+ + + Covid (19) aus Markranstädt will Freundin: Er mit Traumkörper sucht Sie mit Antikörpern + + +  

Das wahre Problem mit dem Problem (1)

Wir haben ein Flüchtlingsproblem in Deutschland, wussten Sie das schon? Dass es Flüchtlinge gibt, ist ja bekannt, aber das Problem damit wird geflissentlich falsch interpretiert. Denn es kommt meist nicht von den Flüchtlingen, sondern von denen, die damit kein Problem haben wollen. Es gibt da nämlich ein paar Ungereimtheiten, mit denen man schleunigst aufräumen sollte.

Kaum noch ein Fernsehsender, der ohne Talkrunden zur Flüchtlingsproblematik auskommt. Man kann darüber streiten, welche Kompetenzen die Talker dafür qualifizieren, in solchen Sendungen auftreten zu dürfen. Nicht selten wird dabei ein solch geistiger Dünnschiss über die Zuschauer ausgeschüttet, dass man von der GEZ dafür eher noch Geld bekommen müsste als welches zu zahlen.

Die Ausgangslage: Es kommen Flüchtlinge nach Deutschland. Das verlangt allen Seiten sehr viel ab, sowohl den Asylbewerbern als auch den Gastgebern. Beide Seiten sind zweifelsfrei irgendwo nah an ihren Grenzen. Da ist pragmatisches Handeln gefragt. Hilfe also.

escape-818184_1280

Hilfsangebote an die Asylbewerber gibt es dabei reichlich, auch wenn diese gegenwärtig längst nicht ausreichen. Unterkunft, Verpflegung, medizinische Versorgung, Gewährleistung der Sicherheit, Integrations- und Sprachkurse und vieles mehr. Das alles auch deshalb, weil diese Menschen ja völlig unvorbereitet sind auf die Konfrontation mit dem Alltag und der Kultur in Deutschland.

Information + Verstehen = Verständnis

Gerade hier lauert aber eine wichtige Frage, welche die Gastgeber betrifft. Wie werden wir Deutsche auf die Herausforderung, die mit diesen Menschen zu uns kommt, vorbereitet? Gibt es in wenigstens annäherndem Umfang auch Angebote für die Gastgeber, die darauf abzielen, ihre Gäste zu verstehen? Der permanente Ruf nach Verständnis allein reicht nicht. Denn Verständnis hat dort seine Grenzen, wo das Verstehen aufhört. Was also wird für das Verstehen getan?

In der Politik hat man zumindest schon mal wahrgenommen, dass ein Riss durch die Gesellschaft geht. Aber das Bemühen um Überwindung dieses Risses erschöpft sich in verbaler Radikalisierung der jeweils anderen Seite. Und statt, wie man so schön sagt, den Ball flach zu halten und wenigstens in den verantwortlichen Führungsetagen etwas Sensibilität walten zu lassen, wird mit der Geduld der Bürger gezündelt.

Die Brandsätze der Gutmenschen

Ja, das muss auch einmal gesagt werden. Es gibt Wortführer in Politik und Gesellschaft, die mit ihren geistigen Freiräumen Lunten an den Grundfesten unserer Friedfertigkeit entzünden.

Es reicht ihnen offenbar nicht, dass viele Bürgerinnen und Bürger noch immer offene Fragen bewegen und sie sich Sorgen um die Zukunft machen. Nein, mitten hinein in diese Fragen und Sorgen wirft man in unverantwortlichster Weise schon die nächsten gesellschaftlichen Brandsätze.

neu-3

Als ob es nicht schon genügend wichtige Probleme gäbe, denkt man jetzt beispielsweise ernsthaft darüber nach, den Richard-Wagner-Platz in Leipzig umzubenennen. „Refugees-Welcome-Platz“ soll er heißen und die GRÜNEN unterstützen dieses Ansinnen auch noch.

Dass das Wasser auf die Mühlen derer ist, die unsere abendländischen Werte davonschwimmen sehen, wird dabei an den Rand geschoben und nicht einmal ansatzweise diskutiert.

Und vor allem:

Dieser geistige Dünnschiss, vom multilinguistischen Wortungetüm „Refugees-Welcome-Platz“ mal ganz abgesehen, hilft keinem der ankommenden Asylbewerber, bringt weder Brot noch Unterkunft und liefert der ohnehin schon strapazierten Psyche der Ureinwohner nur jede Menge zusätzliche Wege und Kosten. Ummeldungen, neue Personalausweise, neue Straßenschilder, Umstellung der Postzustellungen etc. Wahnsinn!

