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Der Scheck heiligt die Mittel?

„Zuwanderung entlastet deutschen Sozialstaat“ (Zeit) gegen „Experte fordert: Für Asyl-Kosten bei der Rente sparen“ (Morgenpost) oder Mehr Einnahmen als Ausgaben: Ausländer bringen Deutschland Milliarden“ (SPIEGEL) gegen „Asylbewerber kosten uns bis zu 10 Milliarden Euro“ (FAZ). Weiß in diesem Land überhaupt noch jemand, was gehauen und gestochen ist? So planlos hat man Deutschland und allem voran seine Regierung zuletzt im April ’45 gesehen. Ausbaden müssen dieses Ergebnis jahrzehntelanger Faulheit und Arroganz die Flüchtlinge, die Bundesbürger und – ja – auch die Kommunen. Markranstädt zum Beispiel.

Es ist noch gar nicht lange her, da konnte man schon für die Verwendung des Begriffes „Ausländer“ als Neonazi geächtet in den gesellschaftlichen Sarg steigen. Kritiken an der Linie unserer Regierung wurden konsequent als „populistische Sprüche“ abqualifiziert und der Rest des Volkes vertraute wie immer darauf, dass unsere Regierung einen Plan hat. Hat sie aber nicht. Weder der Herr Gabriel, noch die Kanzlerin der Herzen. Inzwischen wird immer klarer: Statt einer Kanzlerin mit Herz hätten wir lieber eine mit Hirn.

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mopoUnd wie das so ist im Leben: Plötzlich haben sie, weil sie nicht mehr weiter wissen, das gesamte Repertoire populistischer Sprüche für sich selbst entdeckt. Da ist sich eine realitätsferne Dame in Grün noch nicht mal zu blöd, die Forderung aufzustellen, dass ein Jeder von uns, so er denn irgendwo noch eine Ecke frei hat, eine(n) Asylbewerber(in) aufnehmen soll. Ja wie populistisch muss man sein, um in seiner Verzweiflung (bei Allah: die nächste Wahl kommt bestimmt!) eine solch dämliche Forderung aufzustellen? Wie soll sowas gehen?

Man geht also hin in die zur Asylunterkunft umfunktionierte Werkhalle und sucht sich frühmorgens um 7 Uhr seinen Asylanten raus? Das hätten die GRÜNEN wohl selbst nicht geglaubt, dass sie es sind, die den Begriff ‚Selektion‘ in Deutschland so schnell wieder salonfähig machen. Selbst die Bezeichnung ‚Markt‘ würde das Gefühl nicht wirklich angenehmer gestalten. Wahrscheinlich aber wollen’s unsere Politiker eh andersrum: Man meldet sich bei der Behörde und kriegt seinen Asylbewerber zugeteilt. Ohne Papiere freilich, denn die haben sie ja mehrheitlich nicht mehr. Wir glauben ihnen, dass sie Achmet oder Nahid heißen, es sind ja Flüchtlinge.

Bombenstimmung im Wohnzimmer

Da kann es schnell mal passieren, dass man einen der angeblich bereits über 600 illegal eingereisten IS-Terroristen mit nach Hause nimmt. Wie sagt Frau Merkel immer: Die Kulturen können viel voneinander lernen. Na das wird ein Spaß! Sprengsätze bauen am Wohnzimmertisch. Klar, die GRÜNEN werden hinterher behaupten, dass der im Kern friedfertige Gast aus lauter Dankbarkeit nur die Küchenuhr reparieren wollte. Andererseits werden sie sicher auch erst hinterher mit tiefer Betroffenheit zur Kenntnis nehmen, dass ein bundesweit bekannter Neonazi eine junge Libyierin mit nach Hause nahm und dieser dann im besten Fall erneut eine Flucht gelang, im schlimmsten Fall sie vielleicht aber auch ihren Verletzungen erlag. Man fragt sich wirklich, ob solch grün gefärbte Ideen allein auf vegane Ernährung zurückzuführen sind.

Nun aber mal Butter bei die Fische: Wenn es bei Ihnen nachts klopft und vor Ihrer Tür stehen Menschen, die Einlass begehren und Hilfe brauchen, was machen Sie da? Na klar: Sie werden helfen. Wir alle werden das! Aber um das tun zu können, muss man zunächst wissen, wie und womit man helfen kann. Wer dabei verantwortungsbewusst handelt, wird auch überlegen, ob er überhaupt in der Lage ist, das benötigte Maß an Hilfe zu leisten und er wird, wollen wir mal ehrlich sein, auch wissen wollen, wer da die Nacht in seinem Wohnzimmer verbringt. Helfen wollen ist die eine Sache, es zu können eine ganz andere.

