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CDU vor AfD, Satirepartei knapp hinter Freien Wählern

Markranstädt hat gewählt und die Tradition hat gewonnen. Das vorläufige Ergebnis zeigt die CDU mit 35,9 Prozent ganz oben. Dahinter mit 26 Prozent die AfD und dann eine Weile nichts. Mit 9,6 Prozent käme die SPD, bei der das S inzwischen für „sonstige“ steht, in Markranstädt demnach auf Platz 3. Dahinter die Linken mit 8,1 und die Grünen 7,6 Prozent. Die FDP hatte vorübergehend mit 4,9 Prozent „die Kanzlerin gemacht“ – also mächtig gezittert. Inzwischen wurde sie mit 4,4 Prozent aber  schon ins politische Hospiz eingeliefert.

Die Satiriker von „Die Partei“ haben diesmal allerdings zwischen Floßgraben und Zschampert sämtliche Rekorde gebrochen!

Mit 108 Stimmen holte der politische Interessenvertreter der Markranstädter Nachtschichten sage und schreibe 1,3  Prozent aller in Lallendorf abgegebenen Stimmen!

Damit landeten die Satiriker nur knapp hinter den Freien Wählern (3,5 Prozent) und deutlich vor den Piraten (0,2), der NPD (0,4) oder der KPD (0,1 Prozent).

Völker hört die Signale: Ein Gespenst geht um in Markranstädt. Das Gespenst des Spaßes und der Koalition der zwinkernden Augen.

Ansonsten seltsame Mathematik. Der Wahlsieger ist zugleich der zweitgrößte Looser. Die CDU verliert 7,5 Prozent. Nur die Linke trauert um mehr, sie verlor 9,8 Prozent. Die SPD beweint 5,6 Prozent Abtrünnige.

Gewinner an Zulagen sind die AfD mit 19 Prozent, die Grünen mit 3,1 und die FDP mit einem Prozent. Alles wie gesagt nur vorläufig (Stand 21 Uhr).

 






4 Comments to CDU vor AfD, Satirepartei knapp hinter Freien Wählern

  1. Die deutsche Trittbrettfahrerpartei DTFP sagt:

    Gut geschrieben und hätte am liebsten Euch gewählt!
    Nun gut aufgepasst, jetzt wird’s dann interessant.
    Die CDU ist jetzt gezwungen, wichtige Programmteile der AFD selbst umzusetzen, sonst verschwindet zuletzt noch die CDU selbst in der Bedeutungslosigkeit.
    So haben dies sie es erfolgreich gemacht mit den Grünen ( die braucht heute kein Schwein mehr – die grünen Inhalte scheinen vom Establishment gut besetzt zu sein ),mit den Roten von der SPD dito (auch die sozialdemokratischen Aspekte scheinen gut genug bedient zu sein – die braucht keiner mehr, Hartz IV war schliesslich eine SPD Erfindung),
    da sind wir jetzt mal gespannt wie die CDU schneller abschiebt, die Ausländerproblematik tatsächlich angeht und nicht mehr nur zusieht oder sich erst einen neuen Begriff überlegt, wie man das Dilemma mit den Flüchtlingen nennt. Jetzt müssen sie durchgreifen, Hurra! Vielleicht bekommt der Chefredakteur nun endlich sein Fahrrad zurück oder wird entschädigt 🙂

  2. Marc Ranstetter sagt:

    Schwarz-braun ist die Haselnuss — nicht nur.

    • Paule sagt:

      Schwarz-braun ist die Haselnuss….

      Merkel hat nicht Hof noch Haus,
      Merkel hat kein Geld kein Geld,
      doch man rückt sie (noch) nicht heraus
      für alles in der Welt.
      Juweidi Juweihadada ha ha ha …

  3. Bentin sagt:

    Ich hab mich köstlich über die Plakate der „Partei“ amüsoert. Die haben wenigstens Ideen. Interressant finde ich – dass lt Nachrichten vorrangig Berufstätige im Alter von 25-59 die AfD gewählt haben. Ein Grund mehr für die Etablierten, das Wahlalter deutlich herab zu setzen. Dann klappts mit dem gewünschten Ergebnis – infolge staatlich verordnetem Lehrplaninhalt der Schule.
    Wen bitte interressieren denn Berufstätige. Denen wird auch kurz vor der nächsten Wahl vollmundig alles das versprochen, was zuvor jahrelang verweigert wurde. Ich frage mich allerdings, woher man solche allgemeinen Aussagen „wer hat warum was angekreuzt“ wissen will. Dann wärs ja keine geheime Wahl mehr und bräuchten wir keine Kabinen. Wie früher.

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