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Regional ist genial: Mensch Makarena! - Markranstädter Nachtschichten

Regional ist genial: Mensch Makarena!

Die explosiv steigende Zahl der Leser, ihrer Feedbacks und Kommentare ermutigt uns, ein neues Kapitel in den Markranstädter Nachtschichten aufzuschlagen. Als unverzichtbare Kampfreserve des Bürgertums wollen wir eben jenes stärker einbeziehen. Kurzum: Wir fordern Sie auf, mitzumachen! Ihre aktive Leserbeteiligung ist in zwei Bereichen möglich. Sie können sich in der lokalen Wirtschaftsförderung engagieren oder im Rahmen aktiver Freizeitgestaltung. Beginnen wollen wir heute mit einem Vorschlag zur Unterstützung lokaler Unternehmen.

Knapper werdende Ressourcen bei Klopapier und Nudeln, durch Grenzschließungen unterbrochene Lieferketten und der Konkurs wichtiger Versorgungsunternehmen lassen uns zunehmend spüren, wie zerbrechlich unser globales Wirtschaftssystem ist.

Verlass ist eigentlich nur noch auf die lokalen Unternehmen vor Ort. Aber die sind kaum bekannt, weil es die Kundschaft gewöhnt ist, auf dem Weg zu den Massendiscountern achtlos an ihnen vorbei zu fahren.

Mensch Makarena! Machen Sie mit und informieren Sie uns, wo Sie in Markranstädt regional bewusst einkaufen.

Mensch Makarena! Machen Sie mit und informieren Sie uns, wo Sie in Markranstädt regional bewusst einkaufen.

Jetzt ändert sich die Lage. Man merkt, dass die Menschen bewusster und gern auch regional einkaufen wollen. Das ging so schnell, dass den Erzeugern und Anbietern vor Ort kaum Zeit blieb, sich darauf einstellen können. Aber sie müssen und werden das tun. Nie war der Zeitpunkt günstiger als jetzt!

Hofläden und individuelle Angebote gibt es zur Genüge. Man muss nur wissen wo. Praktische Beispiele mit Makarena könnten Durchblick erzeugen ... wenn viele mitmachen.

Hofläden und individuelle Angebote gibt es zur Genüge. Man muss nur wissen wo. Praktische Beispiele mit Makarena könnten Durchblick erzeugen … wenn viele mitmachen.

Wir wollen diesen Prozess mit einer kleinen Idee anheizen. In den folgenden Wochen werden wir für Sie, liebe Markranstädter, Rezepte für ein Sonntagsessen veröffentlichen.

Ganz normale Menüs eigentlich. Mit einem Unterschied. Es ist an Ihnen, ein typisches Markranstädter Gericht draus zu machen!

Und das funktioniert so: Wir veröffentlichen (zum Beispiel für einen ganz ordinären Schweinebraten) die Liste der benötigten Zutaten und Sie – unsere Leser, aber auch die regionalen Erzeuger und Händler – teilen uns mit, wo man diese in Markranstädt und seinen Ortschaften bekommen kann.

So wird aus dem gewöhnlichen Rungsen aus dem Kochbuch ein Markranstädter Edelbraten und wenn bei den Lesern auch nur die Information hängenbleibt, wo man hier was regional kaufen kann, haben wir schon die lokale Wirtschaftsförderung befeuert.

Wir fördern uns selber!

Und damit nicht nur die Versorger für Gaumen und Mägen profitieren, machen wir die Sache gleich komplett. Nicht nur mit Vor- und Nachspeise oder Getränken, sondern auch mit speisetechnischem Equipment (Tischdecke, Servietten, Besteck etc.), der Dekoration (das Auge isst mit), Mobiliar (man möchte ja auf dem Stuhl und zudem am Tisch sitzen) und so weiter.

Auch an den Fall, dass beim abschließenden Geschirrspülen der Wasserhahn tropft oder der Abfluss undicht wird, soll gedacht werden.

Wenn eine Tante Emma bisher durchgehalten hat, überlebt sie auch Corona.

Wenn eine Tante Emma bisher durchgehalten hat, überlebt sie auch Corona.

Natürlich sind uns auch die Gegenargumente des unerschütterlichen Problemdenkers gewärtig. Wenn man für einen Sonntagsbraten erst kreuz und quer durch den halben Landkreis fahren muss, verliert allein vor dem Hintergrund des Abgasausstoßes jedes Bio-Siegel seine Prägung.

