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Nippel aus Stahl macht müde Männer munter

Schon der Literpreis von nur einem Euro verrät, dass das keine gewöhnliche Tankstelle ist, die da kürzlich in Kitzen eröffnet hat. Und auch exotische Angebote wie Super oder E 10 gibt es dort nicht. Die Oktanzahl beträgt zwischen 3,6 und 4 Prozent Fett, der Preis ist konstant und geöffnet ist täglich von 5 bis 22 Uhr. Die Kitzener Milchtankstelle erlebt einen wahren Run. Früher war der Einkauf Frauensache. In ihren Dederonbeuteln schleppten sie dabei aus HO oder Konsum auch literweise Milch nach Hause. In Kitzen allerdings scheint sich die heutigelesen


M – eine Stadt sucht einen Verdächtigen

M – eine Stadt sucht einen Mörder. Der Tonfilmklassiker aus dem Jahre 1931 hat Generationen von Filmemachern und Geschichtenschreibern inspiriert. Platz 6 unter den besten Filmen aller Zeiten! Und er ist auch heute noch aktuell. M – wie Markranstädt. Hauptdarsteller Peter Lorre hatte ein M auf dem Mantel, was ihn als Verdächtigen identifizierte. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es nicht geheißen hätte, dass der Täter ein M auf dem Mantel trägt, sondern nur, dass es ein schwarzhaariger Mann sei. Das zeigt, wie wichtig es ist, Verdächtige (wenn überhaupt) beimlesen


Stilblüten-Hitliste gegen Markranstädter Langeweile

Sie haben es sicher schon gemerkt: Irgendwie ist es langweilig geworden in Lallendorf und seinen annektierten Gebieten. Das verwirrt uns. Auf der Suche nach satirisch duftenden Hormonen liegt der Weg ins Internet nahe. Aber auch da stößt man nicht gleich auf des Pudels Kern. Man muss schon zweimal hinsehen und zwischen den Buchstaben lesen, um was entdecken zu können. Aber es lohnt sich! Hier die vier jüngsten Fundsachen aus dem World Wide Web, der Presse und (siehe Titelfoto) so mancher Anschlagtafel. Manchmal ist das Leben schier zum Kotzen. Das hatlesen


Bevor es heute in der Bürgerfragestunde Fragen gibt…

Eine von der vor 8 Stunden neu gegründeten Bürgerinitiative „Räpitzer Treue für Sachsen“ eilig einberufene Einwohnerbefragung, die laut Gesetz nur am 1. April möglich ist, ergab eine ebenso einstimmige wie überwältigende Willensbekundung: „April, April“ lautete das Veto der Räpitzer zum kolportierten Wechsel des Ortes nach Sachsen-Anhalt. Und während man im Dresdner Kreml noch nach einem Staatssekretär mit Namen Borderlein fahndet, ist in Markranstädt längst wieder der Alltag eingekehrt. Die Sprecherin schweigt, der Meister wird zum Spiskesellen und im Ordnungsamt wird aufgeräumt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die Idee hat was!lesen


Erst Räpitz verhökert, dann Markranstädt eingemeindet?

Räpitz und seine Ortsteile sollen ab 1. 4. 2017 zu Sachsen-Anhalt gehören. Diese Mitteilung war mehr als nur ein landespolitischer Paukenschlag. Wie zu erwarten, beschäftigen sich jetzt ganze Stäbe von Juristen mit der Frage, ob ein solcher Vorgang tatsächlich vom Grundgesetz gedeckt wird. Artikel 29 sieht so etwas zumindest vor. Da es aber ein Präzedenzfall ist, lesen sich die Pressemitteilungen aus Dresden und Magdeburg eher wie Anleitungen zum Kauen von Naturkautschuk. Nur ein einziger Paragraf wurde benannt, dafür jede Menge Willensbekundungen und schwammige Phrasen. Eigentlich sind es nur zwei Argumente,lesen


