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Wiederaufbau musste noch am 1. April abgeschlossen sein - Markranstädter Nachtschichten

Wiederaufbau musste noch am 1. April abgeschlossen sein

Verschwörungstheoretiker glaubten hinsichtlich der Sprengung der Zuckerfabrik an einen Aprilscherz. Genährt wurde diese Meinung von der Tatsache, dass das Bauensemble angeblich noch steht. Dem ist aber nicht so. Es steht nicht noch, sondern schon wieder.

Kaum hatte das Landesamt für Denkmalpflege durch den MN-Artikel Wind von dem Vorhaben bekommen, schickte es ein Team vor Ort, um das historische Baudenkmal zu retten.

In Markranstädt angekommen, war es allerdings schon zu spät. Das Bauwerk lag in Trümmern. Kurzerhand wurde eine Verfügung erlassen und der Eigentümer zum unverzüglichen, originalgetreuen Wiederaufbau verpflichtet.

Der beauftragte daraufhin ein Bauunternehmen aus China. Der deutsche Anbieter sei zwar rund 500 Prozent teurer gewesen, konnte aber keinen Fertigstellungstermin nennen.  Außerdem hätte es sein können, dass am Ende keine Zuckerfabrik, sondern ein Impfzentrum rausgekommen wäre.

Oder gar ein Flughafen oder eine Floßgrabenphilharmonie.

Also knieten sich die Jungs aus dem Reich der Mitte über Nacht richtig rein und was soll man sagen … bums, da steht sie wieder! Originalgetreu restauriert, mit allem Mängeln und Schwächen.

Alle Aufregung war umsonst, genauso vergeblich wie das gestrige Warten einiger Schaulustiger auf den großen Knall. Manche hatten sogar Drohnen mitgebracht…

 

 

 

Arjen de Stroy und seine Mannschaft vom TNT-Team sind inzwischen längst wieder nach Holland zurückgereist. Sie liegen an irgendeiner Gracht, haben sich aus dem Lohn ein paar Dübel gedreht und planen im Rauch der Substanzen ihren nächsten Einsatz.

Sie sehen: So können aus einem Aprilscherz ganz schnell belastbare Tatsachen werden. Unser Leser W.F. (vielen Dank!!!) hat die Geschichte des gestrigen Tages in einem Bild zusammengefasst, das wir Ihnen statt des Videos von der Sprengung anbieten wollen. Denn auch die Aufnahmen der vielen anderen Beobachter vor Ort sind irgendwie nichts geworden.

Aber es ist doch trotzdem schön, dass dieses Stück Stadtgeschichte auf diese Weise mal wieder in kollektive Erinnerung gerufen wurde, oder nicht?

 

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