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Am Kulki dürfen endlich auch Frauen im Stehen können müssen

Während sich Architekten und andere Baufachleute noch Gedanken über ein stilles Örtchen am Westufer des Kulki machen, hat die Wirtschaft bereits reagiert und Alternativen auf den Markt gebracht. Für Männer war es ja ohnehin nie ein Problem mit dem kleinen Geschäft. Jetzt können an der Markranstädter Badewanne auch Frauen im Stehen können dürfen.

Sie heißt Peepeenella, Peepappe oder Stehoilette, ist aus Pappe oder Plastik, passt in jede Handtasche und macht das kleine Geschäft für Frauen zu einem naturnahen Event. Es ist eine Art Orthese, die man zusammengefaltet mit sich führt und mit wenigen Handgriffen einsatzbereit gemacht wird.

Doch die Stehoilette hat noch mehr Vorteile. Ohne zusätzlichen Aufpreis gibt es sie auch als Sonderausstattung in den Farben Grün, Rot, Schellen und Eichel. Sie ist stufenlos verstellbar, überall einsetzbar und ist dank eines patentierten Andocksystems dicht am Schritt anzuflanschen.

Die Stehoilette ist in jeder Hinsicht auf die femininen Ansprüche ausgerichtet. Da es sie in einer einzigen einheitlichen Größe gibt, können getrost auch mehrere Frauen, ja sogar Freundinnen, nebeneinander stehen, ohne sich anzüglichen Bemerkungen ihrer scheinbar besser ausgestatteten Nachbarin auszusetzen.

Fast nur Vorteile

Da die Konstruktion keinen Druckaufbau ermöglicht, sondern auf der Basis natürlichen Gefälles arbeitet, sind auch Zielübungen oder das unter Männern verbreitete „Wer kann weiter?“ ausgeschlossen.

Aber das ist noch längst nicht alles! Auch die Verletzungsgefahr wurde auf ein quasi nicht vorhandenes Maß reduziert.

Die Frau kann sich mit ihrer Stehoilette dicht an einen Rosenbusch stellen oder sie sogar mitten in eine Brombeerhecke hineinstecken, ohne sich auch nur den kleinsten Kratzer zuzuziehen. Ein Vorteil, um die Sie die gesamte Männerwelt beneiden wird!

Die Stehoilette ist für Frauen und Mädchen aller Altersgruppen konzipiert und selbst von Rheuma-Patientinnen problemlos anzulegen. Und der Clou: Kein lästiges Abschütteln mit oft sichtbaren Folgen wie bei Männern. Die Stehoilette wird nach ihrer Benutzung einfach abgezogen und vor Ort dem natürlichen Stoffkreislauf zugeführt.

Das einzige Problem besteht in einer möglichen Verwechslungsgefahr mit der traditionellen Urinella, die das kleine Geschäft der Frau beispielsweise im Auto ermöglicht. Diese hat einen Auffangbehälter, während die Stehoilette über eine permanente Auslass-Tülle verfügt. Wer während der Fahrt in den Urlaub ins falsche Fach der Handtasche greift, könnte ein peinliches Malheur erleben.

Alles in allem macht dieses kleine Stück Pappe (wahlweise auch Plastik wie im Video) den Neubau eines Toilettenschlösschens am Kulki überflüssig. Fünf Stück kosten 4,99 Euro, macht nicht mal einen Euro pro Durchgang. Billiger wäre die Erleichterung von Blase und Geldbörse auch in der neuen High-Tech-Hall of Pee am Westufer-Parkplatz nicht gewesen.

Versuchen Sie es. Eine stylishe Version der Stehoilette, die Urinpappe „It’s pee time“ gibt es beispielsweise bei EMP in Leipzig am Brühl (aufs Bild klicken!). Damit ist die Welt wieder ein Stück gendergerechter geworden, nachdem seit kurzem sogar der Onkel als Tanter angesprochen werden muss.

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