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Das sind zehn Meter, lieber Peter!

Oooooch – der geht einem ja runter wie Öl! Vor allem den Männern wird der am Donnerstag ins Marktplatzpflaster injizierte Christbaum richtig gut tun. Laut übereinstimmender wissenschaftlicher Gutachten haben rund 93 Prozent aller Gatten schon mal aus dem Munde ihrer eigenen Frauen gehört: „Mach dir keine Sorgen, Liebling, auf die Länge kommt es nicht an.“ Den trotzdem noch zwischen Bandmaß und Urvertrauen schwankenden Männern sollte ein Blick auf den Marktplatz ausreichend Selbstbewusstsein für die kommende Adventszeit geben.

Es geht nämlich doch: Klein, aber wohl geraten und ästhetisch einfach nur schön.

Zwar würde angesichts seiner rund 10 Meter Höhe im Märchenwald wahrscheinlich nicht einmal die vom buschigen Fuchs-Fortsatz verwöhnte Frau Elster auf ihm niederkommen wollen, aber auf der Suche nach Entschleunigung bei all dem Schneller, Weiter, Höher in der Vorweihnachtszeit ist dieser Baum in der Tat ein besinnliches Korrektiv.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Kein langwieriges Antragsverfahren beim Airport Schkeuditz wegen Einschränkungen im Luftraum über Markranstädt und erstmals seit vielen Jahren wird in der Adventszeit auch der Betriebsfrieden im Rathaus nicht gestört.

Freier Blick auf die Kirchturmuhr – sogar aus dem Zimmer links oben – gewährleistet pünktliches Ausstechen zum Feierabend. Süßer die Glocken nie klingen.

Der Dank für diese wunderschöne Tanne gebührt übrigens Familie Mühlner aus Göhrenz. Sie hat das edle Teil gespendet, damit im eigenen Vorgarten nach rund 25 Jahren Kampf zwischen Baum und Hecke endlich weihnachtlicher Frieden einziehen kann.

Und was die gendergerechte Bezeichnung des wohlgeratenen Gehölzes angeht, haben wir einen Christbaum mit acht N. Es handelt sich um eine Nordmänn*innentanne.

 






One Comment to Das sind zehn Meter, lieber Peter!

  1. Bernd Hollwitz sagt:

    In der Stadt an der Weißen Elster, in Pegau
    ging es mit dem Weihnachtsbaum – Antransport nicht so geordnet zu.
    Der Baumantransport hat dort am Markt zu Schäden an der Straßenbeleuchtung (abgeknickte Laternen) geführt.
    An Häuserwänden sind jetzt deutliche Kratzspuren zu erkennen.
    Wenn das der Weihnachtsmann sieht ….

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