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M – eine Stadt sucht einen Verdächtigen

M – eine Stadt sucht einen Mörder. Der Tonfilmklassiker aus dem Jahre 1931 hat Generationen von Filmemachern und Geschichtenschreibern inspiriert. Platz 6 unter den besten Filmen aller Zeiten! Und er ist auch heute noch aktuell. M – wie Markranstädt. Hauptdarsteller Peter Lorre hatte ein M auf dem Mantel, was ihn als Verdächtigen identifizierte. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es nicht geheißen hätte, dass der Täter ein M auf dem Mantel trägt, sondern nur, dass es ein schwarzhaariger Mann sei. Das zeigt, wie wichtig es ist, Verdächtige (wenn überhaupt) beimlesen


Keine Chance bei Zehn gegen Zwölf

Es war alles angerichtet. Pünktlich zum Anpfiff hatte sogar der Heiland Interesse am Relegations-Rückspiel und ließ Petrus die Wolken beiseite schieben, damit sie ihm die Sicht auf das Stadion am Bad nicht versperrten. Spätestens Mitte der ersten Halbzeit müssen dem Herrn aber bei einem der Akteure da unten auf dem Rasen ernsthafte Zweifel am Sinn seiner Schöpfung gekommen sein. Und das ausgerechnet bei dem, der keins der beiden Mannschafts-Trikots trug. Gefickt eingeschädelt: Die Zuschauerränge gegenüber der Tribüne, wo die Fernsehkamera stand, war gesperrt. So musste sich das Gros des Publikumslesen


Geheimnisvolle Zeichen im Stadtpark

Markranstädt steht seit voriger Woche im Fokus von Verschwörungstheoretikern und UFO-Forschern. Der Grund: Im Stadtpark sind 17 geheimnisvolle Zeichen aufgetaucht. Besorgte Bürger vermuteten hinter den mysteriösen Zahlen an den Bäumen zunächst das Bauamt, das mit einer Art ökologischem Vernichtungskataster quasi die Vorbereitungen zur Baufeldfreimachung für die neue Kita hätte betreiben können. Doch statt eines Bekennerschreibens kam nun aus dem Fachbereich III ein klares Dementi. Seither überschlagen sich die Gerüchte über den Ursprung der geheimnisvollen Zahlen. Üblicherweise sollen Schmierereien im öffentlichen Raum ja grundsätzlich von zugekifften Jugendlichen stammen. Das jedoch kannlesen


Zu viel Holz vor der Hütte?

Um die Sanierung des Kaiserlichen Postamts ranken sich allerlei Gerüchte. Die wurden zuletzt auch durch eine recht eigenwillig anmutende Öffentlichkeitsarbeit befeuert. Doch auch abseits der Pressearbeit wecken Planen und Abdeckungen die Neugier darüber, was wohl dahinter so passieren mag. Den Markranstädter Nachtschichten wurden nun Fotobeweise zugespielt, die belegen sollen, dass im Zuge der Bauarbeiten ein FFH-Gebiet unwiederbringlich zerstört wurde. Ein handfester Öko-Skandal? Das Aufatmen war hörbar, als dem altehrwürdigen Kaiserlichen Postamt eine neue Zukunft als mondäne Wohnanlage verhießen wurde. Es hätte auch anders kommen können. Da war beispielsweise mal einlesen


Botschaft an den Papst: Osterfeuer segnen, aber Hirn statt Eier

In den ersten drei Monaten dieses Jahres hatte die Markranstädter Feuerwehr 19 Einsätze. Dann kam Niklas und unsere Kameradinnen und Kameraden mussten den Beweis erbringen, dass sie in der Lage sind, genauso oft binnen nur drei Tagen auszurücken. Top-Leistung! Und als ob das nicht reicht, haben sie am Ostersonntag noch selbst einen Brand gelegt. Das war allerdings nicht das einzige Überraschungs-Ei am österlichen Wochenende in Lallendorf. Am Fuße der Lindenaundorfer Bockwindmühle wurde schon am Samstag gezündelt. Entsprechend groß war auch der Zulauf dort. Als dann am Sonntag in Lallendorf undlesen


