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Schnäppchenjagd auf dem Wühltisch am Bad?

In Markranstädt scheinen sich die Ereignisse um den Oberligisten SSV zu überschlagen. Die Leipziger Internet-Zeitung L-IZ meldete jetzt, dass den Spielern des SSV Markranstädt am Dienstag mitgeteilt wurde, dass der Verein die erste Männermannschaft zurückziehen wolle, alle aktuellen Spieler über die Saison hinaus keine Zukunft mehr hätten und der Club dann in der Landesklasse starten würde.

Die Meldung, dass Kapitän Robert Zickert gestern bei Lok Leipzig einen Vertrag bis 2018 unterschrieben hat, bekommt da eine völlig neue Dimension. Noch hat Markranstädt trotz eines Punktes Rückstand gute Karten gegenüber Lok Leipzig im Falle einer Relegation. Wer würde da voreilig wechseln, wenn er nicht schon wüsste, wie das ausgeht? Zumal der Fußballverband erst vor wenigen Tagen die Auf- und Abstiegsregelungen ändern musste, da mit der Insolvenz des VFC Plauen und dem Rückzug der zweiten Mannschaften von Dynamo Dresden und des Chemnitzer FC das ganze Liga-Gebilde kräftig durcheinander geschüttelt wurde.

Jetzt könnte also auch der Tabellendritte aus der Oberliga per Relegation aufsteigen. Wenn … ja … wenn er überhaupt einen Antrag auf Zulassung für die Regionalliga gestellt hat. Nur acht Oberligisten aus beiden Staffeln haben das laut NOFV getan. Es drängt sich die Frage auf, ob der SSV Markranstädt überhaupt unter ihnen ist.

Zickert schon weg und das Gros mit auslaufenden Verträgen: Hat der Ausverkauf bereits begonnen?

Billig, will heißen ablösefrei, sind sie ja fast alle zu haben, die Kicker vom Bad.

Glaubt man den Angaben auf transfermarkt.de, verfügen lediglich sechs Spieler des Markranstädter Kaders über einen Vertrag, der über den 30. Juni hinaus reicht. Die anderen 17 Kicker sitzen zusammen mit Trainer Heiko Weber quasi schon auf dem Transfer-Karussell.

Da werden in den kommenden Tagen bestimmt viele fremde Gesichter ihre Nasen durch den Stadionzaun stecken, um auf dem Wühltisch am Bad den einen oder anderen Sonderposten zu erstehen. Geduscht, geimpft, entwurmt – was will man mehr?

Wem das alles zu schnell geht oder wer sich angesichts dieser Entwicklungen nach etwas Einkehr sehnt, der kann sich auf den Internet- und Facebookseiten des SSV etwas ausruhen. Dort ist von alledem nichts zu lesen, zu hören oder sehen. Die Top-Neuigkeit ist dort das anstehende Heimspiel gegen Schott Jena und auch sonst ist da alles gewohnt ruhig und bedeckt. Dynamisch eben.

Nachsatz (aktuell): Inzwischen hat der Vorstand auf der Internet-Präsenz des SSV über die außerordentliche Mitgliederversammlung informiert und dort auch die fristgerechte Einladung veröffentlicht.

 






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