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Langes Festwochenende in Markranstädt

Die Hoffnung auf entspanntere Hygienevorschriften haben sich erfüllt und die, die sowohl den Mut als auch den Glauben daran hatten, dürfen nun feiern. Deshalb gibt es am Wochenende in Markranstädt Kultur und Stimmung in höchster Konzentration. Vor allem am Samstag steht der Homo Marcransis vor der Qual der Wahl. Während das Seebenischer OpenAir auf altgewohntem Terrain stattfindet, gibt’s nahezu zeitgleich ein Event an einem außergewöhnlichen Ort: Ein Theaterstück in der Friedhofskapelle!

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Was’n Glück, dass die Hygienevorschriften für Veranstaltungen etwas gelockert wurden. Speziell beim morgen beginnenden Festwochenende „500 Jahre St. Laurentiuskirche“ wäre es ansonsten schwierig geworden mit deren Umsetzung.

Allein die Erhebung der Daten von Teilnehmern wie dem Schöpfer oder Laurentius ist schon nearly impossible und wenn die danach noch in Quarantäne müssten … aber halleluja.

Das Festwochenende beginnt bereits am morgigen Donnerstag um 19:30 Uhr mit einer Andacht in der Kirche.

Bei dieser Gelegenheit soll auch der „Brennende Dornbusch“ eingeweiht werden. Ein Kunstwerk aus dem Hause der Markranstädter Bauschlosserei Bernschein, das Pfarrer Zemmrich bereits vorab das Prädikat „Wahnsinn!“ entlockte.

Der Idee dazu lag der Umstand zugrunde, dass es in der St. Laurentiuskirche bislang keinen ausreichend würdigen Ort „mit geistlichem Akzent“ gibt, an dem Besucher Kerzen aufstellen können. Den gibt es ab morgen – als stilisierten brennenden Dornbusch, den Mose in der Wüste entdeckte und an dem ihm Gott begegnete.

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Originell und als regelrechtes Festessen für Freunde der Satire geht es am Sonnabend zu. Wo? Auf dem Friedhof! In der Kapelle wird das Theaterstück „Lothars Wohnung“ oder „Was vom Leben übrig bleibt – kann alles weg“ aufgeführt.

Das Literaturtheater Dresden verspricht ein „literarisch-fotografisches Epos auf das Leben“ nach den gleichnamigen Büchern von Christoph Schieder und Hans-Jürgen Heinecke.

… oder zum Open Air

Von den geistlichen Weihen zurück zu ganz weltlichen Genüssen. Am Samstag steigt in Seebenisch das 23. OpenAir.

Wegen der Corona-Beschränkungen hatte der veranstaltende KFV zwischenzeitlich ein paar Sorgen mit dem Absatz der Karten, aber die haben sich inzwischen geglättet.

Einer der Gründe für die optimistische Stimmungslage ist die Band WellBad. Die ist offenbar bekannter und beliebter, als es in Markranstädter Gefilden zunächst angenommen wurde und zieht mindestens ebenso wie die Lindenberg-Repliken von El Panico.

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Sogar aus Hamburg haben sich Fans für das Event angemeldet. Aus anderen Ecken Deutschlands bringen Gäste auch Erfahrungen aus Konzerten unter Corona-Bedingungen mit und haben daher einige Tipps im Umgang mit der Maskenpflicht.

Da man Nahrung nicht durch die Masken inhalieren kann, darf man sie dabei nämlich absetzen. „Heißt: Viel trinken hilft viel“, verrät ein Fan aus den Norden der Republik. Oder um es mit Goethe zu sagen: Das Glas in der Hand ersetzt den Zwickel vorm Mund.

Karten für Kurzentschlossene, die sich von diesen Verheißungen oder dem angesagten regenfreien Wetter inspiriert fühlen, seien noch erhältlich, teilt der Veranstalter mit.

Wie wärs mit Durchfeiern?

Eigentlich könnte man an diesem Wochenende gleich durchmachen. Am nächsten Morgen volley von der OpenAir-Arena an der Alten Gärtnerei über die Kippe in die Kernstadt.

Dort wird ab 10:30 Uhr ein Festgottesdienst zur Kirchweihe gehalten und anschließend steigt auf dem Marktplatz das „St. Laurentiusfest rund um die Kirche“.

 



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2 Comments to Langes Festwochenende in Markranstädt

  1. Snu sagt:

    Der Beitrag ist unvollständig, es gibt weitere Satireveranstaltungen: heute haben wir die schwungvolle Gängelei im KuK und Freitag Cabaret bei „ab ans Ufer „

    • CvD sagt:

      Die Veranstaltungsreihe im KuK bzw. Ratssaal ist als allgemeines Kulturgut eh stets in aller Munde. Was die anderen Aktivitäten angeht, haben wir bereits zur Genüge darauf hingewiesen, dass wir solche nur dann verarbeiten, wenn wir seitens der Veranstalter darum gebeten oder wenigstens darauf hingewiesen werden.

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