Aber auch dafür haben wir eine Lösung – versprochen! Allerdings müssen wir alle dazu erst mal klein anfangen und den ersten Schritt wagen.

Dazu sollten wir auch nicht allzu eng denken. Sie werden zwar staunen, was es hier bei uns vor Ort alles gibt, aber auch die nähere Umgebung sollte einbezogen werden.

Wenn die Kitzener Milchbauern beispielsweise feststellen, dass ihre Euterfüllungen auch in Markranstädt gefragt sind, vielleicht stellen sie dann auch einen ihrer beliebten Frischmilch-Automaten bei uns auf?

Es liegt jetzt an Ihnen, liebe Leser, lokale Erzeuger, Händler und Unternehmer, ob wir diesen Versuch starten. In der linken Spalte ganz oben finden Sie ein Feld, in dem Sie Ihre Bereitschaft mitzumachen per Mausklick erklären können.

Wenn da mindestens 150 Stimmen zusammenkommen, die uns mit Informationen zu den Zutatenlisten unterstützen oder die Idee auch einfach nur gut finden, werden wir das Projekt „Mensch Makarena!“ (Markranstädt kauft regional) starten.

Man soll*s kaum glauben: Die Inspiration zu Makarena kam von jungen Leuten.

Man soll*s kaum glauben: Die Inspiration zu Makarena kam auch von jungen Leuten.

Wir verbinden damit auch ein weiteres Ziel. Wenn man sich mal intensiv darüber Gedanken macht, was bei uns alles von Markranstädtern für Markranstädter gemacht wird, kann einem vor Stolz schon mal die Brust auf Doppel-D anschwellen.

Von Lebensmitteln über Konsumgüter, Reparaturdienst- und Handwerkerleistungen und bis hin zu Spielzeug – wir Markranstädter können das alles selbst. Wir sind wer – auch ohne Amazon, Zalando oder Lieferando.

Falls Sie weiterführende Ideen haben, wie man beispielsweise Dienstleister, Handwerker und andere Wirtschaftsfaktoren einbeziehen kann, sterben Sie bitte nicht an Herzdrücken und nehmen sie mit ins Grab, sondern schicken Sie diese an redaktion@nachtschichten.eu

 

12 Kommentare

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    • Bewohner auf 26. Januar 2021 bei 11:09
    • Antworten

    Wie wäre es denn mit einer Anbieterbörse, einer Plattform, ein Platz, an dem man anbieten und kaufen kann?
    Wie wäre es mit dem Projekt, „Essbares Grün“ in der Stadt? Flächen existieren genug!
    Andere Städte haben dies schon, und es klappt!

    1. Wow!!!! Das ist endlich mal ein konstruktiver Vorschlag. Den greifen wir gern auf, bevor’s ein Anderer tut. Danke und Kompliment fürs Mitdenken!

    • Neugieriger auf 25. Januar 2021 bei 22:56
    • Antworten

    Was hält denn die neue Bürgermeisterin von dieser Vision?

    1. So lange es noch nicht ihre eigene Idee ist, halten sich Bürgermeister bei sowas grundsätzlich zurück.

    • Klugscheisser auf 25. Januar 2021 bei 22:50
    • Antworten

    Schade, dass Ihr bei Eurer Umfrage nicht unterschieden habt zwischen Kunden und Anbietern, wäre sehr interessant gewesen. Ich würde vermuten, dass die Kunden dem Angebot vorweg eilen. Das wäre ja die Negation der Negation der „überflüssigen Marktwirtschft“ 😉

    Soweit ich gehört habe, gibt es ja auch im Stadtrat Profis in der Branche der Marktankurbler. Wäre mal spannend zu hören, was die Theorie/ Wissenschaft von so einer Idee hält.

    1. Tja Klugscheißer … Nomen est Omen. Hast wieder mal Recht gehabt. Aber wir Kunden werden denen schon zeigen, wer hier König ist! Wir werden so lange bei ihnen regional einkaufen bis sie begriffen haben, wer ihr Dasein bezahlt. Ab 5:45 Uhr wird lokal gekauft, koste es was es wolle!

    • Erbsenzähler auf 25. Januar 2021 bei 9:42
    • Antworten

    Schade dass man in der Umfrage nicht alle drei Meinungen anklicken kann. Ich finde die Idee gut, würde mich dran beteiligen, glaube aber, dass nichts dabei rauskommt. Alle drei Punkte treffen zu, was nun?

