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Fragen dürfen darf man doch schließlich mal

Nur noch sechs Tage bis zur Landtagswahl. Die Plakate hängen an den Masten, die Losungen sind ausgedruckt und der Versprechen reichlich gegeben. Erstmals seit der Schlacht im Teutoburger Wald steht auch die Ortsmarke Markranstädt auf der Kandidatenliste, und das sogar gleich zweimal! Heike Helbig (CDU) und Tommy Penk (Grüne) bewerben sich bei den Lallendorfern um einen Job im Landtag. Wenn das kein Grund ist, beiden mal auf den satirischen Zahn zu fühlen…

So zumindest lautete der Plan. Der MN-Schriftführer hatte mit beiden Kandidaten gesprochen und beide waren sie einverstanden. Satire darf bekanntlich alles, sogar Fairness und Chancengleichheit im Wahlkampf.

Vor einer Woche hatten wir Heike Helbig und Tommy Penk die Fragen zugesandt. Immerhin sollten sie auch ausreichend Zeit haben, vom bierernsten Wahlkampf in den Satiremodus zu switchen. Hat leider nur bei Heike Helbig geklappt. Tommy Penk schickte lediglich eine Zwischenbotschaft, dass er derzeit in Urlaub sei, aber trotzdem versuchen würde, es einzurichten. Ab da herrschte Funkstille.

Urlaub inmitten der heißen Endphase des Wahlkampfes, wo die politischen Religionsanbieter in der Regel noch mal so richtig aufdrehen? Na gut, Penk kann sich das leisten. Als Spitzenkandidat des Wahlkreises ist er so gut wie gewählt – die paar Kreuze werden beim Urnengang schon abfallen.

Also gibt’s an dieser Stelle nur das folgende Interview mit Heike Helbig. Die Erklärung zum Warum wollen wir nur vorausgeschickt haben, um Vorwürfen eines einseitigen Protegierens bereits im Vorfeld standhaft entgegenzutreten.

Wie sehen Sie Ihre Chancen, am 1. September beim Wähler durch den TÜV zu kommen?

Der Lack ist poliert, der Ölwechsel ist vollzogen und die Schuhe sind neu besohlt. Also ich bin gut vorbereitet, um am 1. September die Plakette für die nächsten fünf Jahre zu bekommen.

Vor der Wahl versprechen Kandidaten oft das Blaue vom Himmel und sagen uns hinterher, warum sie es nicht einhalten konnten. Geben Sie uns jetzt und hier drei Mindestversprechen, die sie ganz sicher erfüllen werden ohne sich hinterher rausreden zu können.

Mein Hauptwohnsitz bleibt selbstverständlich in Markranstädt. Und ich bin weiterhin für die Menschen vor Ort ansprechbar. Einmal im Jahr lade ich nach Dresden ein, um über das Erreichte und das Anstehende zu sprechen. Eine regelmäßige Reflektion ist mir wichtig. Für jedes erreichte Regierungsziel pflanze ich einen Baum, mindestens jedoch einen im Jahr. Sicherlich erscheinen dem einen oder anderen meine Versprechen kleinteilig. Aber ich möchte wirklich nur das zusagen, was ich auch in der Hand habe.

Was dürfen Ihre Wähler von Ihnen erwarten, wenn Sie eins, zwei oder alle drei dieser Versprechen nicht erfüllen?

Wir reden von Mindestversprechen. Da ist es für mich selbstverständlich, dass ich diese einhalte. Die Frage erübrigt sich für mich.

Wenn Sie gewählt werden, dann sind Sie Kreisrätin und zugleich Landtagsabgeordnete. Da könnten auch Interessenskonflikte entstehen. Zum Beispiel wenn wegen Niedrigwasser in der Elbe Fangquoten für ganz Sachsen festgelegt werden, unter denen dann auch die Fischerdörfer an den Kulkwitzer Vernässungsflächen leiden. Was würde da bei Ihnen Vorrang haben, der Fraktionszwang oder das direkte Wählerinteresse in Ihrem Wahlkreis?

Die Vernässungsflächen bieten viel satirisches Potential. Unerwartet und dauerhaft sind sie seit 2010 da. Anlass für die übergeordneten Behörden, die Flächen als Gewässer 2. Ordnung zu deklarieren. Nach dem Motto: Die waren schon immer da, wir alle haben sie nur nicht gesehen. Aktuell sind sie wieder weg. Neben dem Wasser sicherlich auch Fische. Fanquoten sind da unser kleinstes Problem. Die Menschen bewegen solche Fragen, wie wir dauerhaft mit den Vernässungsflächen und der Problematik aufsteigenden Grundwassers umgehen. Ich denke, die derzeitige Situation ist nicht von Dauer.

