Vollstreckung an der Urne: Markranstädter Gerichtsvollzieher treibt Wählerstimmen ein

Meist sind es die Frauen, die sich darüber ärgern, wenn ein Mann sehr früh kommt. Im vorliegenden Fall ist es allerdings wohl weniger die Ehefrau, die damit Probleme haben könnte. Das frühe Outing von Matthias Hanke dürfte eher bei Nadine Stitterich für Unruhe sorgen. Der Markranstädter Gerichtsvollzieher hat am Donnerstag öffentlich seinen Hut in den Ring geworfen. Damit ist der eigentlich erst für 2027 angesetzte Wahlkampf um den Thron des Bürgermeisters  eröffnet!

Zumindest damit hat er der Amtsinhaberin und möglichen anderen Bewerbern um das Bürgermeisteramt in Markranstädt schon sehr viel voraus: Mit dem Verhalten auf sinkenden Schiffen hat Matthias Hanke einschlägige Erfahrungen.

Er gehört zu den Menschen, die sich am 13. Januar 2012 vor der Mittelmeerinsel Giglio auf dem gekenterten Kreuzfahrtschiff Costa Concordia befanden.

Das ist schon mal die erste Kompetenz, die man von einem Stadtoberhaupt von Markranstädt erwartet. Denn wer das überlebt hat, so viel ist sicher, der schafft’s auch in Lallendorf.

Wer das überlebt hat, schafft’s auch in Lallendorf

Jetzt also, 14 Jahre später, begibt sich der 52-Jährige wieder in Lebensgefahr. Diesmal ganz freiwillig. Wie beiläufig, am Ende einer wirklich unterhaltsamen Geschichte, lässt er in der Lokalgazette wissen, dass er als unabhängiger Kandidat bei der kommenden Bürgermeisterwahl antreten will.

In der freien Wirtschaft würde man das eine "Initiativbewerbung" nennen. Zwar haben es die Spatzen schon lange von den Dächern gepfiffen, aber für Markranstädter Verhältnisse geschah diese Offenbarung ungewöhnlich früh.

In der freien Wirtschaft würde man das eine „Initiativbewerbung“ nennen. Zwar haben es die Spatzen schon lange von den Dächern gepfiffen, aber für Markranstädter Verhältnisse geschah diese Offenbarung ungewöhnlich früh.

Der Unterschied zur Costa Concordia: Kapitän Francesco Schettino ist damals als erster von Bord gegangen. Freiwillig sogar.

Auf so viel verständnisvolles Entgegenkommen sollte Hanke auf der Kommandobrücke des Markranstädter Rathauses nicht hoffen. Gegen die Sesshaftigkeit der Bürgermeisterin sind festgeklebte Kimaaktivisten mobile Rotationsbürger.

„Kapitän auf Brücke!“

Die Kandidatur wird auch in anderen politischen Interessengruppen für Unruhe sorgen. Bisher wurde in Markranstädt die Strategie verfolgt, einen Bewerber so spät wie möglich ins Rennen zu schicken. Da bleibt der Konkurrenz weniger Zeit, Doktorarbeiten nach Plagiaten zu durchwühlen, Stasiakten zu kopieren oder die Biografie nach zweifelhaften Mitgliedschaften in der Pionierorganisation oder der FDJ zu durchforsten.

Wenn Matthias Hanke (links) mal nicht gerade Keller versiegelt, wechselt er gern mal die Perspektive und schaut sich die Dinge von oben an. Bald auch aus der vierten Etage?

Wenn Matthias Hanke (links) nicht gerade Keller versiegelt, wechselt er gern mal die Perspektive und schaut sich die Dinge von oben an. Bald auch aus der vierten Etage?

Kaum war die Nachricht raus, klingelten sich am Donnerstag in Lallendorf bereits die Telefone warm. Vor allem hinter der Bewerbung als „unabhängiger“ Kandidat wurde schon erster Unterhaltungswert gewittert. Immerhin sitzt der starke Arm, der Hanke das Mittagessen umrührt und die Bemmen fürs Abendbrot vom Laib schneidet, für die Freien Wähler im Stadtrat. Das riecht nach Zoff im Schkölener Schlafzimmer.

Wie will Hanke seine Unabhängigkeit glaubhaft rüberbringen? Hat er im Ehevertrag eine Ausstiegsklausel und steigt auf monogame Selbstversorgung um oder brauchen die Freien Wähler bald einen Nachrücker in der vierten Etage? Es wird spannend.

Mahnbescheid für Satiriker

Die außerparlamentarische Fraktion der Markranstädter Satiriker ist Hanke jedenfalls in gleich mehrfacher Hinsicht dankbar. Nicht nur, weil der Mann wirklich Humor hat und selbigen auch versteht.

Wahlplakate gibt's noch nicht, aber diesem Motiv als Vision von einem großen Kulki hätte die Konkurrenz wenig entgegenzusetzen.