Der Fehler im Fundament

Immer deutlicher werden Sorgen und Ängste der Bundesbürger zum Ausdruck gebracht, jedoch allzu oft mit der gleichen Arroganz wie bisher als rechtspopulistisches Gedankengut abgetan. Der Grund dafür ist der gleiche, der dem Entstehen der Problematik Pate gestanden hat: Faulheit und Ignoranz der politischen Verantwortungsträger.

Der normale demokratische Werdegang wäre doch der gewesen, dass man Anfang der 1990er Jahre das Volk hätte fragen müssen, ob die Bundesrepublik ein Einwanderungsland sein will. Um die gewünschte Antwort „ja“ zu erzielen, hätten die politischen Verantwortungsträger das Volk mit handfesten Fakten, Argumenten und auch belastbaren Aussagen zu den Regeln für Asylbewerbung, Asyl, Einwanderung oder Fremdarbeit überzeugen müssen. Dazu waren sie zu faul (oder zu unehrlich) und haben die Entscheidung Kraft ihrer Legitimation als Volksvertreter selbst getroffen. Möglicherweise sogar mit dem gut gemeinten Vorsatz, diese Überzeugungsarbeit später nachzuholen.

Das ist aber nie geschehen. Nun werden sie (und wir) von einer Welle überrollt, auf die wir nicht vorbereitet sind. Die populistischen Floskeln, dass wir ja ein reiches Land seien und noch viel mehr Flüchtlinge unterbringen können, glaubt inzwischen kaum jemand mehr. Selbst dann nicht, wenn es wahr wäre. Warum nicht? Weil inzwischen angesichts der Verzweiflung ob der Planlosigkeit viel zu viel gelogen wird, abgelenkt wird, mit populistischen Äußerungen gearbeitet wird.

Schraps hat den Hut verlor’n

Natürlich wird man sagen, wenn ein Hilfsbedürftiger vor der Haustür steht: „Komm erst mal rein!“ Aber wenn er drin ist, muss man auch reinen Tisch machen. Man wird ihm nie mehr Hilfe zusagen, als man leisten kann. Auch das zählt zur Verantwortung gegenüber Hilfesuchenden. Da sind Fragen zu beantworten. Fragen, die unsere Bundesregierung weder uns, noch den Asylbewerbern beantwortet hat. Zum Beispiel diese:

1. Thomas de Maiziere hat zugegeben, dass auch Asylbewerber mit abgelehntem Antrag wegen des Duldungsrechts bleiben dürfen. Er will sie durch verminderte Geldleistungen dazu bewegen, wieder zurückzugehen. Sie werden aber nicht gehen. Frage: Wie werden die sich ihren Lebensunterhalt verdienen, wo sie zudem noch nicht einmal arbeiten dürfen?

2. Thomas de Maiziere hat zugegeben, dass Asylbewerber mit bewilligtem Antrag für immer in Deutschland bleiben können. Nicht erwähnt hat er dabei, dass diese Personen ihre Familien (und die sind längst nicht so klein wie hierzulande) nachholen dürfen. Frage: Sind unsere Sozialkassen für diesen Fall vorbereitet und ausgestattet, wenn sich die Zahl der Einwanderer mit jedem genehmigten Asylantrag vervielfacht?

3. Ist unser gesamtes Sozialsystem, insbesondere die Ärzte- und Bildungslandschaft, darauf vorbereitet?

4. Ist unser Rechtssystem darauf vorbereitet, wenn eine Flüchtlingsfrau im Aufnahmelager den Mörder ihrer Kinder wiedererkennt, man diesem aber nicht habhaft werden kann, weil er keine Papiere hat (oder weil eine Grüne Politikerin glaubt, dass er nur eine schwere Kindheit hatte und in einem Gesprächskreis über Ernährung mit Cerealien seine Handgranaten gegen einen Jute-Beutel tauscht)?

Es gäbe noch viele weitere Fragen, aber die TOP 4 hier zeigen, dass sich das Unverständnis der deutschen Bevölkerung nicht gegen die Asylbewerber richtet, sondern gegen die sonst so selbstsicheren Planer unserer Gesellschaft, die plötzlich keinen Plan mehr haben und ihr sinnentleertes Dasein jetzt hinter einer hektischen Betriebsamkeit und luftleeren, ja geradezu heliumleichten Durchhalteparolen verstecken.