Es gibt da so Fernsehsender, die Landtagssitzungen aus Dresden übertragen. Selbst als Ur-Sachse wünscht man sich manchmal, dass die da Untertitel einblenden. Mal angenommen, Sie müssen dort auch mal was ins Mikro sagen: sächsisch oder ausländisch?

Als gebürtige Sächsin ist Sächsisch für mich ein wunderschöner Dialekt. Er macht uns sympathisch und weltweit bekannt. Für mich gibt es nichts schlimmeres als Menschen, die versuchen sächsisch zu reden, es aber nicht können. In lockerer Runde kann ich es besonders gut. Bei einer Rede ist es ratsam, auf Hochdeutsch zu setzen. Damit man verstanden wird, insbesondere von den überregionalen Medien. „Mit Augenzwinkern“

Zwischen Markranstädt und dem Landtag in Dresden liegen so um die 130 Straßenkilometer. Spätestens am Anstieg vor Wilsdruff überkommt einen als Radfahrer die tiefe Sehnsucht nach einem ordentlichen 12-Liter Diesel-SUV. Wie wollen Sie den Transit vollziehen, ohne dass Sie von Greta Thunberg gleich volley zur Zwangsarbeit in die Braunkohle umgeleitet werden?

Im Sommer habe ich die Verbindung Dresden-Leipzig mit der Variante Bahn/Rad getestet. Ich muss sagen, eine angenehme Art zu reisen. In der Bahn hat man Zeit für andere Dinge. Das Rad bietet ausreichend Flexibilität, um mein Zuhause auf dem Land schnell zu erreichen. Das alles funktioniert nur bei halbwegs vernünftigem Wetter.

Und wer mich kennt, weiß, dass ich nicht zimperlich bin. Im Winter bleibt dann nur das Auto als Alternative. Ich meine, unsere Herausforderung wird sein: Wie bekommen wir die im Arbeitsleben notwendige Flexibilität mit einer ökologischen Mobilität unter einen Hut? Auch ich möchte, wie jeder, Zeit für Familie haben und trotzdem auf dem Land leben dürfen.

Wenn die Demoskopen den Kaffeesatz richtig interpretiert haben, kommt die AfD in beeindruckender Mannschaftsstärke locker rein. Mal angenommen, die bilden eine umweltfreundliche Fahrgemeinschaft per E-Bus und hätten noch ein Plätzchen für Sie frei: Würden Sie mitfahren? Oder anders gefragt: Was gewinnt, Ökologie oder Ideologie?

Ach, in meinem Arbeitsalltag bin ich es gewohnt, mit Menschen das Fahrzeug zu teilen, mit denen man in der Freizeit nicht fahren würde. Man kann dabei wunderbar über unverbindliche Sachen wie beispielsweise das Wetter reden, oder einfach aus dem Fenster blicken und die Aussicht genießen. Und ehrlich: Reden und Austausch haben noch nie geschadet. Also ganz klar: Ökologie vor Ideologie. Übrigens bietet sich eine Fahrgemeinschaft für uns Kreisräte ebenso an – wir sind ja immerhin sieben aus Markranstädt.

Trotz Öko-Steuer und CO2-Zertifikaten haben wir die Klimaziele eklatant verfehlt. Dennoch will man jetzt weiter nach dem gleichen Muster CO2 mindern durch CO2-Steuer, vernünftige Tierhaltung fördern durch Fleischsteuer … Sagen wirs mal so: Wer regiert, kann doch unliebsame Entwicklungen wie CO2-Ausstoß oder Massentierhaltung per Gesetz verbieten und muss das nicht per Griff in die Taschen der Wähler scheinheilig auf die Bevölkerung abwälzen, oder nicht?

Eigentlich kann ich es mir einfach machen. Was Sie ansprechen, sind nämlich Themen für den Bund. Wir sollten es uns jedoch alle nicht so einfach machen und einfach auf andere verweisen. Ich bin der Meinung, jeder hat es in der Hand, seine Lebensumgebung mitzugestalten. Das geht für mich los bei: Kann ich auch mal das Rad oder den Bus nehmen oder zu Fuß gehen? Kommt mein Kind nicht auch mit dem Fahrrad in die Schule?

Oder muss es jeden Tag die große Fleischportion sein? Oder hebe ich nicht einfach gleich den Müll auf? Da fällt mir ein schönes Zitat von Stefan Zweig ein: „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Beim MDR gibt’s ein Video von Ihnen, in dem Sie ein paar Fragen beantworten durften. Zum Thema „Mietpreisbremse“ hat man sie leider nicht ausreden lassen und so blieb der Eindruck, dass Sie kein Herz für Mieter haben. Sie haben jetzt die Chance, das gradezurücken. Also, warum sind Sie gegen die Regulierung der Mieten und wie wollen Sie die Gelddruckmaschine der Vermieter anhalten?

