Feuerwehr

 
 

Gewitter „made in markranstädt“ vertreibt Unwetter von oben

Bei genau 36,4 Grad Celsius überm Gullydeckel startete am Sonntag der Umzug zum 140. Markranstädter Kinderfest. Der Ozon-Messer zeigte kritische 208 µg/m3 an, so dass der Rettungsdienst schon mal ein ausreichend großes Fahrzeug am Ende des Umzugs positionierte. Besenwagen nennt man das Fahrzeug bei der Tour de France, in dem die Zurückgebliebenen und Siechen aufgenommen werden. Aber was will man machen, wenn es der Herr mehr als gut mit dem Wetter meint? Es gab Jahre, da war das Wetter so mies, dass man mit weniger als 36 Volumenprozenten in derlesen


Der Schlagbaum hat wieder ausgeschlagen

Mühsam streckt die Gerste am Fuße der Frankenheimer Mühle ihre grünen Halme gen Sonne. Trotz besten Ackerbodens gibt’s hier, wie überall in Mitteleuropa, nur eine Ernte im Jahr. Andere Kulturen wachsen schneller. Die Schranke am Verbindungsweg zur Markranstädter Straße, die auf dem Stadtplan auch als „An den Windmühlen“ zu finden ist, hat beispielsweise einen solch hohen Vegetationsrhythmus, der sie bis zu drei mal im Jahr gedeihen lässt. Jetzt steht sie schon wieder in voller Pracht inmitten der Landschaft und wartet auf die nächste Ernte. Kritiker behaupten ja nach wie vor,lesen


Stilblüten-Hitliste gegen Markranstädter Langeweile

Sie haben es sicher schon gemerkt: Irgendwie ist es langweilig geworden in Lallendorf und seinen annektierten Gebieten. Das verwirrt uns. Auf der Suche nach satirisch duftenden Hormonen liegt der Weg ins Internet nahe. Aber auch da stößt man nicht gleich auf des Pudels Kern. Man muss schon zweimal hinsehen und zwischen den Buchstaben lesen, um was entdecken zu können. Aber es lohnt sich! Hier die vier jüngsten Fundsachen aus dem World Wide Web, der Presse und (siehe Titelfoto) so mancher Anschlagtafel. Manchmal ist das Leben schier zum Kotzen. Das hatlesen


Bevor es heute in der Bürgerfragestunde Fragen gibt…

Eine von der vor 8 Stunden neu gegründeten Bürgerinitiative „Räpitzer Treue für Sachsen“ eilig einberufene Einwohnerbefragung, die laut Gesetz nur am 1. April möglich ist, ergab eine ebenso einstimmige wie überwältigende Willensbekundung: „April, April“ lautete das Veto der Räpitzer zum kolportierten Wechsel des Ortes nach Sachsen-Anhalt. Und während man im Dresdner Kreml noch nach einem Staatssekretär mit Namen Borderlein fahndet, ist in Markranstädt längst wieder der Alltag eingekehrt. Die Sprecherin schweigt, der Meister wird zum Spiskesellen und im Ordnungsamt wird aufgeräumt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die Idee hat was!lesen


Beschränkte Hilfe durch beschränkte Lösungen

Die Zahl 13 soll bekanntlich Unglück bringen. Aber wahrscheinlich dachte gestern keiner der Kameraden der Markranstädter Feuerwehr beim Ausrücken daran, dass es der 13. Einsatz anno 2015 war. Das Unglück kam trotzdem, wenngleich die Sache glimpflich endete. Wie immer, so ist der Einsatzbericht des FFW-Pressewarts wieder einmal lesenswert, birgt aber diesmal auch eine hohe Brisanz. Demnach rückten die Kameraden gestern gegen 11:59 Uhr zu einem Heckenbrand in Frankenheim aus. Das muss schon ein seltsames Gefühl sein, wenn man überhastet den Arbeitsplatz, die Küche, den Garten oder was auch immer verlässt,lesen