Wahlplakate gibt’s noch nicht, aber diesem Motiv als Vision von einem großen Kulki hätte die Konkurrenz wenig entgegenzusetzen.

Er hat schon mal das lähmende Geplänkel der geheimnisvollen Krämerei in anderen Bewerberkreisen beschleunigt, Bewegung in den Kandidatenmarkt gebracht, Mut und Pragmatismus bewiesen und außerdem dafür gesorgt, dass es in diesem Jahr kein Sommerloch gibt.

Räumungsklage gegen das Rathaus: Muss er da schon ran?

Die erste Pointe ist dabei schon in Sichtweite. Gegen das Rathaus läuft derzeit eine Räumungsklage am Amtsgericht Borna. Wenn die Erfolg hat, könnte Hanke schon im Vorfeld der Wahl zum Einsatz kommen. Bei der Zwangsräumung in seinem künftigen Wirkungskreis kann er genau das tun, was er auf der Costa Concordia gelernt hat: klar Schiff machen. In diesem Sinne: Leinen los, Eisberg voraus!

Neues aus der vierten Etage: Viel bleibt nicht mehr übrig

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Polizeieinsatz beim Promenadenfest: Lokführer entgeht Verhaftung, ABV bekommt Applaus

Ein spektakulärer Polizeieinsatz und jede Menge Rettungskräfte vor Ort waren nicht die einzigen Vorkommnisse, die den Besuchern des 13. Promenadenfestes am Sonnabend in Erinnerung bleiben werden. Auch ein Eigentumsdelikt wurde festgestellt, nachdem drei junge Musiker aus Markranstädt gut bezahlten Profis mitten auf der Bühne die Show gestohlen hatten. Und nicht zuletzt wechselte unter dem Deckmantel einer Fahrrad-Tour auch allerhand Geld den Besitzer. Die Markranstädter Nachtschichten sind den Vorfällen nachgegangen und haben herausgefunden, warum das trotzdem Gründe zum Feiern waren.

Wenn in Deutschland ein Zug pünktlich ankommt, sorgt das für Zweifel und ungläubige Gesichter. Irgendwas stimmt da nicht! In Markranstädt ist das am Samstag regelmäßig passiert.

Allerdings nicht am Bahnhof, sondern an der Uferpromenade. Lokführer Thomas Hentschel hatte nicht nur Druck auf dem Kessel seiner Lokomotive, sondern auch ein paar Atü auf der Armbanduhr. Der Fahrplan beim Promenadenfest war eng gestrickt.

Angelockt von der schier unglaublichen Pünktlichkeit begann sich daraufhin auch die Polizei für das Phänomen zu interessieren. Normal ist das schließlich nicht und muss deshalb mal genau unter die Lupe genommen werden.

Razzia im Zug

Gerade kam Hentschel mit seinem Zug wieder mit Vmax (ca. 3 km/h) um die Ecke geheizt, da zückte die Markranstädter Abschnittsbevollmächtigte ihre Kelle.

Die Passagiere im Waggon hatten schon ihre Handys gezückt. Wer zieht schneller, die Polizistin oder der der Lokführer?

Die Passagiere im Waggon hatten schon ihre Handys gezückt. Wer zieht schneller, die Polizistin oder der der Lokführer?

Dem verdutzten MCC-Zugführer gelang gerade noch eine Vollbremsung. „Guten Tag, Polizeihauptmeisterin Barthold. Allgemeine Verkehrskontrolle: Ihren Ausweis und die Fahrzeugpapiere bitte!“

Eisenbahn-Romantik pur

Hentschels Heizer fiel im Führerstand vor Schreck die Schippe aus der Hand und die Fahrgäste im Wagen zückten angesichts eines zu erwartenden Schusswechsels schon ihre Handys aus den Taschen.

Sie trägt rechts das Holster und links die Handschellen, er hat als Fluchtfahrzeug nur eine Lok mit Wartburgmotor: Der Zugführer ergibt sich und rückt die Papiere raus.

Sie trägt rechts das Holster und links die Handschellen, er hat als Fluchtfahrzeug nur eine Lok mit Wartburgmotor: Der Zugführer ergibt sich und rückt die Papiere raus.

Aber Lokführer Hentschel, im Nebenberuf Karnevalist, hatte den wahren Hintergrund dieser Razzia im Zug bald durchschaut. Generös reichte er der attraktiven Uniformierten seine Payback-Karte samt letzter Steuererklärung und den Resten einer Heiratsurkunde durch das Fenster des Führerstandes. Und konnte sich gerade noch die Frage verkneifen, ob er nicht auch mal blasen soll.

Nach kurzer Verhandlung akzeptiert die Polizeihauptmeisterin die Payback-Karte des Verdächtigen und lässt ihn ziehen. Bei den Passagieren hat sie mit ihrem Sinn für Humor gepunktet.

