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Neues aus der vierten Etage (30)

Nach der Hitze der vergangenen Tage verhieß die vierte Etage eine Art Alternative zum Besuch in der Meri-Sauna. Aber nix da: Nur knapp 25 Grad Raumtemperatur und 35 Prozent Luftfeuchtigkeit da oben. Sogar der Fahrstuhl hat funktioniert. Und auch sonst war das 30. Event über den Dächern der Stadt eher von satirischer Schonkost geprägt. Daran änderte auch die optimistische Begrüßung des Bürgermeisters nichts, der mit Blick nach rechts (LVZ) und geradeaus (MN) explizit die „Vertreter der Weltpresse“ willkommen hieß. Gleich nach dem üblichen Präludium mit dem Absingen diverser Beschlussnummern auslesen


Geschützt: Neues aus der vierten Etage (28)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.


Mach ihn! … Mach ihn! … Er macht iiiihn!

Die Vorgefechte hatten bereits vor Tagen begonnen, aber erst in wenigen Stunden wird der Höhepunkt erreicht sein: Speziell die Kernstadt wird dann einen Geräuschpegel entwickeln, der die Ureinwohner unserer Gegend an den britischen Bombenangriff vom 4. Dezember 1943 erinnern wird. Zerfetzte Briefkästen auf den Straßen, verängstigte Tiere in der Natur (oder was von ihr übrig ist) und Notärzte, die mit flinker Nadel abgerissene Finger annähen. Silvester ist die destruktive Ausdrucksform 364 Tage unter Verschluss gehaltener Emotionen. „The same procedure as last year?“, wird Freddy Frinton heute abend wieder fragen undlesen


Neues aus der vierten Etage (5) – Teil 1

Wie immer am ersten Freitag nach dem ersten Donnerstag im Monat werden heute viele Leser auf den Bericht aus der vierten Etage warten. Den gibt es heute aber nur in abgespeckter Version, weil zwischen den Zeilen so viel passiert ist, dass man die Dinge etwas ordnen und sich auch Zeit für die richtigen Formulierungen nehmen muss. Was da nämlich gestern im Ratssaal passierte, sah für den unvoreingenommenen Besucher zwar wie eine (fast) normale Sitzung aus, war in Wahrheit aber ein von taktischen Maßnahmen und fintenreichen Strategien geprägtes Gemetzel. Es istlesen


Neues aus der vierten Etage (4)

Als schon nach vierzehn Minuten elf der dreizehn Tagesordnungspunkte abgearbeitet waren, konnte den Zuschauer das Gefühl beschleichen, dass er beim Studium des Fernsehprogramms einen wichtigen Höhepunkt verpasst hat. Ein Länderspiel vielleicht oder einen erotischen Streifen? Nicht einmal die unter Punkt 12 folgende Vorstellung des Etats für 2015 konnte den hohen Rat zu einem zünftigen Schlagabtausch motivieren. Frieden?   Wer da vorher das von Kampfeslust geprägte Säbelrasseln einiger Parteien und Räte vernommen hatte, konnte durchaus mit einer anderen Erwartungshaltung in den Fahrstuhl zur vierten Etage gestiegen sein, als da oben einlesen