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Markranstädter Wochenschau (48): Die andere Perspektive - Markranstädter Nachtschichten

Markranstädter Wochenschau (48): Die andere Perspektive

Die 48. Woche bestand aus fünf vergleichsweise ruhigen Werktagen. Scheint so, als bereite sich Markranstädt auf den Winterschlaf vor. Aber der Schein trügt, denn hinter den Fenstern herrscht ordentlich Betrieb in den Lallendorfer Häusern. Beispiel: Ein unverheiratetes Paar mit je einem Beutekind aus einer vorangegangenen Ehe-Insolvenz, schon haben wir vier Personen aus vier verschiedenen Haushalten. Da braucht zu Weihnachten nur noch ein Bruder an der Tür zu klingeln, schon geht die Patchwork-Sippe geschlossen in U-Haft. Dort gilt seltsamerweise kein Beherbergungsverbot. Aber schauen wir mal, was sonst noch so passiert ist im Zweistromland zwischen Floßgraben und Zschampert.

Was derzeit so passiert, stellt die Dramaturgie jedes Kriminalromans sowieso in den Schatten.

Außerdem hat der homo marcransis in den kommenden, einsamen Adventstagen genug Zeit, mal wieder selber in einem Buch zu schmökern.

Da ist die Botschaft, dass die für kommenden Dienstag mit Krimi-Autor Andreas M. Sturm in der Stadtbibliothek geplante Lesung ausfällt, nicht ganz so dramatisch. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Vielleicht hat er dann schon den Roman „Die dritte Welle“ fertig?

Es werde Licht …

Advent, Advent, der Baum brennt.

Advent, Advent, der Baum brennt.

… und es ward Licht! Wie traditionell an jedem Freitag vorm ersten Advent, erstrahlte gestern Abend der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz erstmals in eigenem Lichte.

Im Gegensatz zur Straßenbeleuchtung in der Südstraße (Foto, Donnerstag 13.30 Uhr) sollen die Lämpchen an der Nordmanntanne aber nur nach Einbruch der Dunkelheit leuchten. Wenigstens hier Vorbildwirkung in der Energiesparstadt am See.

Tageslicht in der Südstraße.

Tageslicht in der Südstraße.

Gute Nachrichten …

… erreichten uns Anfang der Woche. Und Sie, liebe Nachtschichtenleser, sind dafür teilweise auch noch selbst verantwortlich.

Vor wenigen Tagen baten wir um ihre Mithilfe. Mit nur einen Mausklick wollten wir sie verführen, die Elternhilfe für krebskranke Kinder zu unterstützen. Quasi kostenlos für einen warmen Geldregen sorgen … wo kann man das heutzutage schon?

Sie haben, gemeinsam mit fast 4000 anderen Unterstützern, dem Verein zu einem der drei Spitzenplätze verholfen. Nun darf der sich über eine Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro freuen und Sie sich dem wohligen Gefühl hingeben, an der richtigen Stelle geklickt zu haben.

Sie haben mitgeholfen. Danke!

Sie haben mitgeholfen. Danke!

Wem das immer noch zu wenig erscheint, der darf seine Spendenbereitschaft mit dem eigenen Portemonnaie gern ausweiten und einen Teil des eingesparten Nicht-zum-Weihnachtsmarkt-gehen-Budgets sinnvoll verwenden. Und anders als bei der ersten Aktion, können sie diese Mausklicks von ihrem Bankkonto sogar von der Steuer absetzen.

Auch ein anderer Aufruf…

… war schlussendlich von Erfolg gekrönt. Wir hatten dafür geworben, am diesjährigen Fahrradklimatest des ADFC teilzunehmen. Sie haben dafür gesorgt, dass das Markranstädter Meinungsbild in die offizielle Wertung einfließt! Fünfzig Stimmen braucht eine Kleinstadt dazu. Am Montag waren es noch 38, aber heute liegen wir bei 88 abgegebenen Stimmen. Das ist der bisherige Teilnahmerekord!

Mindestteilnehmerzahl übertroffen!

Mindestteilnehmerzahl übertroffen!

Eigentlich hatte man ja auf wenigstens 300 Beteiligungen gehofft, aber die restlichen 212 in Frage kommenden Teilnehmer haben keine Fahrräder mehr und die, die sie jetzt besitzen, wollen damit nicht fahren. Nur klingeln. Also, ver…klingeln. Mal sehen, was die statistische Auswertung dazu bringt.

Und dann wären da noch…

… die Angebote der Volkshochschule. Sie bietet jetzt weitere Webinare an. Quasi vom Sofa aus kann man sich mit wichtigen Informationen und bildenden Inhalten versorgen. Besonders auffallend ist dabei die Aktualität der Themen.

So gibt’s am 9. Dezember ab 19 Uhr beispielsweise das Web-Seminar „Küchentisch statt Klassenzimmer“. Garantiert was für Eltern und Kids. Auch die anderen Themen haben es in sich. Klicken Sie einfach mal auf die VHS-Tür rechts oben (am PC) oder nach dem runterscrollen unten (am Smartphone).

Nur auf Umwegen …

… gelangen die hinter der Bahn wohnenden Seebenischer in der kommenden Woche zu ihren trauten Heimen. Wegen der Verlegung eines Hausanschlusses ist der Bahnübergang vom 30. November bis 4. Dezember gesperrt.

Nur noch über Schkeitbar möglich.

Nur noch über Schkeitbar möglich.

Ortsunkundige fahren über Halle, Merseburg und Naumburg nach Droyßig und von dort über Zeitz und Zwenkau Richtung Markranstädt. Bei Rehbach dann links abbiegen und durch die Ellern nach Seebenisch. Ihre KfZ-Reparaturwerkstatt freut sich ebenso wie Ihr Tankwart über die unerwartete Fördermaßnahme in diesen harten Zeiten.

Gesperrt: Bahnübergang in Seebenisch.

Gesperrt: Bahnübergang in Seebenisch.

Ortskundige Ureinwohner wissen es natürlich besser und fahren über Thronitz und Schkeitbar quasi von hinten ins Dorf. Egal wie: Alle Wege führen nach Seebenisch. Angesichts der weiteren Sperrungen (siehe linke Info-Spalte) wird allen LKW-Fahrern auf dem Transit zwischen Prag und Berlin empfohlen, Markranstädt auch künftig weiträumig zu umfahren.

So viel zur 48. Markranstädter Wochenschau. Bleiben Sie gesund und Ihren Markranstädter Nachtschichten weiterhin gewogen. Wer wenn nicht Sie? Es macht ja sonst keiner.

 

4 Kommentare

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    • Sehende auf 29. November 2020 bei 13:49
    • Antworten

    Ihr habt so tolle Fotos! In das Adventsmotiv zum 1. kann ich mich so richtig verlieben. Also mal ein Lob und Dankeschön für gute Unterhaltung, Informationen, Spaß mit Augenschmaus.

    1. Danke, danke, danke! Solchen Fotos steht oft die pure Verzweiflung Pate. Das war auch hier so. Wir waren auf der Suche nach einem Glühwein-Stand.

    • markranster auf 28. November 2020 bei 15:49
    • Antworten

    Die MN wie immer informativ, unterhaltsam und stets mit einem Augenzwinkern…
    Dankeschön und weiter so!

    1. Wir empfinden das als sehr diskriminierend, wenn immer wieder auf unserer Behinderung rumgeritten wird. Für das Augenzwinkern können wir nichts! Das ist angeboren.

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