Nach kurzer Verhandlung akzeptiert die Polizeihauptmeisterin die Payback-Karte des Verdächtigen und lässt ihn ziehen. Bei den Passagieren hat sie mit ihrem Sinn für Humor gepunktet.

Bei den Fahrgästen, die eigentlich nur eine kurze Rundreise entlang des Kulki-Westufers zum Fahrpreis von einem Euro bezahlt hatten, kam diese kurze Einlage der staatlichen Exekutive wie eine satirische Sondershow für lau an. Nur das niedrige Dach des Eisenbahnwaggons verhinderte stehende Ovationen für die humorvolle Polizistin und den reaktionsfreudigen Lokführer. Wahrhaft verdächtig gute Jobs – von Beiden.

Dreist: Voll die Show geklaut

Auf der Bühne am Strandbad bahnte sich derweil ein dreistes Eigentumsdelikt an. Beim ersten „Kulki Musik Contest“, einem nur sprachlich etwas verunglückten Ableger des ESC, hatte die Markranstädter Amateurband THNC allen anderen für das Promenadenfest gebuchten Profis auf offener Bühne die Show gestohlen.

Nur zwei Wochen nach Deutschlands ESC-Desaster in Wien mit 12 Punkten gab es 93 Punkte und damit den Sieg beim Kulki Musik Contest für die Band THNC aus Großlehna.

Nur zwei Wochen nach Deutschlands ESC-Desaster in Wien mit 12 Punkten gab es 93 Punkte und damit den Sieg beim Kulki Musik Contest für die Band THNC aus Großlehna. Und nebenbei fiel auch noch ein Foto fürs monatliche Album der Bürgermeisterin ab.

Und für diesen spektakulären Diebstahl wurden die drei Jungs nicht nur frenetisch gefeiert, sondern von der Bürgermeisterin auch noch mit 300 Euro und einem Pokal belohnt. Da sage noch einer, ohne Punkte aus Österreich hätten deutsche Musiker nichts zu gewinnen.

Gewonnen hat beim Promenadenfest auch der Markranstädter Gartenverein Ost. Und das mit einem Coup, der zunächst wie eine Finanzmasche klingt, an die sich nicht einmal Ex-Kanzler Olaf Scholz mehr erinnern würde.

Erfolgreiche Ausbeut ung e

Unter dem Deckmantel eines Städtewettbewerbs haben die Begünstigten in Zusammenarbeit mit EnviaM und Mitgas andere für sich strampeln lassen, um aus dem Erlös einen Nasch- und Begegnungsgarten anlegen zu können.

Insgesamt 103 Teilnehmer nahmen diese Form des modernen Galeerendienstes freiwillig auf sich und radelten über 216 Kilometer, ohne sich dabei auch nur einen Meter von der Bühne zu entfernen.

So geht moderne Arbeitsorganisation. Während im Hintergrund gestrampelt wird, freut sich Vereinschef Dirk Veit über jeden Kilometer, weil damit Geld in die Kasse kommt. Der Gartenverein Ost will damit einen Nasch- und Begegnungsgarten bauen.

So geht moderne Arbeitsorganisation. Während im Hintergrund gestrampelt wird, freut sich Vereinschef Dirk Veit über jeden Kilometer, weil damit Geld in die Kasse kommt. Der Gartenverein Ost will damit einen Nasch- und Begegnungsgarten bauen.

Fünf Euro pro Kilometer und noch einmal 400 Euro zusätzlich kamen zusammen, die sich die Kleingärtner aus dem Osten und ein ansässiger Förderverein miteinander teilen. Markranstädt liegt damit bei diesem Städtewettbewerb auf Platz zwei, nur 15 Kilometer hinter Markkleeberg.

Ansonsten gab es keine nennenswerten Zwischenfälle auf dem Promenadenfest, was sicher auch der unübersehbaren Präsenz von Ordnungs- und Rettungskräften geschuldet war. Da wurde sogar fröhlich geschluckt, dass der Liter Bier an der Promenade inzwischen über 400 Prozent teurer ist als der Sprit an der Tankstelle.

Moderne Prävention: Die Einsatzkräfte waren schon vor Ort, noch bevor überhaupt was passiert ist.

Moderne Prävention: Die Einsatzkräfte waren schon vor Ort, noch bevor überhaupt was passiert ist.

Wer will schon über den Bierpreis meckern, wenn er für einen Euro Zug fahren kann und trotz Polizeirazzia in der Lok pünktlich ankommt?

Ohne Sex, aber mit Vergnügen: Wie sich Markranstädt gegen den Geburtenknick wehrt

Markranstädt steht vor einem demographischen Problem: Die Zahl der Bestatter wächst, doch in gleichem Maße werden immer mehr immer weniger Kinder geboren. Also rein von der Stückzahl her. Was das Gesamtgewicht angeht, also die Netto-Fleischeinwaage, ist die Masse der Kinder noch akzeptabel, wie das Titelfoto überzeugend belegt. Zu den Ursachen und Auswirkungen hat MN-Reporter Claus Narr investigativ recherchiert und ist dabei auch auf überraschende Lösungen gestoßen. Zum Beispiel auf diese Clique aus der Grundschule Markranstädt, die ein Langzeit-Praktikum im Markranstädter Stadtrat absolviert. Was der kleine Rico, der Jens, der Tommy und die Lydia dabei lernen, lesen Sie hier.