Wenn Preise steigen, kann das zwei Gründe haben. Die Nachfrage steigt und/oder das Angebot ist zu knapp. Eine „Mitpreisbremse“ wird das Angebot auf dem Wohnungsmarkt nicht verbessern, sondern eher noch verschärfen. Denn Investoren werden sich bei Sanierung und/oder Wohnungsbau zurückhalten. Also brauchen wir dringend Maßnahmen zur Steigerung des Angebots an Wohnungen. Die Kommunen haben es in der Hand, dies mitzugestalten. Sie können ihren Wohnungsbaugesellschaften den Auftrag zum Bau entsprechender Wohnungen geben. Land und Bund können dafür die Rahmenbedingungen schaffen. Deshalb bin ich gegen eine „Mietpreisbremse“.

Die CDU hatte in Sachsen schon immer die Mehrheiten, sowohl die jetzt versprochenen 1000 Polizisten in die Reviere zu bringen als auch die fehlenden Lehrer an die Schulen und die Ärzte aufs Land. Hat sie aber nicht. Warum werden diese Ideen gerade jetzt so kurz vor der Wahl wieder an die Straßenmasten tapeziert?

Für mich sind das keine Versprechen, sondern Tatsachen, die bereits passieren. Polizisten werden eingestellt. Lehrer wurden und werden verbeamtet. Die Attraktivität des Lehrerberufes wurde gesteigert, sodass mehr Lehrer in Sachsen unterrichten wollen. Und für mehr Ärzte auf dem Land wurde ebenfalls ein Programm angeschoben. Unsere Landesregierung unter Michael Kretschmer hat erkannt, dass ein Umsteuern notwendig ist und dies in den letzten anderthalb Jahren konsequent auf den Weg gebracht. Das gilt es fortzuführen deshalb meine Bitte. Gehen Sie am 1. September 2019 zur Wahl und geben Sie Ihre Erst- und Zweistimme der CDU.

Bitte ganz kurz, stichpunktartig, ohne wie und warum und ohne Erklärungen: Was sind die drei wichtigsten Fragen „made in markranstädt“, die Sie nach der Wahl im Landtag thematisieren und angehen würden?

  • „Tempo 30“ dauerhaft einrichten.
  • Bessere verkehrliche Verknüpfung zwischen Markranstädt und Leipzig. Im Konkreten heißt das für mich: S-Bahn-Anschluss nach Markranstädt an einen barrierefreien Bahnhof, Ausbau des Elster-Saale-Radweges nach Leipzig.
  • Sanierung unseres Stadtbades aus dem Städtebauprogramm SOP.

Selbstverständlich gilt darüber hinaus, die attraktive Infrastruktur bei KiTas und Schulen in unserer Stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Sie haben nun die einmalige Chance, das satirisch geprägte  Wählerpotenzial der MN direkt anzusprechen. Also: Warum sollten die Jünger der Spaß-Gemeinde ihre Stimmen ausgerechnet Ihnen geben?

Ist Politik nicht einer der größten Spaßlieferanten für Satire? Ich finde es gut, auf diese amüsante und charmante Art und Weise den Spiegel vorgehalten zu bekommen. Geboren im „Storchennest“ bin ich von ganzen Herzen Markranstädterin und werde meine Leidenschaft für unsere Stadt am Kulkwitzer See und ihre Menschen in meine Arbeit einfließen lassen – egal wo.

 






11 Comments to Fragen dürfen darf man doch schließlich mal

  1. Thomas sagt:

    Auch wenn es „nur“ Satire ist, finde ich das Interview sehr gelungen. Es zeigt wenigstens in Ansätzen auch mal den Menschen, der hinter der Kandidatin steckt. Woanders liest man, wenn überhaupt, nur ernste politischen Fragen und Antworten.
    Trotzdem ist es bedauerlich, dass der grüne Kandidat Penk diese Chance nicht auch ergriffen hat. Immerhin hat man als Markranstädter endlich wirklich mal die Wahl und würde dann auch gern zwischen unterschiedllichen Zielen und Argumenten wählen können.

  2. Bernd Hollwitz sagt:

    Sie kommt hier durchaus sehr sympathisch rüber. Wer sie kennt, weiß ja, sie ist es auch.

    Was die Sachthemen betrifft hat natürlich jeder Wähler seine Bewerbchen. Da kann man in kurzen Statements nicht auf alles eingehen.