Räpitz plant die Integration der Eremiten

An fast jedem Ort in Deutschland wird über die Integration von Ausländern diskutiert. Dabei sind noch nicht einmal Inländer in unserer Gesellschaft angekommen. Eine kleine, nahezu unscheinbare Meldung auf Seite 13 der jüngsten Ausgabe des Markranstädter Stadtjournals widmet sich diesem Thema. Interessant und sympathisch, was da zu lesen ist. Und höchste Zeit auch – allerdings nicht nur in Räpitz. Im Volksmund werden die urbanen Enklaven, die es mittlerweile in fast jeder Stadt gibt, Känguru-Siedlungen genannt. Weil die Ureinwohner jener Orte den Insassen der neuen Wohngebiete unterstellen, wegen der Kredite nichtslesen


First Responder unterfahren

Es hat den Anschein, als seien die Kameraden unserer Feuerwehr unentwegt im Einsatz. Die Sirenen in der Stadt heulten in den letzten Tagen so oft, dass man meinen könnte, deren Stromverbrauch müsste bald als eigenständige Position in den städtischen Haushalt einfließen. Auch in Frankenheim hat es am Samstag wieder gebrannt. Diesmal züngelten die Flammen aus einer Laube. Trotzdem war es eine andere Meldung, die für unsere satirischen Antennen die richtige Wellenlänge hatte. Zehn Tage – fünf Einsätze, so lautet das Fazit der ersten Tage im Jahr 2015. Vom brennenden Grifflesen


Sprengstoffanschlag auf dem Bahnhof

In den gestrigen Morgenstunden wurde in Markranstädt ein Sprengstoffanschlag verübt. So zumindest lautet das in die Öffentlichkeit kolportierte Vokabular, das für einen explodierten Fahrkartenschalter vielleicht etwas zu spektakulär ist. Ein Bekennerschreiben liegt noch nicht vor, deshalb kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass der Islamische Staat (IS) dahinter steckt. Vielleicht aber handelt es sich auch nur um die Tat eines überforderten Mitglieds der „Generation 50plus“? Verständlich wärs. Am Montag früh um 3:35 Uhr wurde nach Polizeiangaben auf dem Markranstädter Bahnhof ein Fahrkartenautomat zerstört. In der Meldung hieß es: „Auch hier könnte,lesen


Wieder Brand in Frankenheim: Jack the Kokler?

Dass die Feuerwehr mal einen ruhigen Abend hat, muss nicht gleich heißen, dass es nicht brannte. So geschehen am Montag in den Abendstunden. Wieder befand sich das Ziel des Feuerteufels in Frankenheim. So langsam wird die Lage dort ziemlich ernst und in der öffentlichen Wahrnehmung gibt es außer den üblichen Floskeln, dass die Kripo ermittelt, keinerlei erkennbare Fortschritte oder spürbare Reaktionen. Im Polizei-Ticker heißt es: „In das Einfamilienhaus waren offenbar mehrere unbekannte Täter eingedrungen. Nach dem Durchsuchen setzten sie im Wohnzimmer einen Bürostuhl in Brand und flüchteten. Das Feuer breitetelesen


Wettlauf gegen Verbrecher, Brandstifter und … Bürgerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Markranstädt hat auf ihrer Internetseite unter der Rubrik „Einsätze“ schon mal einen Button für das Jahr 2015 eingerichtet. In weiser Voraussicht, wie es scheint. Alles deutet darauf hin, dass ein Serientäter in der Gegend sein Unwesen treibt und er nicht das letzte Mal gezündelt hat. Spätestens seit der Nacht vom Montag zum Dienstag hat die Brandserie in Markranstädt eine neue Dimension erreicht. In Frankenheim hatte jemand eine Garage heimgesucht, dort brennbare Gegenstände zusammengestellt und diese angezündet. Nur vier Tage zuvor hatte im Ort eine Informationsveranstaltung der Polizeidirektionlesen