Im Grunde genommen handelt es sich beim Geburtenknick nur um ein statistisches Problem. Es kommt also auf die Fragestellung an und nicht auf die tatsächlichen Zahlen.

Statt zu ergründen, wieviele Kinder in einem bestimmten Zeitraum geboren wurden, kann man auch anders an die Problemstellung herangehen.

Brauchen mehr pro alle

So ist den Redakteuren des Fernsehsenders n-tv aufgefallen, dass 2024 mehr männliche Kinder pro Mann geboren wurden als weibliche Kinder pro Frau. Spätestens an dieser Stelle wird deutlich, warum Journalismus an den Universitäten als Studienfach gelehrt wird.

Weltweit werden seit 2024 mehr männliche Kinder pro Mann als weibliche pro Frau geboren. Übrigens auch mehr Rinder pro Kuh als Kücken pro Hahn.

Weltweit werden seit 2024 mehr männliche Kinder pro Mann als weibliche pro Frau geboren. Übrigens auch mehr Rinder pro Kuh als Kücken pro Hahn.

Das investigative Novum: Bei den Recherchen wurden erstmals nicht nur, wie bislang üblich, die in den Krankenhäusern vorhandenen Stationen für die Wöchnerinnen besucht, sondern auch frischgebackene Wöchner befragt. Infolge der anatomischen Voraussetzungen haben die es nicht nur bei einer Geburt besonders schwer, sondern auch danach.

So bezahlen die Krankenkassen in der Regel keine Rückbildungskurse für Gebärväter und auch mit den psychischen Belastungen werden die Wöchner meist allein gelassen. Oft werden sie hinterher von ihren Frauen gemieden, weil sie die infolge der Geburt ausgeleierten Penisse ihrer Männer nicht mehr attraktiv finden.

Kein Wunder also, dass immer mehr Männer nach Alternativen suchen, um im Umgang mit ihren primären Geschlechtsmerkmalen – wo sie nun doch schon mal da sind – einen neuen Sinn zu entdecken.

Repetieren beim Onanieren

Onanieren allein ist auf die Dauer aber zu langweilig, auch wenn die eigene Hand oft mehr als ein Ersatz ist. Inspiriert vom Begriff des „Cum-Shots“ hat ein Mann jetzt einen Weg gefunden, der Millionen Geschlechtsgenossen aus dem Tal der tiefen Depressionen führen könnte. Kurzerhand hat er sich eine Patrone vom Kaliber 45 in die nutzlose Harnröhre eingeführt und sprichwörtlich durchgeladen.

Jede große Vision entsteht aus einer kleinen Idee. Während es dieser Mann noch mit Einzelfeuer versucht hat, verschwinden heute schon ganze Magazine in den Harnröhren. Beim Repetieren (früher: Mütze-Glatze) kann so das ganze Schlafzimmer in Sperrfeuer genommen werden.

Jede große Vision entsteht aus einer kleinen Idee. Während es dieser Mann noch mit Einzelfeuer versucht hat, verschwinden heute schon ganze Magazine in den Harnröhren frustrierter Männer. Beim Repetieren (früher: Mütze-Glatze) kann so das ganze Schlafzimmer unter Sperrfeuer genommen werden.

„Endlich Gleichberechtigung beim Oralverkehr“, hat der Mann beim Verhör durch die Polizei frohlockt, nachdem er seiner Frau beim orgastischen Finale des Cunnilingus den Kopf weggeblasen hatte.

Moderne Vorderlader

Inzwischen haben sich im Internet ganze Communitys organisiert, die herausgefunden haben, dass man beim Masturbieren zugleich repetieren kann. Mit mehreren Patronen im Lauf ist es demnach möglich, mit der Fleisch gewordenen Winchester das komplette Schlafzimmer unter Sperrfeuer zu nehmen.

Einziges Problem: Der Geburtenknick wird damit nicht beseitigt und bei den Schießübungen wird so manche Toilettentür durch plötzlich abgefeuerte Schrotladungen durchlöchert.

Es nützt alles nichts: Wenn man rein statistisch einen Kinder-Boom erzeugen will, muss man nehmen, was schon da ist. Und genau hier geht Markranstädt mit einer innovativen Lösung voran.

Weil Grundschüler auch in Lallendorf Mangelware sind und ihre Generation damit in der kommunalpolitischen Bedeutungslosigkeit zu versinken droht, haben sich vier junge ABC-Schützen jetzt aufgerafft, ein deutliches Zeichen zu setzen.

