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So friedlich: Das war Silvester in Markranstädt - Markranstädter Nachtschichten

So friedlich: Das war Silvester in Markranstädt

Markranstädt hat das neue Jahr begrüßt und dabei eindrucksvoll gezeigt, was zwischen Floßgraben und Zschampert von 2023 erwartet wird. Traditionell werden in der Silvesternacht Zeichen gesetzt, um seine Wünsche zum Jahreswechsel symbolisch darzustellen. Früher wurden in der Hoffnung auf Highlights leuchtende Raketen gezündet und man hat sich gegenseitig alles Gute gewünscht. Heute wird gebombt, dass sich die Fensterscheiben biegen und der zurückbleibende Müll ist der tief empfundene Ausdruck dessen, was das Bürgertum meint, wenn es sich über mangelnde Ordnung und Sauberkeit im Stadtbild aufregt.

Der Jahreswechsel stand in Markranstädt ganz im Zeichen des Ukraine-Krieges. Mit der Spezialoperation „Silvester“ bereiteten sich die örtlichen Rebellenmilizen in geradezu gespenstisch realistischer Atmosphäre auf den bevorstehenden Einmarsch der Russen vor.

Das Kampfgeschehen konzentrierte sich dabei auf das Territorium der Leipziger Straße zwischen Hordisstraße und der Kreuzung Zwenkauer Straße. Bereits vor Mitternacht rüsteten sich erste Partisanenverbände von der Pestalozzi-Militärakademie für einen Häuserkampf.

Kurz nach Mitternacht war der gesamte Kreuzungsbereich vermint und die gegnerischen Linien von der Nachschubversorgung abgeschnitten. Auch Flüchtlinge kamen nicht mehr raus.

Kurz nach Mitternacht war der gesamte Kreuzungsbereich vermint und die gegnerischen Linien von der Nachschubversorgung abgeschnitten. Auch Flüchtlinge kamen nicht mehr raus.

Unter dem Eindruck ohrenbetäubender Detonationen von Sprengkörpern, die Medienberichten zufolge vom NATO-Partner Polen für die Verteidigung der Frontstadt Markranstädt bereitgestellt wurden, kam es hier zu teilweise erbitterten Auseinandersetzungen.

Knaller mit Knaller vergolten

Ehrenvoll: Damit die Kameraden der Feuerwehr nicht mit ihren Familien feiern mussten, wurde dafür gesorgt, dass sie sich an der Verteidigung ihrer Heimatstadt beteiligen konnten.

Ehrenvoll: Damit die Kameraden der Feuerwehr nicht mit ihren Familien feiern mussten, wurde dafür gesorgt, dass sie sich an der Verteidigung ihrer Heimatstadt beteiligen konnten.

In ihrer Verzweiflung setzten die Bewohner einer Hausgemeinschaft zwischenzeitlich sogar Boden-Luft-Raketen als ballistische Flugkörper ein, um in die Reihen der vor dem Alten Ratsgut in Stellung gegangenen Milizen empfindliche Lücken zu schießen.

Die dramatischen Appelle an die Einhaltung der Genfer Konvention („Ihr Ratten, ich schieße euch die Eier ab!“ oder „Das wars, ihr Wichser, jetzt seid ihr fällig!“) verhallten allerdings ungehört.

Brückenkopf an der Leipziger Straße wendet das Kriegsgeschehen

Kurz nach Mitternacht war es der Söldnergruppe „Hordisstraße“ allerdings gelungen, auf das gegenüberliegende Ufer der Leipziger Straße überzusetzen und in Teile der Schulstraße vorzudringen.

Eilig zusammengeschobene Papp-Lafetten wurden entzündet, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu testen. Die Zivilisten in den umliegenden Schutzräumen hofften derweil auf das Ausrücken schwerer Räumtechnik mit integrierter Zimmer-Flak.

Eilig zusammengeschobene Papp-Lafetten wurden entzündet, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr zu testen. Die Zivilisten in den umliegenden Schutzräumen hofften derweil auf das Ausrücken schwerer Räumtechnik mit integrierter Zimmer-Flak.

Durch eilig errichtete Straßensperren wurden zudem die zwischen Volkshaus und Marktarkaden stationierten Verbände von der Versorgung mit Nachschub abgeschnitten. Der Bereich an der Kreuzung Hordisstraße war zeitweise komplett vermint. Ganze Konvois privater PKW stauten sich in beiden Richtungen vor den eilig in Brand gesetzten Feuerfontänen.

Straßensperren mit Feuerbarrieren machten sowohl die Nachschubversorgung als auch die Flucht von Zivilisten unmöglich. Zum Markranstädter Volkssturm zählten sogar Kleinkinder, die wegen der ohrenbetäubenden Detonationen mit Kopfhörern in den Funkenhagel geschickt wurden.

