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Markranstädter Wochenschmerzen (6/19)

Der heftigste Wochenschmerz steht noch aus. Wir haben bei der Polizei nachgefragt, warum es den Begriff Markranstädt in den Polizeimeldungen nicht mehr gibt. Die erste Antwort: Die Vorkommnisse seien für die allgemeine Öffentlichkeit nicht wahrnehmbar und „führen damit nicht zu einer Öffentlichkeitswirksamkeit, die automatisch eine proaktive Pressearbeit erfordert.“ Wir haben aber nicht locker gelassen und hartnäckig nachgefragt. Eine ergänzende Antwort soll in den nächsten Tagen folgen. Bis dahin behelfen wir uns mit den etwas lustigeren Schmerzen der Woche.

Bis die Karkasse glüht

Die Geschichte des Kondoms reicht bis in die Antike zurück. Vor über 3000 Jahren wurden im Mittelmeer-Raum bereits Ziegendärme genutzt. Erst seit etwa 1850 entfernt man dort die Därme vorher aus den Ziegen und spätestens mit Erfindung des Gummis begann dann der Siegeszug des klassischen Mondos auch in unseren Breiten. Alles klar? Nein, denn am 17. März machte der SachsenSonntag auf Seite 32 völlig überraschend eine neue Frage auf.

Klar, so lange noch der Ring zu sehen ist. Auf der blanken Felge fahren, macht immernoch am meisten Spaß.

Freundliche Übernahme

Meist ist es ja so, dass fremde Investoren daher kommen und einem die Firma abkaufen wollen. Feindliche Übernahme oder so. In Markranstädt scheint sich aber ein völlig neues Geschäftsmodell etabliert zu haben – und das schon vor 25 Jahren.

Wer wäre da nicht sprachlos? Da kommt einer daher und will einem die eigene Firma zum Verkauf anbieten. In der Tat ein ungewöhnliches Angebot. Aber wo ist da die Chance auf mehr?

Top secret

Anonyme Briefe verfügen über das besondere Merkmal, dass sie nicht unterzeichnet sind. Klar, sonst wären sie nicht anonym. In Markranstädt reicht das aber nicht, um anonym zu bleiben. Hier verwirt man den Adressaten mit unterzeichneten anonymen Briefen, wie die LVZ in ihrer Ausgabe vom 9. März aufdeckte. Noch geheimer gehts nicht.

Mit Holzkohle-App?

Die Grillsaison wirft ihre Schatten voraus. Alle jubeln! Wirklich alle? Nein, denn wer in der Frühlingssonne an der Holzkohle steht und Steaks sowie Würste drehen muss, der hat die Arschkarte gezogen. Während die Anderen fressen und saufen, steht man alleine am Grill und stinkt dann nach Fett und Rauch. Aber damit ist jetzt Schluss! Grillen Sie am PC bequem zu Hause, im Büro, im Schlafzimmer oder vor dem Mediamarkt.

 

 

Noch anderser gehts nicht

Während die Schüler draußen im Rest der Welt bei den „Fridays of Future“ spazierengehen, setzt die Markranstädter Oberschule neue Akzente im Bildungswesen. Bevor die Kids ihren Forderungen auf der Straße Luft machen dürfen, sollten sie zumindest wissen, worum es eigentlich geht. Damit sie das schneller begreifen, bedient man sich im Lehrkörper der Sprache der Jugendlichen. Spätestens jetzt muss es doch allen klar werden.

Nomen est omen

Zu guter Letzt noch die Bild gewordene Zusendung einer MN-Leserin. Sie fand das Schild im Markranstädter Vorort Leipzig.

Da bekommt doch das geflügelte Zitat „bereits in die Wiege gelegt“ eine völlig neue Dimension. In diesem Sinne: Ihnen allen eine schöne Woche und bleiben Sie uns weiterhin treu.

 






2 Comments to Markranstädter Wochenschmerzen (6/19)

  1. Nachbar sagt:

    Die Polizei macht offenbar einen riesen Bogen um Markranstädt insbesondere bei der Pressearbeit.
    Vielleicht liegt es daran, das wir hier in dieser Enklave am Krakauer Teich nun zum Landkreis und nicht zur Stadt gehören,zumindest was Zuständigkeiten angeht, wie Zungen aus dem Rathaus immer wieder behaupten.
    Langsam sollte der gemeine Anwohner überlegen, ob er seine Grundsteuern nicht der falschen Kommune überweist.

  2. jabadu sagt:

    Ja, der Begriff Markranstädt wird scheinbar sehr gemieden. So hab ich zum Beispiel keine Information der Polizei über den neuerlichen schweren Verkehrsunfall am 19.03.2019 in der Zwenkauer Straße gefunden. Zusammenstoß mit mehreren Schwerverletzen (Quelle FFW Markranstädt). Sicher ist dies für die Öffentlichkeit auch nicht wahrnehmbar und die Polizei muss nicht darüber berichten, zumal ja auf der Straße sowieso bald wieder schneller gefahren werden darf.
    Berichtens wert war dafür die Tatsache, dass in Zwenkau jemand die Handbremse nicht angezogen hat und das Auto an eine Wand gerollt ist. Das erfordert eine proaktive Pressearbeit.

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