Sofi sorgt für Wirtschaftsaufschwung

Omg, thx sofi: lol. So das Handy nach den vielen Sonnenfotos noch funktionierte, waren das die gängigsten SMS-Formeln, die gestern durch den Äther schwirrten. Der Tag der Sonnenfinsternis ist vorbei. Bis Mitternacht haben wir gewartet, ob angesichts der ungewöhnlichen Konstellation der Gestirne nicht doch noch irgendwas passiert. Bis auf die Tatsache, dass ein paar Sonnen-Euphoriker ihre teuren Kameras zerschossen haben, blieb aber nahezu alles aus, was da an Folgen prognostiziert wurde. Ein wenig unheimlich war es schon, gestern kurz vor Mittag. Der Himmel färbte sich graublau und irgendwie war alleslesen


Papier ist geduldig – bei Cellulite unter der Latzhose

Das Wochenende hat es bei einem Blick in den Briefkasten nachhaltig gezeigt: Die deutsche Wirtschaft boomt. Auch die in Markranstädt. Zwanzig verschiedene Werbeschriften (alles, was Sie da links auf dem Foto sehen!), vom Sachsen-Sonntag über die ALDI-Qualitätspresse, Fressnapf und Kik bis hin zum MC-Donalds-Gutscheinflyer, fielen allein aus dem MN-Briefkasten. Da kommt man schon ins Grübeln, ob man das wirklich alles zum Müllplatz schleppt oder die Blaue Tonne nicht doch lieber gleich vor den Briefkasten zerrt. Das Signal aus der Postbox ist unmissverständlich: Die Wirtschaft boomt. Sie produziert und will ihrlesen


Der Kreis ist ein rundes Quadrat

Druckfehler, Stilblüten, unfreiwillig missverständliche Formulierungen … die Welt der Schadenfreude ist schier unendlich. Zu DDR-Zeiten, als der Eulenspiegel nur gegen einen Bananen-Gutschein am Kiosk erhältlich war, zog sich die halbe Republik jene legendären Sonderseiten mit Fehldrucken von Flaschenetiketten, lustig formulierten Kontaktanzeigen oder Druckfehlern aus der Tagespresse rein. Seit die Silbentrennung vom Computer vorgenommen wird, die Rechtschreibreform als Standard-Ausrede für Redakteure gilt und unsere Muttersprache konsequent verdenglisht wird, ist auf diesem Leser-Auge Hornhaut gewachsen. Ein Grund mehr, nach solchen Dingen zu suchen. Es gibt sie, die Stilblüten und Druckfehler. Doch fallenlesen


And the winner is …

Am Sonntag fand in Hollywood die 87. Auflage der Oscar-Verleihung statt. In Deutschland gibt es eine Trophäe, die lange Zeit ähnlich hieß und sich heute Großer Preis des Mittelstands nennen muss. Zu nah war der Name von Oskar Patzelt am Academy Award of Merit dran. Dafür wird der Mittelstands-Oskar nicht nur verliehen, sondern man darf ihn sogar behalten. Die Stadt Markranstädt hat schon einen, Frank Fahrzeugbau und die LAV auch. Jetzt soll mindestens noch einer dazu kommen. So ein Schauspieler hat es aber wesentlich einfacher, zu so einem goldenen Eumellesen


Facebook-Ausfall: Der Tag danach …

Fieberhaft suchen Verschwörungstheoretiker weltweit nach den Ursachen für die Katastrophe, von der auch Markranstädt betroffen war. Zumindest die Regionen der Stadt, in denen es Internet gibt. Am Dienstag hatte irgendwer irgendwo auf der Welt das Facebook kaputt gemacht. Rund eine Stunde lang war es, als hielte die Welt den Atem an. Kurz bevor die ersten Menschen ihre Siuzid-Gedanken wahr machen konnten, flackerte es jedoch auf den Monitoren und Zuckerbergs Heiland war wieder da. Aber die Folgen dieser Katastrophe haben dramatische Ausmaße. Eine Stunde ohne Facebook! Erst jetzt weiß man, waslesen