Räpitz

 
 

Gänsefleisch ma ä Schdigge riggn?

Was die beiden Heimatvereine Räpitz und Frankenheim-Lindennaundorf am Pfingstwochenende auf die Beine gestellt hatten, war Unterhaltung vom Allerfeinsten. Nicht mal von Petrus, der zwischendurch immer mal wieder einen feuchten Nachweis seiner Existenz gen Boden schickte, ließen sich die Pfingstöchsinnen und -ochsen ihre Laune verderben. Die Räpitzer hatten gegen Wetterkapriolen per Quantität vorgebeugt. Über ganze vier Tage zog sich die 37. Auflage des traditionsreichen Pfingstbiers. Vier Tage – so lange kann es beim besten Willen nicht ununterbrochen regnen. Die Rechnung ist aufgegangen. Allerdings nicht nur wegen der Masse, sondern auch derlesen


Pfingsten: Mit Qualm vom Grill gegen Patschuli-Schwaden

Markranstädt bleibt in Feierlaune und es ist kein Ende abzusehen! Erst das lange Wochenende mit Promenadenfest, Geburtstagsfeier des Gewerbegebietes Frankenheim und Oldtimer-Rallye, dann Männertag und jetzt steht schon wieder Pfingsten vor der Tür. Was da in Lallendorf alles so geplant ist, avanciert zum puren Stress sowohl für verkniffene Seelen als auch nach Entspannung lechzende Lebern. Im Mittelpunkt des pfingstlichen Treibens steht wie immer das traditionsreiche Räpitzer Pfingstbier. Es ist bereits Nummer 37 und bedeutet: Vier tolle Tage, die am Freitag um 7 Uhr mit dem Schlagen der Pfingstmaien beginnen undlesen


Nippel aus Stahl macht müde Männer munter

Schon der Literpreis von nur einem Euro verrät, dass das keine gewöhnliche Tankstelle ist, die da kürzlich in Kitzen eröffnet hat. Und auch exotische Angebote wie Super oder E 10 gibt es dort nicht. Die Oktanzahl beträgt zwischen 3,6 und 4 Prozent Fett, der Preis ist konstant und geöffnet ist täglich von 5 bis 22 Uhr. Die Kitzener Milchtankstelle erlebt einen wahren Run. Früher war der Einkauf Frauensache. In ihren Dederonbeuteln schleppten sie dabei aus HO oder Konsum auch literweise Milch nach Hause. In Kitzen allerdings scheint sich die heutigelesen


Gewitter „made in markranstädt“ vertreibt Unwetter von oben

Bei genau 36,4 Grad Celsius überm Gullydeckel startete am Sonntag der Umzug zum 140. Markranstädter Kinderfest. Der Ozon-Messer zeigte kritische 208 µg/m3 an, so dass der Rettungsdienst schon mal ein ausreichend großes Fahrzeug am Ende des Umzugs positionierte. Besenwagen nennt man das Fahrzeug bei der Tour de France, in dem die Zurückgebliebenen und Siechen aufgenommen werden. Aber was will man machen, wenn es der Herr mehr als gut mit dem Wetter meint? Es gab Jahre, da war das Wetter so mies, dass man mit weniger als 36 Volumenprozenten in derlesen


Nach Treuhand und Bankern nun auch noch echte Wölfe

Im Juni 2014 lief eine unscheinbare Meldung durch die Presseticker. In der Dübener Heide wurde ein Wolf gesichtet. Wenige Tage später lag dann auch der mit einer Wildkamera (Fotofalle) geschossene Beweis vor. Nachdem in den Jahren davor Sichtungen in der Dahlener und Annaburger Heide sowie in der Lausitz und davor in der Oberlausitz bekannt wurden, war klar, dass das Volk des Isegrim sich auf der Suche nach Asyl westwärts bewegt. Rein statistisch muss der erste Wolf irgendwann um den 17. Juli 2015 die Grenzen von Markranstädt überschreiten. Seebenisch, so scheintlesen


