Isegrim sich auf der Suche nach Asyl westwärts bewegt. Rein statistisch muss der erste Wolf irgendwann um den 17. Juli 2015 die Grenzen von Markranstädt überschreiten. Seebenisch, so scheintlesen


Aufstieg aus Versehen?

Im Fußball ist alles möglich. Sogar dass ein FIFA-Präsident gewählt wird, gleich danach seinen Rücktritt ankündigt und sich dann doch fürs Amt entscheidet. Auch der Vorstand des SSV Markranstädt kündigte seinen Rückzug an und will nun noch etwas weitermachen. Und jetzt schickte auch noch der liebe Fußballgott ein paar Schienbeinschoner auf die Erde. Ausgerechnet nach Lallendorf! Am letzten Spieltag scheiterte Lok in Erfurt, Markranstädt gewann und steht plötzlich in den Playoffs zur Regionalliga. Frodo Beutlin auf dem Weg nach Mordor. Was für ein Irrsinn! Ein paar Lok-Fans ließen es nochlesen


Der Schlagbaum hat wieder ausgeschlagen

Mühsam streckt die Gerste am Fuße der Frankenheimer Mühle ihre grünen Halme gen Sonne. Trotz besten Ackerbodens gibt’s hier, wie überall in Mitteleuropa, nur eine Ernte im Jahr. Andere Kulturen wachsen schneller. Die Schranke am Verbindungsweg zur Markranstädter Straße, die auf dem Stadtplan auch als „An den Windmühlen“ zu finden ist, hat beispielsweise einen solch hohen Vegetationsrhythmus, der sie bis zu drei mal im Jahr gedeihen lässt. Jetzt steht sie schon wieder in voller Pracht inmitten der Landschaft und wartet auf die nächste Ernte. Kritiker behaupten ja nach wie vor,lesen


Geheimnisvolle Zeichen im Stadtpark

Markranstädt steht seit voriger Woche im Fokus von Verschwörungstheoretikern und UFO-Forschern. Der Grund: Im Stadtpark sind 17 geheimnisvolle Zeichen aufgetaucht. Besorgte Bürger vermuteten hinter den mysteriösen Zahlen an den Bäumen zunächst das Bauamt, das mit einer Art ökologischem Vernichtungskataster quasi die Vorbereitungen zur Baufeldfreimachung für die neue Kita hätte betreiben können. Doch statt eines Bekennerschreibens kam nun aus dem Fachbereich III ein klares Dementi. Seither überschlagen sich die Gerüchte über den Ursprung der geheimnisvollen Zahlen. Üblicherweise sollen Schmierereien im öffentlichen Raum ja grundsätzlich von zugekifften Jugendlichen stammen. Das jedoch kannlesen


Pfingsten: Leipzig trug schwarz, Markranstädt bunt

Das Pfingstwochenende hatte es in sich und es dürfte wohl für jede Markranstädterin und jeden Markranstädter was dabei gewesen sein. Der SSV holte sogar drei Punkte, während die gesamte Nation beim Song-Contest nicht mal einen bekam. Und: Man konnte Lallendorf verlassen und trotzdem was erleben. Leipzig beispielsweise trug am Wochenende schwarz. Aber wer da denkt, dass sich da wie jedes Jahr zu Pfingsten die Gruftis trafen, irrt gewaltig. Ein kleiner Sensenmann steht vor der Tür und das ältere Ehepaar dahinter erschrickt sich fast zu Tode. Da meint der Kleine beruhigend:lesen


Stilblüten-Hitliste gegen Markranstädter Langeweile

Sie haben es sicher schon gemerkt: Irgendwie ist es langweilig geworden in Lallendorf und seinen annektierten Gebieten. Das verwirrt uns. Auf der Suche nach satirisch duftenden Hormonen liegt der Weg ins Internet nahe. Aber auch da stößt man nicht gleich auf des Pudels Kern. Man muss schon zweimal hinsehen und zwischen den Buchstaben lesen, um was entdecken zu können. Aber es lohnt sich! Hier die vier jüngsten Fundsachen aus dem World Wide Web, der Presse und (siehe Titelfoto) so mancher Anschlagtafel. Manchmal ist das Leben schier zum Kotzen. Das hatlesen