Straßensperren mit Feuerbarrieren machten sowohl die Nachschubversorgung als auch die Flucht von Zivilisten unmöglich. Zum Markranstädter Volkssturm zählten sogar Kleinkinder, die wegen der ohrenbetäubenden Detonationen mit Kopfhörern in den Funkenhagel geschickt wurden.

Damit sich auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr an den Kampfhandlungen beteiligen konnten, wurden gegen 1 Uhr am Alten Ratsgut hastig ein paar ausgediente Lafetten zusammengeschoben und in Brand gesetzt.

Nachdem ein aus dem ländlichen Kampfgebiet kommender Rettungswagen den Flammen gerade noch so entkommen konnte, alarmierte der Pilot eines privaten Aufklärungsfahrzeuges schließlich die in der Parkstraße lauernden Kameraden der FFW.

Und man konnte ihnen den Stolz regelrecht ansehen, dass sie an einem so denkwürdigen Abend nicht zu Hause bei ihren Familien und Freunden sitzen mussten, sondern per Alarmierung zum Löschen eines Feuers einen aktiven Beitrag zum Endsieg in der Frontstadt Markranstädt beitragen durften.

Leere Lafetten, abgefeuerte Kartuschen und zurückgelassene Mörser: Der Neujahrsmorgen offenbarte die Symbole für den Wunsch nach einem friedlichen neuen Jahr.

Leere Lafetten, abgefeuerte Kartuschen und zurückgelassene Mörser: Der Neujahrsmorgen offenbarte die Symbole für den Wunsch nach einem friedlichen neuen Jahr.

Da spielte selbst die Erkenntnis keine Rolle, dass die Verursacher das Feuerchen auch selbst hätten auspinkeln können. „Leider reichten weder deren Hirn- noch Schwanzgrößen aus, diese Tat zu vollbringen“, stellten Kriegsberichterstatter unmittelbar nach dem Einsatz fest.

Gegen 3 Uhr flachten die Kämpfe schließlich ab. Wer die Spezialoperation gewonnen hat, stand allerdings auch am folgenden Neujahrsmorgen noch nicht fest. Beide Seiten haben sich in den frühen Morgenstunden fluchtartig zurückgezogen.

Die positive Seite des Krieges: Angesichts der öffentlichen Kosten für den Kampfmittelräumdienst kann sich 2023 wenigstens niemand mehr darüber aufregen, wenn das Geld nicht für ein neus Stadtbad reicht.

Die die positive Seite des Krieges: Angesichts der öffentlichen Kosten für den Kampfmittelräumdienst kann sich 2023 wenigstens niemand mehr darüber aufregen, wenn das Geld nicht für ein neus Stadtbad reicht.

Aber es gab es einen Verlierer: die Zivilbevölkerung. Sie muss wieder mal für die Kosten des Kampfmittelräumdienstes aufkommen, damit es auch in 12 Monaten wieder heißen kann: „Wir wünschen allen ein friedliches Neues Jahr“.

5 Kommentare

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  1. Wie man der Qualitätspresse entnehmen kann, ist in Bad Lausick ein junger Artillerist gefallen. Da hatten wir in Markranstädz noch mal richtig Glück, dass uns die Gefechtsstärke in voller Besetzung erhalten geblieben ist. Allerdings mache ich mir so langsam Sorgen für den Ernstfall. Normalerweise heißt es bei der Verteidigung einer Frontstadt im Führer*Innenbunker: „Ös blöiben im Rrraum…“ Wie man hört, ist in Markranstädt aber schon jetzt kaum noch jemand da, der im Raum bleiben könnte.

    1. Man hörts nur und so lange niemand da ist, der irgendwas bestätigt, sind es Fake-News. Also ruhig mal ruhig bleiben und die Kirche im Dorf lassen.

    • Bernd Hollwitz auf 2. Januar 2023 bei 10:39
    • Antworten

    Das ist Satire! Sehr schön, Applaus!!!

    1. Ja – dafür verneigen wir uns auch artig.

  2. Was für Knaller, darauf hin: Prost! Die kluge Bundesregierung hat für kommendes Silvester bereits vorgesorgt. Das Geheimnis? Aufgestocktes Bürgergeld! Und damit es noch Größer- noch Teurer und noch Sinnloser wird gibt es obendrauf die Unantastbarkeit des Sparguthabens im 1. Jahr bis in Höhe der Böllerausgaben. Damit kann die Stadtverwaltung an noch mehr Straßenbeleuchtung sparen- es wird mehr Licht kommende Silvesternacht. Gibt`s nicht auch einen Markranstädter Bürgerfond? Mein Bürgervorschlag: Geldbereitstsellung für 2 zusätzliche Müllcontainer mit Befüllungseinsatz durch die Pestalozzi/Hordis-Partisanenetruppen! Liebe Freiwillige Feuerwehr, nehmt`s den Knallern nicht Übel. Fehlendes Kleinhirn weiß einfach nicht das Ihr Freiwillige und auch Menschen mit Familien seid.

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