Geheimnisvolle Zeichen im Stadtpark

Markranstädt steht seit voriger Woche im Fokus von Verschwörungstheoretikern und UFO-Forschern. Der Grund: Im Stadtpark sind 17 geheimnisvolle Zeichen aufgetaucht. Besorgte Bürger vermuteten hinter den mysteriösen Zahlen an den Bäumen zunächst das Bauamt, das mit einer Art ökologischem Vernichtungskataster quasi die Vorbereitungen zur Baufeldfreimachung für die neue Kita hätte betreiben können. Doch statt eines Bekennerschreibens kam nun aus dem Fachbereich III ein klares Dementi. Seither überschlagen sich die Gerüchte über den Ursprung der geheimnisvollen Zahlen. Üblicherweise sollen Schmierereien im öffentlichen Raum ja grundsätzlich von zugekifften Jugendlichen stammen. Das jedoch kannlesen


Pfingsten: Leipzig trug schwarz, Markranstädt bunt

Das Pfingstwochenende hatte es in sich und es dürfte wohl für jede Markranstädterin und jeden Markranstädter was dabei gewesen sein. Der SSV holte sogar drei Punkte, während die gesamte Nation beim Song-Contest nicht mal einen bekam. Und: Man konnte Lallendorf verlassen und trotzdem was erleben. Leipzig beispielsweise trug am Wochenende schwarz. Aber wer da denkt, dass sich da wie jedes Jahr zu Pfingsten die Gruftis trafen, irrt gewaltig. Ein kleiner Sensenmann steht vor der Tür und das ältere Ehepaar dahinter erschrickt sich fast zu Tode. Da meint der Kleine beruhigend:lesen


Stilblüten-Hitliste gegen Markranstädter Langeweile

Sie haben es sicher schon gemerkt: Irgendwie ist es langweilig geworden in Lallendorf und seinen annektierten Gebieten. Das verwirrt uns. Auf der Suche nach satirisch duftenden Hormonen liegt der Weg ins Internet nahe. Aber auch da stößt man nicht gleich auf des Pudels Kern. Man muss schon zweimal hinsehen und zwischen den Buchstaben lesen, um was entdecken zu können. Aber es lohnt sich! Hier die vier jüngsten Fundsachen aus dem World Wide Web, der Presse und (siehe Titelfoto) so mancher Anschlagtafel. Manchmal ist das Leben schier zum Kotzen. Das hatlesen


Ungewöhnlicher Beifang beim Blitzermarathon

Der Blitzermarathon in der vergangenen Woche hat Wirkung gezeigt. Überall in Europa sind PKW im Schneckentempo unterwegs, vor den Kirchen stauen sich Trucks, deren Fahrer vor den Beichtstühlen Schlange stehen und kleine Kinder überholen mit ihren Rollern auf Radwegen neuerdings sogar Porsche und Lamborghinis. Die Veranstalter dieses Events schwimmen derweil im Geld. In Markranstädt allerdings hatte das Landratsamt ungewöhnlichen Beifang im Netz. Gertrude F. (94) ist nicht mehr so gut zu Fuß und stieg vor ein paar Jahren deshalb auf einen Rollator um. Ihre Enkel haben sich dabei nicht lumpenlesen


Bevor es heute in der Bürgerfragestunde Fragen gibt…

Eine von der vor 8 Stunden neu gegründeten Bürgerinitiative „Räpitzer Treue für Sachsen“ eilig einberufene Einwohnerbefragung, die laut Gesetz nur am 1. April möglich ist, ergab eine ebenso einstimmige wie überwältigende Willensbekundung: „April, April“ lautete das Veto der Räpitzer zum kolportierten Wechsel des Ortes nach Sachsen-Anhalt. Und während man im Dresdner Kreml noch nach einem Staatssekretär mit Namen Borderlein fahndet, ist in Markranstädt längst wieder der Alltag eingekehrt. Die Sprecherin schweigt, der Meister wird zum Spiskesellen und im Ordnungsamt wird aufgeräumt. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Die Idee hat was!lesen