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Der Glaube versetzt Bäume

Markranstädt eben. Statt dankbar zu sein und Geld zu überweisen, hagelt es Kritik. Okay, Hagel ist übertrieben angesichts des einzelnen Eiskorns, das gestern ins Dach des Redaktionskellers der Markranstädter Nachtschichten einschlug, aber trotzdem… Das hätte der Forstschaffende ruhig auch mal früher sagen können, dass es keine Gemeine Fichte ist, die da auf dem Markt ins Pflaster gerammt wurde.

Es ist keine picea abies, wie die Markranstädter Nachtschichten im Urvertrauen auf die botanische Evolution vermeldeten, sondern es kommt noch viel schlimmer! Nicht nur einen Doppelnamen trägt die grüne Diva mit den roten Kugeln vorm schwarzen Kasten, sondern gleich eine Dreifach-Bezeichnung.

Der Mann mit den immergrünen Ratschlägen, der sich selbst als „Klugscheißer“ (intellecto excrementum) bezeichnet, identifizierte das Gewächs vor dem Rathaus nämlich nicht als Gemeine Fichte, sondern als picea pungens glauca. Das klingt zwar wie coitus interruptus, fühlt sich aber nur für Satiriker so an.

Es ist also eine Blaue Stech-Fichte, die uns auf dem Marktplatz durch die Weihnachtszeit begleitet. Nicht zu verwechseln mit der Stechpalme, mit der sich der Papst vor Ostern seine Lenden geißelt.  Trotzdem: Vielen Dank für den Hinweis und … sie hat trotzdem hängende Zapfen. Ätsch!

 



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One Comment to Der Glaube versetzt Bäume

  1. Michaela Täschner sagt:

    Köstlich

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