Freud’scher Versprecher à la Roth

Asylbewerber sind billig, Asylbewerber sind teuer, Asylbewerber bringen Geld, Asylbewerber kosten Geld. Was in Gottes oder Allahs Namen sind das für Ansagen? Und dann noch Claudia Roth, die grüne Vorzeigekugel, die in der ARD sagte, dass es unter Asylbewerbern durchaus ausgebildete, arbeitsfähige und -willige Menschen gibt, die sich auch integrieren wollen, aber “…man muss auch den Menschen helfen, die nicht verwertbar sind.“ Aaaah ja! Na wenigstens ist es kein unwertes Leben, das durch Arbeit befreit und vorher sterilisiert werden muss. Aber irgendwie müssen die GRÜNEN ganz schön verzweifelt sein, wenn sie ihre Argumente so lange in alten Ausgaben des „Stürmer“ oder „Völkischen Beobachter“ suchen, bis sie sogar deren Duktus nicht mehr abstreifen können.

Da steh‘ ich nun, ich armer Tor…

Wo also liegt die Wahrheit in all diesem Kauderwelsch? Sie kommt wahrscheinlich – man will seinen abendländischen Augen kaum trauen – vom Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland. Die GRÜNEN würden ihn angesichts seiner Warnungen sicher nicht zu den multikulturellen Gutmenschen zählen. Denn Aiman Mazyek sagt … ach, lesen Sie selbst.

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Aber der Begriff „verwertbar“ hat auch einen ehrlichen Anstrich und da kommen wir jetzt endlich auch zurück nach Markranstädt. Hier scheint der Flüchtlingsstrom in der Tat zu einem Verwertungsfaktor zu avancieren. War die Stadtverwaltung bislang in einem wirklich aufrichtigen Ansinnen darauf orientiert, die Bevölkerung zu informieren und den für Flüchtlinge einzig würdigen Weg einer dezentralen Unterbringung zu verfolgen, sieht sie sich nun wohl von einer völlig anderen Entwicklung überholt. Nicht nur von der Entwicklung der Flüchtlingszahlen, die von 127 auf inzwischen 200 gestiegen sind und ganz sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange darstellen.

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fazDer Weg der dezentralen Unterbringung, für dessen Anliegen und Konsequenz Markranstädt sogar über die Kreisgrenzen hinaus Bewunderung gezollt wurde, wird zunehmend durch findige Goldnasen konterkariert. Leerstehende Geschäftsräume und sogar ganze ehemalige Produktionsstandorte werden dem Landkreis von klammen Eigentümern unter dem Deckmantel der Barmherzigkeit angeboten, die der aus Gründen gebotener Eile, möglicherweise aber auch aus Bequemlichkeit mitunter auch annimmt. Ein Ablasshandel, der nicht auf christlicher Nächstenliebe beruht, sondern auf dem Tausch gegenwärtig nicht verwertbarer Flüchtlinge gegen Bares.

Asyl unter Palmen?

Selbst Export-Schlager wie die Markranstädter Erotik-Industrie, die am Rande der Stadt noch vor kurzem einen bundesweit beachteten Stutenmarkt zelebrierte, will dem Vernehmen nach künftig nicht nur die Träger von Feinripp-Unterhosen draußen stehen lassen, sondern die gesamte abendländische Popp-Kultur. Statt dessen soll nordafrikanische Folklore einziehen. Palme statt Kastanie – sozusagen.

Man muss an Tagen wie diesen auch mal ganz klar Stellung beziehen. Und die Markranstädter Nachtschichten tun das. Also: Wenn auch nur einer dieser mietgeilen Samariter die Unverfrorenheit besitzt, seine Geld gewordene Barmherzigkeit öffentlichkeitswirksam darzustellen, werden wir noch in der gleichen Stunde unsere Vermögenshaftpflicht aufstocken und ab 5:45 Uhr verbal ganz barbarisch zurückschießen. Großes Pionierehrenwort! So groß, dass Ernst Thälmann wieder Haare wachsen würden. Und sei es unser letzter Beitrag!

Ja, bleibt eigentlich nur noch die Frage, ob es denn nicht auch mal was Positives gibt? Natürlich, das gibt es. Und nicht nur irgendwas, sondern es kommt auch noch aus Markranstädt. Jawollja!