    Eine Umfrage, bei der man sich für (und nicht gegen) etwas aussprechen muss, wird in Markranstädt traditionell kaum genutzt. Gebt den Leuten Grund zu meckern, dann machen sie mit. Ob es der ADFC-Fahrradklimatest ist, das aktuell laufende INSEK-Bürgerportal oder alle bisherigen MN-Umfragen, die Beteiligung ist schon immer unterirdisch.

    Und dann sind da noch die Risiken im Neuland Internet. Die Menschen sind unsicher, ob man nicht doch irgendwo feststellen kann, dass ihr Klick von ihnen stammt und man dann als Leser der Markranstädter Nachtschichten enttarnt werden kann und an den Rat des Kreises gemeldet wird.

    Schade, die Idee ist gut. Aber wenn Ihr sie nur dann verfolgen wollt, wenn mindestens 150 Stimmen zusammengekommen sind, ist es schon jetzt ein Rohrkrepierer. Bei 30 oder 50 hätte ich noch Hoffnung gehabt.

    1. So schlau waren wir selber, problemdenkender Erbsenzähler! Wir haben die 150 als Ziel ausgegeben, damit am Ende wenigstens 75 dabei rumkommen. Und siehe da: Zusammen mit den Erträgen auf Facebook sind wir schon nach drei Tagen übers Ziel hinausgeschossen. Was allerdings wirklich krass ist: Die, um die es geht und die derzeit am meisten rumjammern (also die Erzeuger, Händler, Gewerbetreibenden etc.) haben den Schuss offenbar noch immer nicht gehört. Da möchte man sich fast schon fremdschämen, in der gleichen Stadt zu wohnen.

    • Wiki1302 auf 24. Januar 2021 bei 10:04
    • Antworten

    Sehr gut!
    Geniale Idee!
    Das was regional wächst, könnte ich mir vorstellen, schmeckt besser und ist eventuell auch bekömmlicher als das, was hunderte Kilometer entfernt irgendwo auf Nährsalzlösungen, gedüngt mit satter Chemie, wächst. Und auch dem Städter muß bekannt gemacht werden wo es das gute Essen gibt. Nicht jeder hat schließlich das Privileg, zum Beispiel, die eigenen Enten auf der Wiese zu ernten oder die eigenen Kartoffeln oder Gemüse.
    Weiter so.
    Würde sofort mitmachen, bin aber leider zu weit weg.

    1. Ja ja, immer diese Ausreden. Wecker nicht geklingelt, Bus vor der Nase weggefahren, Glatteis und jetzt auch noch „leider zu weit weg“. Kennen wir alles.

    • Träumer auf 23. Januar 2021 bei 23:21
    • Antworten

    Geniale Idee! Wenn das Schule macht, kommt Ihr gross raus. Lasst Euch das ganz schnell patentieren, ehe es abgekupfert wird und sich andere damit Lorbeeren verdienen.

    Also ich mache mit und träume schon ein bisschen vom Frühjahr, damit die Coronapfunde wieder dahin schmelzen: Freitagnachmittag 16 U, ich komme von der Arbeit. Beim Pegauer Fleischer schnell leckeres Schnitzel, nebenan Frankenheimer Spargel und Frühkartoffeln gekauft, auch ja, zum Panieren braucht’s Eier, Glück gehabt, der lustige Eiermann ist ja noch da. Ok, die geriebene Semmel kaufe ich mal nicht bei Rewe, wetze noch mal um die Ecke zum Konditor, denn er bäckt jetzt auch wieder Brötchen wie vor 10 Jahren und wird wohl die Rester sinnvoll verwerten. Vielleicht nehm ich dort gleich noch was zum Kaffee mit.
    Jetzt fällt mir glatt ein, ich kann einen Zacken langsamer gehen, brauch ja gar nicht mehr wo anders hin. Setz mich mal auf die Rathaustreppe, nasche heimlich was aus dem Korb. Dass auch noch mein Schulfreund vorbeikommt- wie schön. So fängt das Wochende gut an 🙂

    1. Es wäre nicht das erste Mal, also das mit dem Abkupfern und den Lorbeeren. So sind halt die Regeln. Du hast eine Idee und willst, dass sie umgesetzt wird? Dann such Dir einen auf Entscheidungs- oder wenigstens Vorschlagsebene und verkaufe ihm diese Ideee als seine. Er wird sie wiederum weitergeben und am Ende bekommt der, der nach dem Peter-Prinzip ganz oben sitzt, die Lorbeeren. Wer genau das ist, verraten die Pressefotos.

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