Nicht nur satirischen Sprengstoff enthält die Forderung des bayrischen Pfarrers Ulrich Wagner. Der will, dass männlichen Asylbewerbern kostenlos Nutten zugeführt werden, um die Migranten so von bajuwarischen Frauen fernzuhalten. Also diesen frommen Wunsch muss man mal auseinander nehmen. Schon der Begriff „kostenlos“ ist eine Frechheit.

Der neue Pfaffenspiegel

Nicht einmal eine versklavte osteuropäische Prostituierte wird ihren Schoß kostenlos öffnen, weder für einen Syrer noch für einen Pfarrer. Mithin wird das erotische Abenteuer des nach geschlechtlichem Druckabbau schmachtenden Asylbewerbers aus der öffentlichen Kasse bezahlt werden. Also von uns, die wir uns im Zweifelsfall auf Druck unserer eigenen christlich-abendländischen Wertmaßstäbe zeitlebens einen Besuch im Puff versagen und das so gesparte Salär lieber an den Staat abführen. Masochismus nennt man das und es ist wohl unsere urdeutsche Art, Sex als Spiel zu verstehen.

Dass die Kirche der Prostitution bislang kritisch gegenüber stand und diesen Standpunkt jetzt zugunsten des muslimischen Mitbewerbers auf dem Altar der Mitmenschlichkeit opfert ohne den wahren Opfern (den Prostituierten) ein Wort zu widmen, ist eine Marginalie, die bestenfalls als Aprilscherz herhalten kann.

Aber warum will der bayrische Pfarrer diese Art der Zerstreuung nur männlichen Asylbewerbern zugestehen? Ist die christliche Kirche doch schon so nah dran am Islam, dass die Bedürfnisse einer Frau auch im Abendland allein durch ausgedehnte Spaziergänge zwischen Herdplatte und Mülleimer befriedigt werden?

Blick über den Eichelrand

Oder hat ihm sein eigenes Zölibat bereits die Sichtweise so eingeschränkt, dass er am eigenen Phallus gar nicht mehr vorbeigucken kann? Und wo sind die oft grün gefärbten Feministinnen, die solche Äußerungen sonst als Diskriminierung brandmarken und nach neuen Kastrationsgesetzen rufen?

Nutten für die Rassenhygiene?

Fakt ist: Auch hier hat man nichts zum Verstehen beigetragen, sondern nur Verständnis gefordert. Dieses Verständnis basiert allerdings auf alten Mustern. So ist die Forderung des Pfarrers vielfach eigentlich nur vor dem Hintergrund der Reinhaltung der Rasse verstehbar.

In einer Religion, die erst in der Zeit des Berliner Mauerbaus die Welt als Kugel anerkannt hat, dauert es eben manchmal etwas länger, bis auch solche Relikte wie die Rassenhygiene aus den Köpfen verschwinden. Gerade dann ist es aber besser, den Mund zu halten anstatt verbale Brandsätze unters Volk zu werfen.

Schwer zu verstehen ist auch, was die Grünen oft so ins Abendland ergießen. Mitunter sind es nur kleine Freud’sche Versprecher, die dann aber eine umso größere Wirkung entfalten, weil die Grünen ihrerseits nicht zimperlich mit den Krümeln umgehen, die sie bei der Interpretation der Aussagen Andersdenkender finden. Da sprach Claudia Roth in Bezug auf die Asylbewerber, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, beispielsweise von Menschen, die „nicht verwertbar sind.“

Nazi-Tarnbomber zerstörten Dresden

Katrin Göring-Eckardt ist sich sogar nicht zu blöd, die Weltgeschichte umzuschreiben, um den Dresdener Pegidisten eins auszuwischen: „Dresden, das ist vor allem die Frauenkirche, die ist wieder aufgebaut worden, nachdem die Nazis sie zerstört haben.“, sagte sie im ARD-Morgenmagazin.

Die Verschwörungstheorie, dass es deutsche Stukas waren, die als angloamerikanische Bomber getarnt Dresden in Schutt und Asche legten, hat viele Väter.

Immerhin hält sich ebenso hartnäckig das Gerücht, dass die New Yorker Türme 66 Jahre später in einem Akt bemannter Architekturkritik von als Islamisten getarnten Amis selbst abgerissen wurden.

Und bei all diesen Lügen, verbogenen Wahrheiten und populistischen Sprüchen soll man dem Slogan „Wir schaffen das“ noch Vertrauen schenken? Nein – es ist nicht der Zustrom der Asylbewerber, der uns Sorgen bereitet, sondern der Umgang unserer Regierung mit uns, die wir das Refugees welcome bezahlen müssen.

