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Binke banke, durch die Schranke - Markranstädter Nachtschichten

Binke banke, durch die Schranke

Markranstädt und Schranken – das passt zusammen wie Dolly Buster und der Papst. Noch gut in Erinnerung ist das Drama um den Schlagbaum in der Priesteblicher Straße, das der nördlichen Enklave Markranstädts den Beinamen Schrankenheim einbrachte. Dann folgten die Schlagbäume am Parkplatz in der Oststraße und jetzt haben sich die Beschränkten an das Bauwerk vorm Pappelwald gewagt.

Im Fachhandel für Schrankenzubehör ist die Markranstädter Stadtverwaltung Premiumkunde. Zwar gibt’s nur eine Handvoll dieser Bauwerke, aber der Bedarf an Schrankenarmen kann hier nur per Lieferung als Kilometerware befriedigt werden.

Markranstädt und seine Schranken ...

Markranstädt und seine Schranken …

Fast hat es den Anschein, als hätten die Baumärkte bei der Erfindung ihrer Slogans nur ihre Marktanteile in Markranstädt vorm geistigen Auge. „Es gibt immer was zu tun“, heißt es bei Hornbach und Toom tönte angesichts offener Schranken einst gar: „Ohne Scheiß, wir sind total offen“.

 

Die Kassenautomaten am Parkplatz in der Oststraße sind – mit oder ohne Schranken – gerade neu ausgeschrieben worden, in Schrankenheim hat man sich dem Volkswillen gebeugt und eine Schlagbaum-Ruine als Mahnmal stehenlassen. Und jetzt?

Das Täterprofil hat sich verändert. Schranken werden nicht mehr durchbrochen, sondern geknackt.

Das Täterprofil hat sich verändert. Schranken werden nicht mehr durchbrochen, sondern geknackt.

Na klar. Die rot-weiße Stange vorm Pappelwald in der Zwenkauer Straße war ja geradezu eine Einladung an die Beschränkten. Zumindest ist das anzunehmen. Andererseits könnte dem Akt der Zerstörung auch eine Verzweiflungstat zugrunde liegen.

 

Demnach wollte der Eigentümer des im Pappelwald notgelandeten Autos sein Fahrzeug wiederhaben oder wenigstens ordnungsgemäß zu Hause parken. Weil die Ausfahrt jedoch von einer Schranke blockiert wurde, musste er zu Maßnahmen des zivilen Ungehorsams greifen und sich den Weg mit brachialer Gewalt frei schneiden.

Es ist aber auch wirklich bedenklich. Sobald man in Markranstädt mal ein wenig für Ordnung und Sauberkeit sorgen will, wird man durch Schranken, Schlösser und Barrieren daran gehindert. So kann das doch nicht weitergehen.

 

1 Kommentar

    • Doppelrömer auf 7. Juni 2021 bei 8:56
    • Antworten

    …beschränkte Öffentlichkeitsarbeit eben…

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