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Showdown im Stadtrat: Der Kampf der Protonen

„Ich habe dem Projektentwickler Hans-Jürgen Schenk einen Termin zum 31. Oktober gesetzt. Bis dahin müssen die Verträge abgeschlossen, der Verkauf abgewickelt und das Geld geflossen sein“, teilte Bürgermeister Jens Spiske den Stadträten Anfang Mai zum Stand des geplanten Protonentherapiezentrums mit. Diese Frist ist nun abgelaufen. 

Anmerkung: Die ursprünglich hier vorgesehenen satirischen Phantasien über die weiter Entwicklung haben wir vorerst entfernt. Wir warten damit, bis sie wahr geworden sind oder nicht und bitten daher um etwas Geduld.

Die „Verschlossene Auster“, ein von der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. verliehener Negativpreis „für Auskunftsverweigerer in Politik und Wirtschaft“, wurde 2019 an die Bayrische Staatsregierung vergeben.

Dabei hätte man mit dem Projekt „Protonentherapiezentrum“ gute Karten gehabt, um die begehrte Trophäe endlich mal nach Markranstädt zu holen. Die Frage ist nur, wer als Preisträger in Frage kommt: Die Stadt oder der Investor?

Schon aus patriotischen Gründen wollen wir die Stadt mal aus der Schusslinie nehmen. Sicher ist es auch irgendwo menschlich, dass man unter Schock mitunter irrational reagiert. Am Montag noch gab es auf eine entsprechende Anfrage zum Fristablauf und der weiteren Entwicklung keine offizielle Verlautbarung.

War ja auch brutal und unsensibel von den Ewig-Neugierigen, ausgerechnet in dem Moment nachzufragen, da das einst so prachtvolle Märchenschloss zu einem Stinkefinger in sich zusammenzufallen drohte.

Heute, nach einer Nacht des Schlafes über den Trümmern dieses Traumes, sieht die Welt schon ganz anders aus. Zumindest gibt es jetzt aus dem Rathaus eine offizielle Verlautbarung.

Blick in die offene Auster: Notartermin steht, aber was sagt der Stadtrat?

Demnach sei Frist zwar abgelaufen, aber der Projektentwickler habe sichzumindest gemeldet und eine Realisierung des Projektes in Aussicht gestellt. Auch ein Notartermin würde stehen. Am 28. November soll er stattfinden und dort alles in Sack und Tüten gepackt werden.

Mehr ist der Stadtverwaltung nicht zu entlocken, aber im Grunde genommen würde das auch reichen, um im kommenden Jahr nicht doch noch für die Verschlossene Auster nominiert zu werden. Sieht doch eigentlich ganz gut aus, oder nicht?

Ja, genau: …oder nicht! Da die gesetzte Frist nun einmal gesetzt war und die darin verkündeten Forderungen nicht erfüllt wurden, muss sich am Donnerstag wohl oder übel der Stadtrat mit dem Thema befassen.

Da würde es sich ganz gut machen, wenn der Projektentwickler dabei wäre und Fragen beantworten könnte, zumal er damit auch ein weiterhin bestehendes Interesse an dem Projekt glaubhaft darstellen kann. Der Stadtrat jedenfalls will ihm diese Chance geben und hat ihn zur Sitzung im nichtöffentlichen Teil eingeladen. Jetzt ist der seit fast einem Jahr Schweigende am Zuge, seine Auster zu öffnen.

 






3 Comments to Showdown im Stadtrat: Der Kampf der Protonen

  1. Ingrid B. sagt:

    Ich bin der Meinung, wir brauchen keine Protonen in Markranstädt. Vielleicht sind die die sogar gefährlich. Ich glaube, wir sollten mehr der Natur überlassen.

  2. Ein aufmerksamer Bürger sagt:

    …………………..GUT DING BRAUCHT LANG WEILE!!!!!!

    Ja, 250 MILLONEN EURO ist ein Haufen Geld, welches durch die Turbolenzen in Südamerika, sicher erschwert, erst mal den Weg in unserer kleiness aber feines Markranstädt finden soll und muss und auch hoffentlich findet!!!! Aber, da man nun schon einen Termin beim Notar kennt, würde Herr Gentscher sagen:….. „ das ist der Weg, in die richtige Richtung!“ Nun drücken wir ALLE in Markranstädt die DAUMEN und hoffen weiter, dass wir Bürger so zeitnah, aktuell und unverzüglich wie Herr Schabowski zu sagen pflegte, durch Euch als „MARKRANSTÄDTER NACHTSCHICHTEN“ unterrichtet werden und das das PROTONENZENTRUM in der Ranstädter Mark bald errichtet wird!!! TOLL UND DANKE!!!

    Ein aufmerksamer Bürger

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