Wenn das, was uns an Verständnis, an Aufwand, an Bereitschaft und Hilfe abverlangt wird, wenigstens für alle gelten würde. Oder wenigstens auch für die, die nicht müde werden, ihre dussligen Mäuler stets weit aufzureißen, die keine Talkshow auslassen und ihre eigene ach so große Hilfsbereitschaft in den Vordergrund spielen. Aber sie labern nur und tun nichts.

Regierungsturnhallen nur für arische Volksvertreter

Sie geben nicht einmal ihre eigenen Turnhallen her, die populistischen Polit-Samariter. Im Berliner Regierungsviertel gibt es eine solche Turnhalle (eigentlich sogar drei). Doch während die Schulturnhallen ringsum mit Asylbewerbern besetzt sind und Schulsport dort ebenso unmöglich geworden ist wie Vereinswesen, bleiben die Pforten der Regierungsturnhallen den Flüchtlingen aus „Sicherheitsgründen“ verschlossen.

Diese Ausrede ist wieder so ein gesellschaftlicher Brandsatz. Was für die Politiker zu gefährlich ist, wird dem Volke hingegen zugemutet. Und zwar nicht nur täglich, sondern täglich immer mehr. Und weil man eine mit ihrem Baby vor verschlossener Tür in Berlin erforene Frau nicht den Dresdener Pegisten in die Schuhe schieben kann, wird sich wohl auch kein Pressefotograf finden, der ein solches Motiv komponiert und auf Zelluloid bannt.

Heiligenschein für Scheinheilige

Und dann sind da noch so gesellschaftlich scheinheilige Ereignisse wie der jüngste Opernball in Leipzig, wo sich 2200 Promis bei abendländischen Walzerklängen am kalten Buffett labten und natürlich nicht vergaßen, pr-trächtig jener Flüchtlinge zu gedenken, die sich zur gleichen Zeit durch den Balkan schleppten, bis zu den Knien in kaltem Schlamm standen oder zu Hunderten in Messehallen gepfercht wurden.

Wenn die High-Society wenigstens einen Einzigen von denen eingeladen hätte an den Stand mit Schrimps und Champagner, wäre der Glaubwürdigkeit zumindest in Ansätzen genüge getan. Aber nein, sie durften sich nicht einmal im Foyer aufwärmen. Es müssen ein paar warme Worte genügen. Die wahre Last trage der Plebs und von dem wird per Medien sogar noch Beifall zu dieser erbärmlichen Vorstellung gefordert.

Mutti bleibt kinderlos

Für die, von denen hier die Rede ist, stellt die Flüchtlingsfrage nur ein Verwaltungsproblem dar. Der Flüchtling als Vorgang. Sie müssen verteilt werden, koste es, was es wolle. Natürlich nicht in Regierungsturnhallen und selbst Mutti in Berlin hat zugegeben, dass sie keinen der Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen würde, wohlgleich gegenüber dem Volke solche Forderungen bereits eröffnet wurden. Zugegeben: Nicht von Mutti, aber von ihren Kollegen, denen sie allerdings nicht widersprach.

Was bedeutet der Verwaltungsvorgang „Asylbewerber“ nun konkret für Markranstädt? Nun, das werden wir übermorgen in unserem zweiten Teil von „Das wahre Problem mit dem Problem“ beleuchten. Denn diese Zeilen hier waren eigentlich nur eine Einstimmung auf die Szenarien, die uns in Markranstädt erwarten. Kleine Vorschau: Die wahren Werte des christlichen Abendlandes können wir nur bewahren, indem wir uns dem stellen, was das Morgenland zu bieten hat. Und das ist manchmal gar nicht so schlecht, wenn da die Wirtschaftsinteressen nicht wären…

 



« (vorheriger Beitrag)



2 Comments to Das wahre Problem mit dem Problem (1)

  1. Friedel sagt:

    Fast 50% unserer Bevölkerung gingen nicht zur Wahl. Was muss denen durch den Kopf gegangen sein? Heute arbeiten fast nur Ehrenamtliche bis zum Umfallen an der Bewältigung des Flüchtlingsproblems.Von geordneter Regierungspolitik ist nichts zu spüren. Hoffentlich vergessen die anderen 50 % der Wähler nicht bis zur nächsten Wahl,
    was bis jetzt lief. Eine Katrin-Göring-Eckhardt-bekommt für Ihren geistigen Dünnschiss sogar noch einen Sendeplatz im deutschen Fernsehen eingeräumt. Eine Schmach für die Opfer von Dresden.
    Mir macht immer das Vergessen der Leute Sorge.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.