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Nach fünf Monaten Pause: Brand Nr. 7 in Lützner Straße

Verurteilter Brandstifter aus der Krakauer Straße, Brandserie in der Karlstraße, abgebrannte Kommandantur am Strandbad … aber war da nicht noch was? Stimmt – in der Lützner Straße 12 hat’s lange nicht mehr gebrannt. Und bevor wir das vergessen könnten, heulten heute früh sieben Minuten nach Mitternacht die Erinnerungssirenen. Feuer im Treppenhaus. Dort züngelten schon zwischen dem 13. und 19. Dezember sechsmal in Folge die Flammen.

Jetzt also, nach knapp einem halben Jahr Pause, Brand Nummero sieben. Kann ein Zufall sein. Erfahren wird man „aus ermittlungstaktischen Gründen“ eh nix. Zu Weihnachten hieß es seinerzeit, man stehe kurz vor einem Ermittlungserfolg. Seither Funkstille.

Wäre auch zu schön gewesen für die Kameraden, mal eine Nacht durchschlafen zu können.

Diese Zurückhaltung ist bekanntlich der beste Nährboden für Gerüchte. Wir bleiben trotzdem auf dem Teppich. In Markranstädt kreuzen sich nur ein paar von Dänikens Energielinien. Wahrscheinlich war Lallendorf in der Steinzeit ein Sternenobservatorium oder sowas.

Drehleiter-Einsatz: Da kommen schlimme Erinnerungen an die Brandserie in der Karlstraße auf.

Bei Eintreffen des MN-Fotografen brachte sich übrigens gerade die Hauskatze in Sicherheit. Wenn was dran ist, dass so ein Tier über neun Leben verfügt, dann hat sie nach sieben Bränden jetzt nur noch zwei übrig. Wird langsam heiß … für die Katze wie auch für die Bürger der Stadt.

Wenn’s stimmt, dass eine Katze neun Leben hat, dann hat sie jetzt sieben davon verwirkt.

 






2 Comments to Nach fünf Monaten Pause: Brand Nr. 7 in Lützner Straße

  1. Nachbar sagt:

    Die Funkstille breitet sich aus wie ein Virus.
    Würde es uns etwa beunruhigen ? 😉

  2. Samoht sagt:

    Mal liest es dem Artikel an, dass er mit heißer Nadel gestrickt wurde. Normalerweise zelebriert Ihr die Hintergründe eines solchen Vorkommnisses unter dem Deckmantel einer „satirischen Steilvorlage“ und walzt solche Zusammenhänge wie die Energielinien unterhaltsamer aus.

    Ein Tip von mir: Nicht Erich von Däniken bemühen und die vermeintlichen Energielinien untersuchen. Es muss sich – und da ist sich der homo markransis ausnahmsweise mal einig – um eine humanoide Anomalie handeln. Anthropologen haben in Markranstädt eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Gesellschaftsteilnehmern mit sozialer Ferne zu fremden Eigentum festgestellt. Ob das nun geklaut oder angezündet wird, liegt sicher an den mobilen Eigenschaften des Gutes. Ein Haus kann man nicht mitnehmen, also Nero-Befehl.

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