Haben ihre Jugendbeteiligung hart erkämpft: Gegen diese vier Markranstädter Grundschüler sehen ihre Klassenkameraden ziemlich wirklich alt aus.

Haben ihre Jugendbeteiligung hart erkämpft: Gegen diese vier Markranstädter Grundschüler sehen ihre Klassenkameraden ziemlich alt aus.

Der kleine Rico, der Jens, der Tommy und die Lydia absolvieren ein Praktikum im Markranstädter Stadtrat. Damit sie bei Laune bleiben, wird dort einmal im Monat eine Märchenstunde abgehalten, wo Erzieherin Nadine ihnen in der vierten Etage stundenlang was vorliest. Was gemeinhin für Publikum gehalten wird, sind die Eltern der Kids, die sie danach in ihren Lastenfahrrädern wieder mit nach Hause nehmen,

Zwischendurch dürfen die Kleinen natürlich auch Fragen stellen. Dann aber pädagogisch diszipliniert. Sie müssen sich artig melden und dürfen erst sprechen, wenn Tante Nadine ihnen das Wort erteilt hat.

Dabei wird den Kleinen auch das Gefühl gegeben, ernst genommen zu werden. Die Vorschläge der Kinder, wie die meist schaurigen Geschichten weitergehen sollen, sind zwar oft noch unausgereift, aber es wird ihnen stets versprochen: „Sehr gut! Das nehmen wir mal mit.“

Was man nicht alles macht, um folgsame Kinder zu zeugen und dem Geburtenknick ein Schnippchen zu schlagen.

Frühling in Markranstädt: So wird ein Ausflug zum unvergesslichen Event

Der Frühling kommt und lockt den homo marcransis raus in die Natur. Weil nicht jeder das dafür erforderliche Equipment zu Hause rumliegen hat, hilft uns ein Blick in die Kleinanzeigen. Hier kriegt man alles, was für das Überleben bei einem Ausflug durch den Pappelwald, den Alten Friedhof oder die Eisenbahnstraße wichtig ist. Hier der besondere Lerserservice der Markranstädter Nachtschichten: Wir haben Ihnen aus Kleinanzeigen-Angeboten das ultimative Survival-Set für einen unvergesslichen Frühlingsausflug durch die Lallendorfer Flur zusammengestellt.

Wenn heute von einem Darmfahrer die Rede ist, denken die meisten Leute an den Proktologen, der einem kilometerweise Schlauch durch den Verdauungstrakt schiebt.

Aber dieser Ruf bröckelt, denn eine neue Erfindung sorgt aktuell für einen wahren Hype auf Deutschlands Radwegen.

Obwohl der auf dem Foto abgebildete Drahtesel eigentlich wie ein ganz normales Frauen-Fahrrad aussieht, birgt die innovative Konstruktion doch eine sensationelle Neuerung.

Mit wenigen Handgriffen umgebaut und für jedes Mokkastübchen geeignet.

Mit wenigen Handgriffen umgebaut und für jedes Mokkastübchen geeignet.

Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich die für das Gesäß entwickelte Auflagefläche entfernen und es kommt eine anatomisch in jeden Schließmuskel passende Adapterlösung zum Vorschein.

Plug and drive

Der stählerne „Saddledorn“ erlaubt es jedem Pedalritter, seine Körperhaltung stufenlos an das Fahrzeug anzupassen. Damit sind die Zeiten endgültig vorbei, in denen die Füße nicht bis zu den Pedalen reichten. Einfach locker lassen (die Frauen kennen das vom Untersuchungsstuhl) und die Schwerkraft macht den Rest.

Besonders geeignet ist dieses Modell für Fahrradtouren rund um den Kulkwitzer See. Sozusagen als Verbindungsglied zwischen dem Rahmen des Drahtesels und dem Verdauungstrakt des Fahrers ist der Saddledorn die unschlagbare Alternative, wenn die Suche nach einer Toilette mal wieder ergebnislos verlief und einsetzende Presswehen eine Fortsetzung des Ausfluges zu verhindern drohen. Einfach entspannen, dem Druck nachgeben und schon wird Ihr neues Darmfahrrad sprichwörtlich zum idealen Rahmen für die mobile Erleichterung unterwegs.

Good vibrations

Für noch mehr Fahrgefühl und Spaß beim Radfahren empfiehlt sich die Nutzung besonders geeigneter Strecken, wie beispielsweise die Route von Markranstädt über die Kippe nach Kulkwitz. Die Abfahrt hinunter zum Weißen Schrecken haben die Stadtwerke Leipzig beim Bau ihrer Fernwärmetrasse jetzt so ertüchtigt, dass sich bei den Darmfahrern das Gefühl einer sich automatisch einschaltenden Vibratorfunktion im ganzen Körper verbreitet.

