+ + + Weil das Wasser aus dem Hahn kommt: Veganerin (43) aus Frankenheim jämmerlich verdurstet  + + +

Ausnahmsweise verschreibungspflichtig (1/20)

Neues Jahr, neues Glück. Diese Phrase muss sein, denn bei den heute präsentierten Fundstücken handelt es sich noch um Material aus dem alten Jahr. Nebenstehende Stellenanzeige aus dem Internet hat es dabei sogar geschafft, unsere Titelkarikatur zu verdrängen. Dort kann sich tatsächlich auch eine männliche Schwester bewerben. Wahrscheinlich können im Gegenzug Frauen auch Patenonkel werden. Dann allerdings in der weiblichen Form des Onkels: als Tanter!

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Frauenglück im Winter

Beginnen wollen wir den Reigen mit einem Schnappschuss aus dem Supermarkt. Die hier präsentierte Botschaft ist unmissverständlich. Der Winter kann kommen, liebe Damen! Selbst auf noch so intime Zwischenfälle ist der Einzelhandel vorbereitet.

MN-Tipp: In Kombination mit einer Vorteilspackung Unterhodenschutz (Einzelpreis 5,99 €) kostet das Gesamtpaket „Schoßenteiser Family Frost“ nur unschlagbare 4,98 €.

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Umso billiger wirds teuer

Dieses sensationelle Preisangebot bei Obi rüttelt an den Grundfesten eines jeden BWL-Studiums. Der aus dem Mittelalter stammende Mengenrabatt ist damit Geschichte. Statt dessen heißt es heute: Je mehr man nimmt, umso teurer das Stück. Aus mathematischer Sicht ist diese Strategie längst überfällig. Schließlich will man ja auch weniger bezahlen, je weniger man kauft.

MN-Tipp: Am besten gar nicht kaufen, da wird’s am billigsten.

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Kilo gleich Gramm mal Euro

Der Einzelhandel ist die einzige Sparte unserer Wirtschaft, bei der man nicht aufs Kleingedruckte achten muss. Egal wie man ein Kilo Zucker in ein Kilo Zucker umrechnet, auf den großgedruckten Endpreis kommts an. Mit der Teuerungsrate von 1000 (in Worten: eintausend!!!) Prozent erklärt sich dann auch die katastrophale Inflationsprognose der Wirtschaftsweisen für das Jahr 2020.

Unser Tipp: Zucker zum in den Arsch blasen ist nach wie vor gratis.

 






4 Comments to Ausnahmsweise verschreibungspflichtig (1/20)

  1. Anonym sagt:

    English for Markrancities – English für Markranstädter

    heute: m/w/d

    m, man = der Mann
    w, woman = die Frau
    d, divers = die Taucher
    aber merke:
    many divers = männliche Taucher
    helmet diving = Helmut taucht
    the diver likes snorkeling = Taucher lieben es verschnörkelt

    Ist nicht überall das Gender drin wo das Gender drauf steht.

  2. Bernd Hollwitz sagt:

    Dieser Gender – Unsinn gerät bei der Krankenschwester zur Farce.
    (m(w/d) ??? so ein Quatsch

    Es gibt nun mal keinen Krankenbruder … und schon gar keinen Krankendiversen.

  3. Manni sagt:

    …. blitzschnell und kraftvoll 🙂 🙂 🙂

    Das ist meine absolute Lieblingsrubrik in den Nachtschichten!

    Danke!

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