+ + + Jetzt bei den Markranstädter Nachtschichten ein iPhone 12 gewinnen! Kratze hier |||||||||||||||||| mit einer Münze und finde heraus, ob Du ein Gewinner bist. + + +

Trockenheit, Brandgefahr und nur 15 Flaschen Bier

Es wird langsam brenzlig. Die lange Trockenheit sorgt aller Orten für erhöhte Brandgefahr. Vor allem in unmittelbarer Nähe von Straßen besteht ein hohes Risiko von Feldbränden. In ganz Sachsen rückten am Wochenende Feuerwehren auf brennende Ackerflächen aus. Auch Markranstädter Kameraden waren am Samstag deshalb bei Schkeitbar im Einsatz.

Einen Klimawandel gibt’s nicht! Sagt zumindest Donald Trump und heizt weiter mit Kohle. Wenn dann die „Jahrhundert-Tornados“ über den USA von Jahr zu Jahr neue Rekorde aufstellen, möchte man sich das dann zumindest damit schöndenken, dass wenigstens die Natur nach dem Verursacherprinzip handelt.

Nun aber ächzt auch Mitteldeutschland unter wochenlanger Trockenheit. Das Vernässungsgebiet „Kulkwitzer Lachen“ (Foto) könnte gut und gerne als Filmkulisse für einen Endzeit-Streifen herhalten, in dem die Reste der Menschheit um die letzten Wasserreserven kämpfen.

Der vergangene Monat war der trockenste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Markranstädt im Dezember 2014. In der hiesigen Wetterstation werden alle meteorologischen Daten penibel gesammelt, aufbereitet und für jedermann verfügbar ins Netz gestellt.

Rund 65 Liter Regenwasser pro Quadratmeter ist für Markranstädt der Normalwert. Bereits im Juni 2015 kamen nur 49,5 Liter auf der Erde an. Dieses Manko glich Petrus gleich im Folgejahr aus und ließ die Stadt mit 104,7 Litern fast im Regen ersaufen. Ziemlich im Normalbereich lag dann der Juni 2017 mir etwa 59,4 Litern.

Und nun dieser Juni 2018. Ganze 9,9 Liter Wasser kamen da runter. Ein Eimer Wasser pro Quadratmeter für einen kompletten Monat!

Um es zu veranschaulichen: Das ist ungefähr so, als müsste man mit nur 15 Flaschen statt der üblichen fünf Kästen Bier durch die Fußball-WM kommen.

Okay, die Realität hat gezeigt, dass auch elf Flaschen reichen, um einem den Durst nachhaltig abzugewöhnen. Aber notreifes Getreide und trockene Straßenränder mahnen zur Aufmerksamkeit: Keine Kippen aus dem Auto werfen und den heißen Quickie mit der Sekretärin lieber an den Kulki verlagern.

 






Comments are Closed