Parallel zur Geschwindigkeit und Risikobereitschaft des Darmfahrers sind diese Vibrationen stufenlos von einem leichten Pochen im Mokkastübchen bis hin zu schweren Erschütterungen im gesamten Mastdarm einstellbar. Die Anwohner am Kulkwitzer Ortseingang haben sich schon daran gewöhnt, dass da von der Kippe ständig Darmfahrer mit Vmax an ihren Fenstern vorbei schießen und dabei laut jubeln.

Drücken bis man rot wird

Doch Vorsicht, spätestens am Ortseingang von Gärnitz erwartet Sie eine völlig neue Situation.

Aber unbedingt aufhören zu drücken, wenn der Kopf rot wird!

Aber unbedingt aufhören zu drücken, wenn der Kopf rot wird!

Dass man bei Rot wirklich einen Knopf in 2,50 Metern Höhe drücken soll, kann in der Tat nicht ernst gemeint sein. Immerhin wäre das eine unerträgliche Diskriminierung von Kleinwüchsigen. Es kann sich also nur um eine Handlungsanweisung für Darmfahrer handeln, hier noch einmal ihre Haltung auf dem Rahmenzapfen zu korrigieren.

Unterwegs mit Windkraft: Flatuleske Fahrgeräusche

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie dabei Bewegungen hinter den Gardinen der umliegenden Häuser wahrnehmen. In Gärnitz amüsiert man sich nicht nur über hilflos am Mast empor springende Passanten, die verzweifelt den Knopf zu drücken versuchen. Nein, auch die flatulesken Geräusche, die während des Aufstehens vom Darmrad beim Transit des Darminhalts durch den Saddeldorn in den Rahmen des Darmrades entstehen (das berühmte „Pffflllopp“), sorgen dort stets aufs Neue für latente Heiterkeit.

Rattenscharf entspannen: Der Stuhl für danach

Wie schön ist es, wenn man sich nach der Rückkehr von solch einem Ausflug zu Hause in eine gemütliche Sitzgelegenheit fallen lassen kann, die nicht ständig einen unaufhaltsamen Drang nach Abschluss des Stoffwechselprozesses suggeriert. Auch dafür gibt es bei den Kleinanzeigen im Internet die richtigen Angebote. Zum Beispiel den Ratten Stuhl.

Böse Zungen behaupten standhaft, dass das R in RB für eine Gattung der Nager steht und mit dem Sessel der Trainerstuhl von Ole Werner gemeint ist.

Rattenscharf, dieses Sitzmöbel.

Rattenscharf, dieses Sitzmöbel.

Wir haben da aber eine andere Erklärung: Weil man bei einem Darmradausflug mit einem Stahlzapfen im Anus (oder wahlweise auch in der Mumu) rattenscharf wird, ist dieses Sitzmöbel speziell für die Entspannung danach entwickelt worden. Der Preis ist Verhandlungssache, der Tipp ist geschenkt.

Per Moll: Modern waschen

Wir fassen zusammen: Bei einer Frühlingstour mit dem Darmrad, dem Drücken bei Rot und der abschließenden Niederkunft auf dem Rattenstuhl kann man ganz schön ins Schwitzen kommen. Klar, dass da auch die Klamotten müffeln. Deshalb hier unser letzter Tipp: Waschen Sie Ihre Sachen möglichst gleich nach dem Ausflug, achten Sie dabei aber auf Ihren ökologischen Fußabdruck!

Die Playlist in der Trommel: Waschen nach Noten.

Die Playlist in der Trommel: Waschen nach Noten.

In den Waschmitteln enthaltene Tenside belasten das Abwasser und damit unsere Umwelt. Der ökologisch nachhaltige Darmradfahrer wäscht seine Sachen daher nicht mit chemischen Substanzen, sondern mit Musik. Diese Waschmaschine beispielsweise reinigt Ihre Textilien mit sieben verschiedenen Liedern, die sich beliebig kombinieren lassen.

Zum Beispiel eins für die Vorwäsche („Staub auf unseren Seelen“), drei für den Hauptwaschgang (u.a. „Die alte Waschfrau“ oder „Zeigt her eure Füße„), zwei zum Spülen (zum Beispiel „Es glitzert die Forelle“) und schließlich ein Song zum Schleudern („Die Welt dreht sich um mich“).

In diesem Sinne: Die Markranstädter Nachtschichten wünschen Ihnen einen fröhlichen Ausflug durchs frühlingshafte Lallendorf und unvergessliche Gefühle. Und vergessen Sie nicht, in Gärnitz zu drücken.

Dreiarmige Banditen am Kulki, Wasserbomben im Stadtbad und viele erste Schritte zum Klo

Grade mal neun Fotos mit ihrem Konterfei hat die Markranstädter Bürgermeisterin dem Volke im jüngsten Amtsblatt angeboten – und das knapp 16 Monate vor der nächsten Wahl! Jetzt fragt sich der homo marcransis besorgt: Schwächelt sie etwa, so kurz vorm Endkampf um die Titelverteidigung? Die Antwort: Klares Nein! Am 13. Mai wird das neue Stadtbad eröffnet und dann wird es wieder Bilder geben. Eher schwächelt ihre Konkurrenz, die wieder mal reihenweise Konterchancen auslässt.

