+ + + Covid (19) aus Markranstädt will Freundin: Er mit Traumkörper sucht Sie mit Antikörpern + + +  

Gewusst wie …

Tagelang war unser Fotoreporter Papa Razzi verschollen. Wir hatten schon sämtliche Corona-Kliniken im Landkreis abtelefoniert und sind sogar bei den ansässigen Bestattern vorstellig geworden. Alles ohne Erfolg. Gestern dann kam plötzlich eine E-Mail an. Sie enthielt nicht nur das erlösende Lebenszeichen des unerschrockenen Bildjournalisten, sondern auch noch exklusives Recherche-Material.

Auf seiner Foto-Safari quer durch Lallendorf ist Razzi auf geheimnisvolle Vorgänge gestoßen. Die Parkplätze werden knapp in Markranstädt. Besser gesagt: Sie werden knapp gemacht!

In vielen Straßen der Stadt werden die Passanten von Schildern angelacht, die das Parken von Autos ab 20. April verbieten. Ein heikles Datum, das Verschwörungstheoretiker vermuten lässt, dass hier möglicherweise ausreichend Platz für Ehrengäste einer Geburtstagsfeier für den Sohn eines Zollbeamten freigehalten werden soll.

Nichts genaues weiß man nicht, deshalb hat Razzi so lange gesucht (was dann auch sein vorübergehendes Verschwinden erklärt), bis er in der Südstraße fündig wurde.

Hier hat man einen Parkplatz schildertechnisch ausgespart und kann ob der Differenz zwischen Angebot und Nachfrage nun exorbitante Parkgebühren erheben. Sinnstiftender Nebeneffekt: Mit den Knöllchen an den gesperrten Stellplätzen können die durch Steuerstundung entstandenen Lücken im städtischen Etat gestopft werden.

 






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