Beschränkte Hilfe durch beschränkte Lösungen

Die Zahl 13 soll bekanntlich Unglück bringen. Aber wahrscheinlich dachte gestern keiner der Kameraden der Markranstädter Feuerwehr beim Ausrücken daran, dass es der 13. Einsatz anno 2015 war. Das Unglück kam trotzdem, wenngleich die Sache glimpflich endete. Wie immer, so ist der Einsatzbericht des FFW-Pressewarts wieder einmal lesenswert, birgt aber diesmal auch eine hohe Brisanz. Demnach rückten die Kameraden gestern gegen 11:59 Uhr zu einem Heckenbrand in Frankenheim aus. Das muss schon ein seltsames Gefühl sein, wenn man überhastet den Arbeitsplatz, die Küche, den Garten oder was auch immer verlässt,lesen


SK Markranstädt 1990: Nie mehr zweite Liga!

Fußball und Handball – diese beiden Begriffe fallen meistens, wenn nach Sport in der Sportstadt am See gefragt wird. Aber die erfolgreichsten Sportler Markranstädts sind sie trotzdem nicht. Im Rudern und Kanusport, Segeln, Schach, im karnevalistischen Tanz und anderen Sportarten ist man fernab der öffentlichen Wahrnehmung bisweilen wesentlich erfolgreicher. Ab der kommenden Saison gibt es nun auch in der Weststraße höchstklassigen Sport: Unsere Kegler sind in die 1. Bundesliga aufgestiegen! Mit dem Sport ist das so eine Sache. Man kann ihn draußen betreiben oder in einer Halle. Beides schützt aberlesen


121,5 Zentimeter auf der nach oben offenen … Skala

Pressemitteilungen sind immer subjektiv und deshalb ist vor allem der gelernte DDR-Bürger mit seinen genetisch geprägten Fähigkeiten des Lesens zwischen den Zeilen im Vorteil. So gelesen, tragen Pressemitteilungen in der Tat den Charakter anspruchsvoller Übungen, um Kenntnisse in der Interpretation öffentlicher Verlautbarungen zu festigen. Heute geht es noch mal um die Seebenischer Vernässungsfläche und den Sportplatz des SSV Kulkwitz. Nachdem das Thema langweilig zu werden drohte, hat die Stadtverwaltung jetzt zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen, um die Bürger bei Laune zu halten: Die Pressestelle hat eine wirklich unterhaltsame Mitteilung entbunden.lesen


Stehende Ovationen mit Miktionshintergrund

Gibt man bei Google das Wort urinieren ein, kommen solch eigenartige Vorschläge, wie „urinieren in der Öffentlichkeit“, „urinieren englisch“ oder gar „urinieren brennt“. Das wirft zweifelsfrei mehr Fragen auf als Antworten. Wie um Himmels Willen uriniert man englisch? Muss man da warten, bis Nebel aufzieht oder dabei das linguistisch korrekte ‚th‘ mit der Zunge schnalzen? Und wieso brennt urinieren? Wer schon mal ein Lagerfeuer entfacht hat, könnte bestenfalls ein „urinieren löscht“ nachvollziehen. Was aber generell fehlt, ist ein Hinweis auf urinieren im Stehen und dazu gibt es seit dieser Wochelesen


Demonstrieren, bis eine Frau kommt

Das KuK war bis auf den letzten Platz gefüllt. Unter den rund 100 Gästen, die in den gestrigen Abendstunden dem Vortrag von Frank Richter lauschten, befanden sich sogar zahlreiche Besucher aus den umliegenden Ortschaften. Um die wesentlichen und ernsthaften Fakten wird sich die lokale Presse kümmern, also konzentrieren wir uns gemäß unseres selbst gestellten, niederen Anspruchs um die satirische Seite der Veranstaltung. (Foto: SLpB,  Detlef Ulbrich, Montage Zitat: MN) Da war zunächst die Geduld des Publikums gefragt, denn Frank Richter, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, musste noch einen Terminlesen