Zwar hat das Rathaus seiner Pressemitteilung zur Einweihung des Stadtbades auch wieder nur ein Bild von einem verwaisten Sprungturm beigefügt, dafür lockt das Event aber mit durchaus interessanten Alleinstellungsmerkmalen. Zum Beispiel mit einem Arschbomben-Wettbewerb.

Was allerdings auch der ultimative Beweis dafür ist, dass nicht die Bürgermeisterin eklatante Schwächen offenbart, sondern der gesamte Rest der Stadtpolitik. Vor allem von der linken und grünen Konkurrenz hätte man in Zeiten grausamer Kriege in der Ukraine, dem Iran und in Palästina einen weithin hörbaren Aufschrei erwartet.

Ein Bombenwettbewerb zur feierlichen Einweihung einer idyllischen Badelandschaft: Das hätte in anderen Städten Deutschlands längst zu machtvollen Zeichensetzungen für die friedliche Nutzung weltoffener Badegewässer geführt.

Detonationen im Freibad: Wer den tiefsten Bombentrichter hinterlässt, gewinnt.

Detonationen im Freibad: Wer den tiefsten Bombentrichter hinterlässt, gewinnt.

In Markranstädt dagegen sind solche Bombendrohungen unverfänglich. Nicht nur, weil die regenbogenfarbenen Bikinis von Temu hier noch schwarz-weiß erscheinen. Man darf das Event sogar unter Nutzung sexuell orientierter Stereotype vollziehen. Stichwort Arschbomben! Ganz klar, wer da gewinnen soll: Die, denen die Natur schon von der Schöpfung her die eindrucksvoller dimensionierten Beckenknochen zugewiesen hat.

Ferner liefen …

Auch politisch ist das Event mit einer geradezu subtilen Diskriminierung aufgeladen. Schließlich kommt es bei einem Arschbomben-Fight darauf an, beim Eintauchen in die Materie möglichst viele Spritzer zu verursachen. Für die teflonglatte Markranstädter Mitte mit den schwarzen Badehosen eine schwierige Kür.

Das Betreten des Sprungturms zelebrieren sie gewöhnlich zwar mit genügend Lärm, aber beim geräuschlosen Abtauchen hinterlassen sie dann meist doch zu wenig Wellen, um Punktrichter und Publikum zu überzeugen.

Arschbombenteppich bis zum Dammriss

Wie ein ordentlicher Bombenteppich verlegt wird, haben die Markranstädter Nachtschichten in einer Nacht- und Nebelaktion im neuen Freibad schon mal vorgemacht. Hier zwei Szenen davon:

Aber sei’s drum: Anschauen kann man es sich ja mal und mitmachen ist ausdrücklich erwünscht. Am 13. Mai um 16.00 Uhr können Mutige ihr Können mit einem Sprung vom neuen 3-Meter-Turm ins kühle Nass beweisen. Beim großen „Arschbomben-Wettbewerb“ werden Technik, Höhe und Splash-Faktor bewertet. Nach Lage der Dinge soll es darüber hinaus auch eine Art künstlerische B-Note für das lustigste Kostüm geben.

Das Geschäft mit dem Geschäft

Und keine Angst vor den Folgen angebotener Genüsse für Magen und Darm. Toiletten soll es im neuen Stadtbad auch geben. Ganz im Gegensatz zum naturnahen Erleichterungsflair am Kulkwitzer See. Doch auch da gibt es unglaubliche Neuigkeiten!

Leser der lokalen Tagesgazette werden es vielleicht schon mitbekommen haben. Die Bürgermeisterin hat jetzt „erste Schritte zur Schaffung einer Toilette“ angekündigt, indem „eine entsprechende Standortanalyse unter Berücksichtigung der Umsetzbarkeit“ in Angriff genommen werden soll.

Vor elf Jahren gabs noch keine Smart-Watches mit Schrittzähler. Da hieß es noch "Vor, zurück, zur Seite, ran".

Vor elf Jahren gabs noch keine Smart-Watches mit Schrittzähler. Da hieß es noch „Vor, zurück, zur Seite, ran“.

Erste Schritte! Das kann jetzt Satire sein oder ein vernichtendes Urteil über einen bislang gehbehinderten Stadtrat, der von sich glaubt, längst unterwegs zu sein.

Viele erste Schritte

Zur Erinnerung: Bereits 2015 ist „Schloss Harnstein“ am Parkplatz in der Oststraße beim Versuch einer Ertüchtigung als Toilette versehentlich eingestürzt. Keine zwei Jahre später, anno 2017, hatte der Stadtrat den Bau eines neuen Achtzylinders beschlossen und dafür 200.000 Euro bewilligt. Alles keine ersten Schritte.