Gute Nachrichten aus Markranstädt

Hier haben Leute erkannt, dass das Problem nicht in einer neuzeitlichen Völkerwanderung gelöst werden kann, sondern nur an der Quelle. Immerhin sollte sich der aktive Geist doch einmal die Frage stellen: Wenn ein armer Verfolgter durch das Bezahlen tausender Dollar nach Europa kommt, wie arm und verfolgt müssen dann erst die sein, die dieses Geld nicht haben und im Krisengebiet bleiben müssen? Diese Gedanken werden proportional geringer, je größer der Flüchtlingsstrom wird. Und irgendwann könnten sie ganz weg sein, was wiederum in den Plan unserer planlosen Regierung passen würde, die letztendlich die Lieferung der Waffen genehmigt hat, die diese Menschen in die Not und die Flüchtlinge in die Flucht jagte.

Hier also die positivste Nachricht des Tages: Pressemitteilung des Vereins Flüchtlingshilfe für Syrien e.V., der den wirklich Ärmsten helfen will. Denen, die nicht das Geld haben, nach Europa zu fliehen um sich die Gold gewordene Barmherzigkeit direkt vor Ort abzuholen und sich bei den Handlangern ihrer Schicksale auch noch zu bedanken.

pm

 






5 Comments to Der Scheck heiligt die Mittel?

  1. Peter sagt:

    Hallo zusammen,
    wer ereifert sich denn hier über unsere Regierung oder sogenannte berufspolitiker?
    Hallo mal bitte allen einfach nachdenken: Wer hat denn die zuvor genannten alle gewählt?
    Komisch immer wenn es Probleme gibt will es keiner gewesen sein.
    Das anstehende momentane große Problem ist ja auch nicht erst seid gestern bekannt, genau gesagt wird darauf schon seit 10 Jahren von einigen Komunalpolitikern hingewiesen nur in Berlin wollte es niemand hören gab ja wichtigeres (Griechen und Flugplatz) und beides ist genauso im Chaos versunken wie nun Das Asyl und Flüchtlingsproblem.
    Mir stellt sich einfach nur die Frage: bringt diese regierung überhaupt noch was zu stande? Und was kommt als nächstes auf uns Bürger zu?

  2. md sagt:

    Ein sehr guter und unglaublich treffender Beitrag, welcher die aktuellen Probleme punktgenau beschreibt. Wenn Frau Merkel sich öffentlich mit der Argumentation verteidigt „es gebe Situationen, in denen man nicht zwölf Stunden nachdenken könne“ so sei erlaubt zu fragen, ob denn überhaupt nachgedacht wird. Planlosigkeit auf Kosten aller Beteiligen. Danke, liebe Markranstädter Nachtschichten!

  3. Liebe Markranstädter Nachtschichten,
    meinen Kommentar zu diesem Beitrag-den Ihr geschrieben habt,möchte ich kurz fassen.So erlaube ich mir eine Textzeile von Dieter Hallervorden zu verwenden. „Ihr macht mir Mut in dieser Zeit,tut einfach gut,dass Ihr seit.
    Wolfram Friedel

  4. Die Markranstädter Nachtschichten werden ja immer besser. Der Beitrag spricht mir und meinen Sorgen voll aus dem Herzen. Doch was kann der Bürger tun? Zum sogenannten “ Pak “ will man nicht gehören und die Wahl ist erst 2017.

    • -st- sagt:

      Hallo Herr Gliesche, zunächst vielen Dank für die Ehren. Mit Ihrer Frage „Doch was kann der Bürger tun?“ reihen Sie sich nahtlos in eine wahre Flut von eMails mit der gleichen Frage ein. Leider haben wir auch keine Idee dazu, denn jetzt ist es zu spät, was sogar Horst Seehofer heute zugegeben hat. Vielleicht so viel: Klare Regeln müssten her, aber die kann ja in einer Demokratie nicht das Volk aufstellen. Das machen die, die von der Wirtschaft Geld bekommen, damit sie ihnen perspektivisch billige Arbeitskräfte zuführen. Das einzige, was man für sich selbst tun kann: Seinen gesunden Menschenverstand behalten (und benutzen!), hinter die Kulissen schauen, alle Seiten anhören und sich selbst eine Meinung bilden. Wenn man die hat, wird man zumindest 2017 keine Fehler machen… Wir empfehlen Ihnen die voraussichtlich morgen erscheinende Lektüre der Markranstädter Nachtschichten, die eine weitere Perspektive bei der Betrachtung der Thematik eröffnet. Unser Mann vor Ort war so erschüttert, dass diesmal die Satire leider auf der Strecke bleiben muss.
      Ach ja – Kompliment auch an Sie. Wir wissen nicht, wie Sie das geschafft haben, aber Ihr Kommentar ist ohne Moderation automatisch freigegeben worden. An dieser Hürde hat sich bislang sogar die NSA die Zähne ausgebissen 😉

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