    Die Wahl ist letztlich ein Wettbewerb um Stimmen und erst danach wird man sehen, WER sich wirklich für WAS engagiert! Wir beobachten das Ganze mal, zusammen mit MN weiter!

  3. Marc Ranstetter sagt:

    …und die Umgehungsstraße ist nun wohl völlig von der politischen Agenda gerutscht? Schade, denn da hätte eine Landtagsabgeordnete aus Lallendorf in Dresden tatsächlich etwas Gutes für die Bürger leisten können. Dauerhaft Tempo 30 kann doch nun wirklich nicht die Alternative sein. Wichtiger ist es doch, die Brummis vom Stadtzentrum fern zu halten, damit auch in der Redaktionsstube der MN nicht dauernd die Whiskey-Gläser im Schrank scheppern. (berichtigt)

  4. Nachbar sagt:

    Kein Wort über das Thema Asylheim oder die Probleme mit der „Krise“

    Da gibt es offenbar für die CDU kein Problem?

    Schon erstaunlich, oder?

  5. Anila sagt:

    Wir haben heute beim Frühstück Tränen gelacht. Entweder wars purer Zufall (so klingts jedenfalls) oder Heike Helbig versteht sich wirklich so gut auf der satirischen Klaviatur.

    „Ach, in meinem Arbeitsalltag bin ich es gewohnt, mit Menschen das Fahrzeug zu teilen, mit denen man in der Freizeit nicht fahren würde.“

    Da lief am Frühstückstisch das blanke Kopfkino ab. Termin in Borna, der Bürgermeister sitzt vorm Rathaus schon im Auto und wartet…

    Danke dafür!!!

  6. Eggehaad sagt:

    In der Tat war der Plan besser als die Ausführung. Schade daß der Grüne nicht mitgemacht hat, dann wäre die Sache wirklich „rund“ gewesen. Politikfähig ist sie zumindest, das konnte das Interview nachweisen. Viel Worte um wenig Inhalt, aber das kann in diesem Fall als satirisches Stilmittel interpretiert werden. Aber auch da sind die Fragen besser als manche Antworten. Am besten finde ich die Frage nach den 3 Mindestversprechen (die sollte man in Zukunft allen Politikern/Kanditaten stellen). Die Antwort darauf hat mich aber eher schockiert. Ist das alles, was ein Politiker heute als „mindestens“ zusagen kann? Obwohl – das Versprechen, weiter in seiner Heimat wohnen zu bleiben kann man nur geben, wenn man sicher ist, daß man nicht so viel verkehrt macht, daß man weggejagt wird. Also wahrscheinlich auch Satire und von daher doch ein neuer Meilenstein in der Markranstädter Wahlkampfgeschichte.

  7. Der Seebenischer sagt:

    Eine vollkommen neue Erfahrung.
    Da lässt ein Interview in einem Satiremagazin
    den Schreiberling zum Stefan Aust werden und die kleine Politikamsel kommt dabei auch noch sympathisch rüber. Wann liest man sonst ein Interview mit einem Politiker schon bis zum Ende. Premiere!
    Die kann man nach diesem Beitrag tatsächlich wählen. Wermutstropfen: Es fehlte ein klares Statement zum sofortigen Abbau des Blitzers am Ortseingang Markranstädt. Es könnte der Eindruck entstehen, die kleine sympathische Politikamsel dächte „Was interessiert mich der Blitzer in Markranstädt, wenn ich bald nach Dresden fahre“.
    Na vielleicht greift der Grüne das Thema auf, wegen der schädlichen Lichtemmission des Blitzers. Weiter investigativ dran bleiben, hab das wirklich bis zu Ende gelesen, Euer grosses Kanzlerkanditatinnensommerinterview! Der Seebenischer

    • jabadu sagt:

      Warum soll der Blitzer weg? Soziales Verhalten heißt doch auch, dort nur so schnell zu fahren, wie es erlaubt ist um Menschen zu schützen. Und wer sich nicht sozial verhält, der soll doch bestraft werden. Das fordern wir doch in allen anderen Lebenssituationen auch, oder?

      • Bernd Hollwitz sagt:

        Ja, sehe ich genauso!

      • Der Seebenischer sagt:

        Liebe / lieber / liebes Jabadu, gerne antworte ich Dir auf die Frage. Der Blitzer soll weg weil ich regelmäßig hineinrausche und mir das dann schadet. Der, welchen diese meine Gründe nicht interessieren, wäre per Wikipedia Definition unsozial. Ich sehe aber großzügig und ritterlich darüber hinweg und Wähler haben sich ja nun bei den Blitzeraufstellern schon gerächt.

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