Der geplante Lokus am Westufer vor seiner Ertüchtigung im November 2015 (links) und nach der Sanierung (rechts). Der Standort hat sich als ungeeignet erwiesen, weil auf ihm errichtete Toilettenhäuser nicht einmal dem Fahrtwind eines Baggers standhalten.

Der geplante Lokus am Westufer vor seiner Ertüchtigung im November 2015 (links) und nach der Sanierung (rechts). Der Standort hat sich als ungeeignet erwiesen, weil auf ihm errichtete Toilettenhäuser nicht einmal dem Fahrtwind eines Baggers standhalten.

Klar, man hätte vielleicht davon ausgehen können, dass in den seit 2015 vergangenen 11 (in Worten: elf!!!) Jahren wenigstens schon mal nach einem geeigneten Standort gesucht hätte werden worden können sollen.  Aber wie sagte schon Claus Narr einst: Wenn der Kackstift erst aus dem Mokkastübchen lunst, verlieren Standortbedingungen urplötzlich von ganz allein ihre Bedeutung.

Lokale und globale Krisen

Und man darf dabei nicht vergessen, was in der Zeit so alles passiert ist. In Markranstädt tobte ein unerbittlicher Kampf um den Standort von Stadtmöbeln, Rebellenmilizen drehten in dunklen Nachtstunden Sitzbänke um, der SSV verpasste den Aufstieg in die Regionalliga, schließlich kam auch noch Corona dazwischen.

Und jetzt toben Kriege in der Ukraine, im Iran und in Palästina. Auch das hat Folgen, die das Rathaus unablässig in Atem halten.

So haben die Russen jetzt die letzten europäischen Standortvorkommen für Toiletten in der Ukraine besetzt. Mit der Sperrung der Straße von Hormus ist auch der Nachschub von Lokus-Bauland aus Pakistan blockiert und die palästinensischen Ressourcen will Donald Trump zu touristischen Urlauberressorts ertüchtigen. Standortknappheit und explodierende Preise, wo immer man hinschaut.

Krisenherde halten die Stadt in Atem

Die Lage auf dem Weltmarkt hat es im gesamten letzten Jahrzehnt einfach noch nicht zugelassen, dass man trotz elf Jahre währender fieberhafter Suche am Kulki auf einen Flecken Land stoßen konnte, auf dem man einfach nur mal in Ruhe kacken kann. Eine wirklich beschissene Situation.

Zurück zum Einstieg in unseren humoristischen Wochenrückblick. Die mangelnde fotografische Präsenz der Bürgermeisterin kann natürlich auch darauf zurückzuführen sein, dass es in Markranstädt keine Fotografen mehr gibt. Wie im Schaufenster des Letzten seiner Art in der Hordisstraße zu lesen ist, wirft er nicht zuletzt auch wegen der stets freundlichen Informationspolitik im Rathaus sein Handtuch.

Zombie-Spaß am Kulki

So wäre es zumindest zu erklären, dass in der Stadtverwaltung für die Werbung zum Promenadenfest ein solches Motiv entstehen konnte. Man beachte vor allem den Musikanten links, dem der Schöpfer drei Arme gab, damit er Klarinette und Kontrabass gleichzeitig spielen kann.

Wenn der Virtuose ganz links im Bild nicht gerade zwei Instrumente gleichzeitig bedienen muss, kann er mit der dritten Hand den Text der Lieder in Zeichensprache übersetzen. Sollte irgendwann mal ein Klo stehen, kann er sich beim Flötespielen sogar den Hintern abwischen.

Wenn der Virtuose ganz links im Bild nicht gerade zwei Instrumente gleichzeitig bedienen muss, kann er mit der dritten Hand den Text der Lieder in Zeichensprache übersetzen. Sollte irgendwann mal ein Klo stehen, kann er sich beim Flötespielen sogar den Hintern abwischen.

Während die Unterhaltungsbranche händeringend nach musizierenden Fachkräften sucht, soll uns so vermittelt werden, dass die Evolution längst Lösungen entbunden hat. Demnächst ein humanoider Krake, der ein ganzes Oktett ersetzt. Wer braucht da noch den Menschen?

Die Lösung: Natürliche statt künstliche Intelligenz

Apropos Fachkräfte: Künstliche Intelligenz erfordert zumindest bei deren Anwendung noch immer ihren natürlichen Vorgänger auf biologischer Basis. Ist diese Voraussetzung gegeben, lässt sich bei der KI der sogenannte „Zombie-Modus“ abschalten und es werden Menschen ohne angeborene Fehlbildungen erzeugt.

Wir haben es mit dem Titelbild mal probiert und siehe: Die unbekannte Dame (Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig) hat tatsächlich nur zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf. Dass sie von Geburt an drei Brüste hat, weiß die KI durch geschickte Inszenierung der Rückansicht zu verbergen. Es geht also. Man muss nur wissen, wie.