Markranstädt

 
 

Geschützt: Neues aus der vierten Etage (28)

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.


Weiße Sekten (2): Punkt 7 Uhr am Urinokko

Im ersten Teil unserer Reportage über die weiße Religion hatten wir dem Treiben gelauscht, das sich innerhalb der Gemeinde im so genannten Wartezimmer abspielt. Allein das war schon recht lustig. Im Gegensatz zur bilateralen Konversation zwischen Wartebänken und Kanzel oder gar Beichtstuhl war das aber eher ein langweiliges Präludium. Lesen Sie nun, was die Liturgie in der als „Praxis“ getarnten medizinischen Pfarrei noch so bereit hält. Entgegen sonstiger Gepflogenheiten veröffentlichen wir den Bericht unseres V-Mannes in seiner Originalfassung. Also in der Ich-Form. Der Ausgangspunkt: Unser Mann besucht eine der inlesen


Der Hudel-Dudel ist zurück!

Erinnern Sie sich noch? Anno 2013 hatten die Markranstädter Nachtschichten analog … nee … digital zum Google-Doodle einen Hudel-Dudel ins Leben gerufen. Mit diesem wertlosen Preis wurden besondere Leistungen von besonderen Personen aus Markranstädt gewürdigt. Leider hatte das Kuratorium zu wenig Geduld, weil solch würdevolle Momente selten sind zwischen Zschampert und Floßgraben. Aber jetzt erlebt der Hudel-Dudel seine Auferstehung. Hugo Ruppe wurde er schon gewidmet, ebenso Almut Brömmel, Wolfram Friedel und anderen verdienstvollen Menschen mit Wurzeln oder zumindest einem Ast ihres Stammbaums in Markranstädt. Somit gehört der Hudel-Dudel eigentlich inlesen


Ab 14. September in Seebenisch: Abenteuer auf der Landstraße

Noch bis Ende der 60er Jahre bestand die Verbindung zwischen Seebenisch und Schkeitbar aus einem teilweise gepflasterten, ansonsten naturbelassenen Feldweg. Bio-Straße würde man heute sagen, um sich das Konstrukt schön zu reden. Irgendwann zu Beginn der 70er muss dann bei irgendeiner Baumaßnahme etwas Asphalt übrig geblieben sein, der dann da drauf gekleistert wurde. Ab nächste Woche nun soll dieser reparaturbedürftige Holper-Pfad für wenigstens ein Vierteljahr als Lebensader für Seebenisch dienen. Eine Provinzposse mit möglicherweise eklatanten Folgen. Im Fachjargon nennt sich die Verbindung zwischen Seebenisch und Schkeitbar K 7960. Für ihrenlesen


Nippel aus Stahl macht müde Männer munter

Schon der Literpreis von nur einem Euro verrät, dass das keine gewöhnliche Tankstelle ist, die da kürzlich in Kitzen eröffnet hat. Und auch exotische Angebote wie Super oder E 10 gibt es dort nicht. Die Oktanzahl beträgt zwischen 3,6 und 4 Prozent Fett, der Preis ist konstant und geöffnet ist täglich von 5 bis 22 Uhr. Die Kitzener Milchtankstelle erlebt einen wahren Run. Früher war der Einkauf Frauensache. In ihren Dederonbeuteln schleppten sie dabei aus HO oder Konsum auch literweise Milch nach Hause. In Kitzen allerdings scheint sich die heutigelesen


M – eine Stadt sucht einen Verdächtigen

M – eine Stadt sucht einen Mörder. Der Tonfilmklassiker aus dem Jahre 1931 hat Generationen von Filmemachern und Geschichtenschreibern inspiriert. Platz 6 unter den besten Filmen aller Zeiten! Und er ist auch heute noch aktuell. M – wie Markranstädt. Hauptdarsteller Peter Lorre hatte ein M auf dem Mantel, was ihn als Verdächtigen identifizierte. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es nicht geheißen hätte, dass der Täter ein M auf dem Mantel trägt, sondern nur, dass es ein schwarzhaariger Mann sei. Das zeigt, wie wichtig es ist, Verdächtige (wenn überhaupt) beimlesen


Gewitter „made in markranstädt“ vertreibt Unwetter von oben

Bei genau 36,4 Grad Celsius überm Gullydeckel startete am Sonntag der Umzug zum 140. Markranstädter Kinderfest. Der Ozon-Messer zeigte kritische 208 µg/m3 an, so dass der Rettungsdienst schon mal ein ausreichend großes Fahrzeug am Ende des Umzugs positionierte. Besenwagen nennt man das Fahrzeug bei der Tour de France, in dem die Zurückgebliebenen und Siechen aufgenommen werden. Aber was will man machen, wenn es der Herr mehr als gut mit dem Wetter meint? Es gab Jahre, da war das Wetter so mies, dass man mit weniger als 36 Volumenprozenten in derlesen


Die Kapelle rum-ta-ta, nur der Papst war auch nicht da…

Das Seebenischer OpenAir ist in der Tat erwachsen geworden. Pünktlich zur 18. Auflage gab es am Samstag eindrucksvolle Meriten von den Bands und auch vor der Bühne tummelte sich allerhand lokale und regionale Prominenz. Gäbe es eine Seebenischer BILD-Zeitung, wären deren Klatsch-Spalten heute voll wie ein Wassereimer nach dem Regenguss, der zu Beginn des Musikfestivals hernieder ging. BILD Seebenisch gibt’s aber nicht, und so mussten die Markranstädter Nachtschichten ausnahmsweise mal in der Boulevard-Suppe rühren. Da die Queen zwei Tage vorher die Flucht aus Deutschland angetreten hatte, waren die OpenAir-Macher auflesen


Nach Treuhand und Bankern nun auch noch echte Wölfe

Im Juni 2014 lief eine unscheinbare Meldung durch die Presseticker. In der Dübener Heide wurde ein Wolf gesichtet. Wenige Tage später lag dann auch der mit einer Wildkamera (Fotofalle) geschossene Beweis vor. Nachdem in den Jahren davor Sichtungen in der Dahlener und Annaburger Heide sowie in der Lausitz und davor in der Oberlausitz bekannt wurden, war klar, dass das Volk des Isegrim sich auf der Suche nach Asyl westwärts bewegt. Rein statistisch muss der erste Wolf irgendwann um den 17. Juli 2015 die Grenzen von Markranstädt überschreiten. Seebenisch, so scheintlesen


Lichtjahre zwischen zwei Spielen mit einem Sieg

So wie gestern in Markranstädt, muss es im Krieg gewesen sein, als die Menschen vor den Goebbelsschnauzen hingen und versucht haben, BBC ranzukriegen. Gestern waren es die Live-Ticker im Internet, die angewählt wurden. Okay – auf unseren nach dem MDR verlinkten Melder verirrten sich gerade mal 43 Leser. Aber die Konkurrenz war ja auch groß. Auch bei Facebook gab es sporadische Informationen und praktisch gleich nebenan übertrug der LVZ-SportBuzzer den 0:1-Sieg unserer Jungs ebenfalls per Live-Ticker. Aber nicht immer schienen die Reporter vor Ort das gleiche Spiel gesehen zu haben.lesen